Studium

5 Tipps für eine bessere Uni-Work-Life-Balance

published: 29.09.2019

Studieren kann ziemlich anstrengend sein, erst recht, wenn man nebenher arbeitet (Foto: Syda Productions/Shutterstock.com) Studieren kann ziemlich anstrengend sein, erst recht, wenn man nebenher arbeitet (Foto: Syda Productions/Shutterstock.com)

Lernen, lernen, lernen: Studieren ist kein Zuckerschlecken - erst recht nicht, wenn man nebenher noch arbeitet und sich selbst verwirklichen will. Laut der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes hatten mehr als zwei Drittel der Studenten in der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2016 einen Nebenjob. Der studienbezogene Aufwand Präsenz-Studierender im Vollzeit-Studium lag bei durchschnittlich 33 Stunden pro Woche, bei Studierenden, die als Abschluss das Staatsexamen anstrebten, sogar bei 41 Stunden pro Woche. Viele Studenten stehen sowohl unter Zeit- als auch Leistungsdruck und hetzen zwischen Lehrveranstaltungen, Job und Unisport hin und her. Wir verraten dir fünf Tipps für eine bessere Uni-Work-Life-Balance.
 

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Tipp 1: Extreme vermeiden

Zunächst einmal solltest du Extreme vermeiden - Stichwort: Balance. Konkret könnte das für dich bedeuten, statt fünfmal nur noch dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu rennen. Oder nicht acht Stunden am Stück in der Bibliothek zu verbringen, sondern nur vier, diese dafür aber wirklich effektiv zu nutzen. Sicher kommen an dieser Stelle Einwände wie: "Aber ich brauche den Ausgleich" oder "Ich schaffe den Stoff sonst nicht". Das mag sein, dennoch kommt es auf ein gesundes Maß an. Laut der Studie zur "Gesundheit Studierender in Deutschland 2017" leidet jeder vierte Student unter Stress, der wiederum das Immunsystem negativ beeinflusst. Also: Schalte mal einen Gang runter. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber soviel steht fest: Mit Stress verbundene Symptome wie ständige Anspannung, innere Unruhe oder erhöhte Reizbarkeit sind eindeutige Vorboten, die du ernst nehmen solltest.
 

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Tipp 2: Prioritäten setzen

Viele Studierende stellen zu Beginn ihres Studiums ernüchtert fest, dass sie plötzlich viel weniger Zeit haben, etwa, um ihren geliebten Hobbys nachzugehen. Gleichzeitig sind sie oftmals mit dem Versuch überfordert, alles unter einen Hut zu bekommen. Abgesehen davon, dass das völlig normal ist, kann es sinnvoll sein, sich einen Überblick zu verschaffen: Was mache ich zurzeit alles? Was davon müsste ich machen? Was ist zurzeit wichtig und was nicht? Manchmal hilft bereits diese kurze Selbstreflexion, um zu erkennen, dass man ein oder auch zwei Fässer zuviel offen hat. Kein Wunder, dass scheinbar nichts richtig gelingt. Sei pragmatisch und konzentriere dich auf die Dinge, die du tun musst und tun willst - ohne dich dabei ständig zu übernehmen.
 

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Tipp 3: Freiräume schaffen

Keine Frage: Ständig eingespannt zu sein, ist anstrengend. Oft vergessen wir dabei uns selbst und unsere Bedürfnisse. Wie wäre es, wenn du täglich mindestens eine halbe Stunde einplanen würdest, in der du nichts Spezielles vorhast? Du denkst, dir fehlt die Zeit? Dann solltest du deine Prioritäten nochmal überdenken. Eine halbe Stunde solltest du erübrigen können. In dieser Zeit kannst du zum Beispiel einen Spaziergang unternehmen, Yoga machen, lesen, schreiben oder einfach nur auf dem Bett liegen, an die Decke starren und nichts tun. Hauptsache, du kommt ein bisschen runter.
 

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Tipp 4: Social-Media-Konsum hinterfragen

Bevor du jetzt zum Handy greifst und die halbe Stunde auf Instagram & Co abhängst, solltest du dir vielleicht folgende Fragen stellen: Warum mache ich das gerade? Will ich mich nicht einfach nur ablenken? Könnte ich in der Zeit nicht auch andere Dinge tun? Ob unser ständiger Social Media-Konsum uns auf Dauer guttut, ist fraglich. Eine Studie britischer Forscherinnen belegt, dass soziale Medien das Depressionsrisiko erhöhen können. Zu einem ähnlichen Ergebnis ist auch die "American Psychological Association" in einer Langzeitstudie gekommen: Die Untersuchung verzeichnete einen großen Anstieg von psychischen Problemen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die letzten zehn Jahre. Das heißt nicht, dass du ab sofort komplett auf dein Smartphone verzichten musst, aber du solltest deinen Konsum zumindest hinterfragen.
 

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Tipp 5: Nachsicht walten lassen

Der vielleicht wichtigste Tipp zuletzt: Sei nachsichtig mit dir selbst. Das gilt sowohl für die Uni als auch die Freizeit. Oft setzen wir uns selbst unter Druck, obwohl das in den meisten Fällen kontraproduktiv ist - erst recht, wenn es um ein Thema wie in diesem Artikel geht. Denn die besten Entspannungstipps bringen nichts, wenn du angespannt bist und dich ständig selbst für deine "Fehler" fertig machst. Mach dir nichts daraus, wenn du es nicht sofort schaffst, dir Prioritäten zu setzen, Freiräume zu schaffen oder das Handy öfter mal wegzulegen. Schließlich dauert es laut einer Studie des University College in London durchschnittlich 66 Tage, bis sich eine neue Gewohnheit oder ein neues Verhaltensmuster etabliert hat. Und was deine Denkmuster angeht, solltest du dir immer vor Augen halten, dass du eben auch nur ein Mensch bist. Also: Let the great battle of your Uni-Work-Life-Balance begin!
 

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Die Autorin: Lena Toschke

Die Autorin: Lena Toschke

Hobby-Autorin, Philosophie-Nerd, Sportfanatikerin, Zeichenfreak: Lena kann sich nur schwer für eine Sache entscheiden. In San Francisco geboren, in Köln, Bremen und Hamburg aufgewachsen, studiert sie nun in Münster Medizin. Sie liebt die Nordsee, ihre Familie, gute Gespräche, vegetarisches Essen und das Gefühl, durch Eigeninitiative etwas erreicht zu haben. Auf Pointer schreibt Lena über aktuelle Themen und Trends rund ums Studium.

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Links

Hier kannst du dir die Studie herunterladen
Lies hier die Zusammenfassung zur 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks
Hier geht's zur Webseite des Deutschen Studentenwerkes
Zur britischen Studie

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