Junge Menschen blicken laut der aktuellen Millennial Survey pessimistisch in die Zukunft (Foto: Africa Studio/Shutterstock.com) Junge Menschen blicken laut der aktuellen Millennial Survey pessimistisch in die Zukunft (Foto: Africa Studio/Shutterstock.com)
Millennial Survey

Junge Menschen pessimistischer als je zuvor

Die Millennial Survey des Unternehmens Deloitte beschäftigt sich seit 2014 jährlich mit den Trends in den Ansichten junger Menschen. Dafür wurden dieses Jahr weltweit über 16400 Mensch befragt: Millennials der Jahrgänge 1983 bis 1994 sowie die Generation Z, die zwischen 1995 und 2002 geboren ist.

Optimismus nimmt weiter ab

Zentrale Erkenntnis der Millennial Survey: Der Optimismus der Befragten nimmt weiter ab. In der sechsjährigen Geschichte der Umfrage sind es die niedrigsten Werte. Die deutschen Befragten denken größtenteils nicht, dass sich die wirtschaftliche und politisch-soziale Situation verbessern wird. Nur jeder Zehnte bzw. jeder Neunte bewertet die Entwicklung in diesen Bereichen positiv. Besonders die Sorge vor den Folgen des Klimawandels beschäftigt in Zeiten von Fridays for Future junge Menschen – sogar mehr als die Angst vor Terrorismus und politischer Instabilität.
 


Andere Ziele und Prioritäten als vorige Generationen

Die Prioritäten der jungen Generationen haben sich verschoben. Zwar sind die Karriere und das Geldverdienen immer noch über der Hälfte der Befragten wichtig, doch gerade in Deutschland liegt die größere Bedeutung für junge Leute oft darin, die Welt zu bereisen und eine Familie zu gründen. Insgesamt ist nur etwa jeder Vierte zufrieden mit seiner aktuellen Lebenssitution. Etwa drei Viertel der Befragten gehen davon aus, ihre Ziele erreichen zu können.
 


Gespaltenes Verhältnis zu Social Media

Die jungen Generationen akzeptieren die neuen Technologien und schätzen ihre Vorteile. 71 Prozent der Millennials haben eine positive Einstellung zur persönlichen Nutzung von digitalen Geräten und Social Media. Allerdings ist gleichzeitig mehr als die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass soziale Medien insgesamt mehr schaden als nützen. Fast zwei Drittel von ihnen denken, dass sie körperlich gesünder und zufriedener wären, wenn sie weniger Zeit für Social Media aufwendeten.

[PA]

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