Umfrage

Deshalb nutzen nur wenige Studenten E-Scooter

published: 07.08.2019

E-Scooter stoßen bei Studenten noch nicht auf große Begeisterung (Foto: Rainer_81 / Shutterstock.com) E-Scooter stoßen bei Studenten noch nicht auf große Begeisterung (Foto: Rainer_81 / Shutterstock.com)

Sie haben die deutschen Großstädte seit ihrer Einführung im Sturm erobert: In vielen Städten finden sich an gefühlt jeder Straßenecke E-Scooter der zahlreichen Sharing-Anbieter. Das Prinzip ist simpel: Den E-Scooter per App lokalisieren, entsperren und losfahren - mit dem integrierten E-Motor nahezu anstrengungsfrei.
 

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Heute bin ich zum ersten Mal mit den neuen Elektro Scootern gefahren... holla die Waldfee die Dinger sind ganz schön schnell ????????? Danke an @wecirc für diese lustige Testfahrt, es hat mega viel Spaß gemacht!!! ???????? Mein Fazit: bringt auf jeden Fall gute Laune und super Fun aber man muss auch echt vorsichtig sein, wenn man in der City und im Straßenverkehr rumcruised... was ich da schon alles gesehen hab ???????????? Also Leute probiert es gerne auch aus, ich hab mir die App direkt runtergeladen, werde das bestimmt noch öfter nutzen solang das Wetter mitspielt ?????????????? • • • • #werbung #eroller #elektroscooter #elektroroller #escooter #circ #wecirc #cruisen #spaßmachts #juhu #ichwilleineneigenen #ichwillauchsowashaben #lustigwars???? #rollerfahrenfetzt #funtimes???? #sommeristtoll #sommerinderstadt #münchencity #montagsspaß #testfahrtbestanden

— tanja__mueller August 5, 2019

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Eigentlich sind die Roller perfekt für Studenten geeignet, denn Lässig- und Schnelligkeit sind mit den neuartigen Gefährten garantiert. Allerdings ist der E-Scooter-Hype unter den Studierenden zur Zeit kaum vorhanden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Studenteninitiative "MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis", an der 219 studentische Mitglieder der Initiative teilnahmen. Demnach haben nur rund 18 Prozent der befragten Studenten bereits eine Fahrt auf dem E-Scooter unternommen.
 

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Verkehrsmittelwerbung auf Bussen, Taxis und Co ist Normalität. Aber was ist eigentlich mit E-Scootern? ???? Die Tretroller scheinen sich schließlich in deutschen Städten als Fortbewegungsmittel etabliert zu haben. Doch die großen Anbieter haben kein Interesse daran, die freien Flächen auf ihren Scootern an Unternehmen zu verkaufen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Mehr dazu in unserem Bio-Link ???????????????? #escooter #scooter #mobility #elektro #emobility #roller #verkehr #auto #car #bus #flugzeug #bahn #train #csd #berlin #hamburg #münchen #frankfurt #köln #tier #voi #lime #bird #circ

— horizont.online August 8, 2019

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Einer der Hauptgründe dafür ist das hohe Preisniveau der Sharing-Anbieter, denn 9 von 10 Befragten ist der Preis des Angebots wichtig oder sehr wichtig. Ein möglicher Dealbreaker, denn für eine halbe Stunde Scooter fahren zahlst du in der Regel schnell über fünf Euro. Der Minutentarif ist somit vergleichbar mit dem der meisten Car-Sharing-Anbieter. Wenig überraschend laufen vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel den Sharing-Konzepten den Rang ab. Rund dreiviertel der Studierenden nutzen bevorzugt Bahn, Bus und Co. Da zudem 95 Prozent der Studenten ein Semesterticket besitzen, stellt die E-Scooter-Ausleihe einen Luxus mit erheblichen Extrakosten dar. Auch zu Fuß und mit dem Fahrrad sind Studierende im Übrigen öfter unterwegs als mit Roller, Auto oder Motorrad.




Ein Funken Hoffnung bleibt den E-Scooter-Anbietern allerdings noch: Trotz der geringer Nutzungsrate der E-Scooter ist unter den Studierenden ein Grundinteresse an der Technologie vorhanden. 8 von 10 Studenten, die bisher noch keinen Scooter genutzt haben, würden die flinken Roller zumindest gerne einmal ausprobieren. 7 von 10 Befragten achten dabei besonders auf Sicherheitsaspekte, während nur 37,9 Prozent die Attraktivität der Roller wichtig ist. Möchten die Anbieter die Beliebtheit der Scooter bei jungen Menschen jedoch signifikant steigern, bleibt ihnen langfristig nur eine Möglichkeit: Das Preisniveau muss insbesondere für Studenten sinken, um den E-Scooter vom Luxus- hin zum Alltagsgefährt zu etablieren.

Der Autor: Tom Nelson

Der Autor: Tom Nelson

Teetrinker, Fußball-Nerd, Schietwetter-Fan: Tom ist ein echter„Hamburger Jung“. Nach dem Abitur zog es ihn nach Braunschweig, wo er sich am Architekturstudium versuchte. Als ihm klar wurde, dass er später lieber Texte schreiben als Häuser planen würde, kehrte er in die Hansestadt zurück, um Medienwissenschaften zu studieren. Aufgrund seiner Liebe zu Wind und Wetter sowie nordischen Landschaften verbringt er sein Auslandssemester in Schottland. Bei Pointer schreibt Tom für dich über Studium, Reisen und Entertainment.

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Links

Zu den Ergebnissen der E-Scooter-Umfrage
Website der Studenteninitiative "MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis"

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