Klimaschutz

So wird dein nächster Urlaub nachhaltig

published: 27.09.2019

Mit dem Zug kannst du nachhaltig und entspannt verreisen (Foto: Denis Belitsky/Shutterstock.com) Mit dem Zug kannst du nachhaltig und entspannt verreisen (Foto: Denis Belitsky/Shutterstock.com)

Work and Travel in Australien, Gap Year in den USA oder Backpacking in Asien. Fast jeder reist gerne und möchte so viel wie möglich von der Welt sehen. Doch für all diese weit entfernten Ziele sind lange Flugreisen nötig, die kaum mit dem Klimaschutz vereinbar sind. Damit deine Reisen ein wenig nachhaltiger werden, hat Pointer neun Tipps für dich.

1. Weniger Fliegen

Die Nummer eins unter den Ratschlägen für ein umweltbewussteres Leben: weniger oder am besten gleich gar nicht mehr fliegen. Es ist dir sicher bewusst, dass häufiges Fliegen umweltschädlich ist, doch du willst nicht darauf verzichten, die Welt zu entdecken? Fang doch einfach mal damit an, weniger zu fliegen und erkunde deine unmittelbare Umgebung. Auch Deutschland hat schöne Ecken und auch viele Länder in Europa kannst du bequem ohne Flugzeug erreichen. Wenn du auf unnötige Kurzstreckenflüge innerhalb Deutschlands und Europas verzichtest, trägst du schon einen großen Teil zum Klimaschutz bei. So musst du nicht ganz auf deine Reisefreiheit verzichten.

2. Kompensation von Treibhausgasemissionen

Wenn du dir doch ausnahmsweise mal einen Flug gönnst, kannst du die klimaschädlichen CO2-Emissionen durch eine Spende an eine Klimaschutzorganisation kompensieren. atmosfair verwendet solche Gelder dazu, erneuerbare Energien in Ländern auszubauen, wo es diese noch kaum gibt, vor allem in Entwicklungsländern. Damit wird CO₂ eingespart, das sonst durch fossile Energien entstanden wäre. Übrigens kannst du nicht nur Treibhausgase kompensieren, die durch Flüge entstehen. Flixbus bietet z.B. direkt bei der Buchung diese Möglichkeit auch für Busreisen an.
 

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— aniahimsa September 3, 2019

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3. Zug fahren

Der logische Schluss aus dem ersten Tipp: Anstatt wegen jeder kleinen Strecke direkt in den Flieger zu steigen, nimm den Zug. Zugfahren dauert zwar meistens etwas länger als fliegen, doch es ist auch sehr bequem und praktisch. Du musst nicht zwei Stunden vorher am Bahnhof sein, sondern sparst dir viel Warterei. Während der Fahrt kannst du arbeiten oder dich unterhalten, du darfst dich frei bewegen und bist oft schneller am Zielort als gedacht. Für viele Studenten gibt es einen weiteren großen Vorteil: Eine Bahncard 25 erhalten junge Menschen bis 27 Jahren schon für 39 Euro. So kannst du beim Bahnfahren sparen und tust gleichzeitig etwas für die Umwelt.
 

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— easyalex July 1, 2019

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4. Verhältnis der Entfernung zur Aufenthaltsdauer bedenken

Mal schnell für ein Wochenende nach London oder ein paar Tage auf die Kanaren – das sind keine Entfernungen für kurze Wochenendausflüge! Wenn du dich für ein Reiseziel mit einer langen Flugzeit entscheidest, versuche, so lange wie möglich dort zu bleiben und vielleicht noch andere Orte in der Nähe zu besuchen. So lohnt sich der Flug und du musst nicht mehrmals in dieselbe Gegend fliegen. Für längere Reisen sind Semesterferien ideal oder du nimmst dir direkt nach dem Abi etwas mehr Zeit. Merk dir einfach: Je größer die Entfernung, desto länger solltest du bleiben, um nachhaltig unterwegs zu sein.
 

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— parents4future_berlin April 4, 2019

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5. Wenig Gepäck

So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Das sollte dein Motto sein, wenn du für eine Reise packst. Wenn dein Gepäck zu viel wiegt, führt das zu einem höheren Treibstoffverbrauch und hindert dich zudem daran, dein Reiseziel flexibel zu entdecken. Besonders bei einer Backpack-Reise solltest du dich klar beschränken und nur das Nötigste mitnehmen.
 

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— minimalkonzept July 29, 2018

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6. All-Inclusive vermeiden

In großen All-Inclusive-Hotels hast du keine Chance, die Kultur und die Bevölkerung deines Reiseziels richtig kennenzulernen. Du unterstützt stattdessen oft große Konzerne. Die einheimische Bevölkerung sollte auch etwas von deinem Besuch haben, zumal du auf diese Weise einen authentischeren Einblick in das Urlaubsland erhältst. Außerdem sind die riesigen Buffets der All-Inclusive-Anlagen alles andere als nachhaltig. Es werden dort viele Lebensmittel weggeschmissen. Häufig ist das Essen zudem nicht so gesund, wie teilweise dargestellt. Das gleiche gilt für Restaurant-Besuche während deines Urlaubs: Anstatt große Gastronomie-Ketten zu besuchen, solltest du lokale Anbieter unterstützen.
 

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— sirinspk September 3, 2019

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7. Umwelt vor Ort respektieren

Nur weil du im Urlaub bist, bedeutet das nicht, dass du alle Maßnahmen zum Klimaschutz über Bord werfen kannst. Auch im Urlaubsland solltest du deinen Müll nicht in die Natur schmeißen und Dinge wiederverwenden, bevor sie im Müll landen. Zahlreiche beliebte Reiseziele haben mit Müllmassen zu kämpfen, die Touristen hinterlassen. Mit sogenannten "CleanUps" kannst du dein Urlaubsland vom Müll befreien. Schnapp dir einfach eine Mülltüte und nimm dir etwas Zeit, um an der Küste entlangzulaufen oder durch ein Naturschutzgebiet zu spazieren. Nebenbei sammelst du Müll auf, nach dem du sicherlich nicht lange suchen musst. So entdeckst du neue Seiten deines Reiseziels und tust nebenbei etwas Gutes für die Umwelt.
 

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— plastic_pollutionsolution August 31, 2019

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8. Digitale Reisebegleiter

Anstelle von dicken Reiseführern und Landkarten, die oft sowieso nicht mehr aktuell sind, kannst du einfach Apps benutzen. Damit du auch ohne Internet nicht die Orientierung verlierst, lade dir vor deinem Urlaub die Offline-Karte deines Reiseziels bei Google Maps herunter. Auch andere Papiere wie Flugdaten oder Buchungsbestätigungen kannst du in digitaler Form, zum Beispiel in der Dropbox, bei dir haben. So vermeidest du unnötigen Müll und schleppst nicht so viele Unterlagen mit dir herum.
 

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9. Nein zu Touristenattraktionen

Selbstverständlich willst du während deines Urlaubs so viel erleben wie möglich. Doch bestimmte Touristenattraktionen sind nicht unterstützenswert. Du solltest darauf achten, dass du nicht unbewusst Tierquälerei oder die Ausbeutung anderer Menschen oder von Ressourcen unterstützt. Musst du denn wirklich eine Runde auf dem angeketteten Elefanten, dem Kamel oder dem Esel drehen? Damit dein Urlaub nachhaltig wird, sag einfach nein zu derartigen Touristenmagneten. Wenn du dich genau umschaust und auf die Einheimischen zugehst, eröffnen sich dir ganz neue Möglichkeiten, das Land kennenzulernen, die genau so viel Spaß machen und niemandem schaden.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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