Lerntypen

Der visuelle Lerntyp - zuschauen und lernen

published: 24.10.2019

Der visuelle Lerntyp nimmt Informationen besonders gut auf, wenn er sie liest (Foto: ESB Professional/Shutterstock.com) Der visuelle Lerntyp nimmt Informationen besonders gut auf, wenn er sie liest (Foto: ESB Professional/Shutterstock.com)

Im Studium verzweifeln viele Studenten an den Inhalten, die sie für Klausuren auswendig lernen müssen. Wenn du Lerntyp-gerecht lernst, fällt es dir viel leichter, den Stoff zu behalten. Die Wissenschaft unterscheidet den visuellen, auditiven, kommunikativen und motorischen Lerntyp. Weißt du, welcher Lerntyp du bist? Pointer stellt dir hier den visuellen Lerntyp und passende Methoden zum Lernen vor. Finde heraus, wie du am besten lernen kannst. So sparst du dir Zeit und das Lernen fällt dir leichter.

Der visuelle Lerntyp

Du merkst dir Informationen am besten, wenn du sie aufgeschrieben oder in Form von Schaubildern siehst? Dann scheinst du der visuelle Lerntyp zu sein. Dieser lernt am besten durch Lesen und vor allem durch Verbildlichung von Inhalten. Grafiken, Mind-Maps, Bilder oder das Zuschauen bei Handlungsabläufen helfen dem visuellen Lerntyp beim Verstehen und Auswendiglernen von komplexen Zusammenhängen. Auch Tafelbilder oder die selbst gestalteten Unterlagen sind sinnvolle Hilfsmittel zum Lernen. Alles, was du mit den Augen erfasst, prägt sich stärker in dein Gedächtnis ein.
 

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October 9, 2019

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Häufige Probleme

In der Uni wird viel mit wissenschaftlichen Texten gelernt, was dem visuellen Lerntyp zugutekommt, da er Informationen schnell aufnehmen kann, wenn er sie liest. Diese scheinbar endlosen Abhandlungen sind allerdings oft visuell nicht ansprechend gestaltet. Du kannst dir den Aufbau und Inhalt einer Seite nur schwer einprägen, wenn alle Seiten gleich aussehen. Auch bei Vorlesungen, die nicht durch PowerPoint-Präsentationen unterstützt werden, fällt es dem visuellen Lerntyp schwer, die Informationen zu erfassen und sie sich zu merken. Pointer hat Tipps für dich, wie du als visueller Lerntyp diese Probleme in den Griff bekommst.
 

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October 7, 2019

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1. Möglichst viel mitschreiben

Besonders bei Vorlesungen und Kursen ohne mediale Unterstützung fällt es dem visuellen Lerntyp schwer, dem Unterricht zu folgen. Damit du nicht am nächsten Tag schon vergessen hast, worum es ging, versuche, während des Seminars so viel mitzuschreiben wie möglich. Wenn du die Informationen direkt verschriftlichst, kannst du sie dir anschließend wieder anschauen und behältst sie so besser. Es kann auch helfen, wenn du deine schnelle Mitschrift visuell aufbereitest. Füge zum Beispiel ein paar Skizzen oder Schaubilder hinzu oder gestalte das Papier farbig. So kannst du effektiver lernen und bist für die nächsten Stunden und die Klausur optimal vorbereitet.
 

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May 7, 2019

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2. Schaubiler erstellen

In der Uni müssen übersichtliche Schaubilder oft komplizierten wissenschaftlichen Texten weichen. Auch wenn in den Kursen nicht mehr mit Schaubildern gearbeitet wird, helfen sie dem visuellen Lerntyp, Zusammenhänge zu verstehen und zu behalten. Erstell dir deswegen einfach selber welche. Egal ob Mind-Maps, Skizzen, Diagramme oder ausgedruckte Bilder – diese Hilfsmittel führen den visuellen Typ zum Erfolg. Arbeite bei deinen Schaubildern mit Farben und verschiedenen Symbolen, damit sich der Aufbau noch besser in dein Gedächtnis einprägt. So stellst du komplexe Zusammenhänge graphisch dar und bekommst einen besseren Zugang zu den Inhalten.
 

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October 7, 2019

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3. Lernvideos anschauen

Es gibt zahlreiche Plattformen und Kanäle, auf denen du Lernvideos findest. In diesen Videos werden die Inhalte, zusätzlich zu einer mündlichen Erklärung, graphisch dargestellt. Perfekt für den visuellen Lerntyp! Die ein oder andere Darstellung mag dir zwar ein wenig albern vorkommen, aber auf diese Weise merkst du dir die Informationen besser. In Lernvideos findest du häufig eine überspitzte, comicartige Darstellung, die sich gut in dein Gedächtnis einprägt. Für viele Themengebiete können diese Lernvideos dem visuellen Lerntyp tatsächlich helfen, Zusammenhänge leichter zu verstehen und effektiver zu lernen.
 

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September 20, 2019

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4. Karteikarten

Du musst Vokabeln oder Definitionen lernen? Für den visuellen Lerntyp eigenen sich dafür besonders Karteikarten. Schon beim Beschriften der Karten prägst du dir die Definitionen ein. Wenn du nun immer wieder deinen Stapel durchgehst, hast du die Vokabeln in kurzer Zeit drauf. Vielleicht helfen dir auch kleine Besonderheiten an der Karteikarte, die dich an die Bedeutung des Wortes zu erinnern. Zum Beispiel kann ein kleiner Knick oder ein Fleck auf der Karte dafür sorgen, dass du dir die Vokabel besser merkst. Kannst du dir einzelne Definitionen einfach nicht merken, kann es helfen, die Karteikarte an einem Ort in deiner Wohnung aufzuhängen, an dem du sie ständig siehst. Über deinem Schreibtisch, an der Wohnungstür oder auf der Toilette – so hast du im Alltag die Karte ständig vor Augen und rufst dir die Bedeutung des Begriffs immer wieder in Erinnerung.
 

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October 7, 2019

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5. Poster aufhängen

Genau wie die Karteikarten kannst du deine Schaubilder in der Wohnung aufhängen. Eine Mind-Map oder ein Diagramm auf einem großen Poster ist immer präsent und prägt sich dadurch ins Gedächtnis ein. Auf diese Weise lernt der visuelle Typ quasi unbewusst, indem er sich die Darstellungen immer wieder anschaut. Du wirst erstaunt sein, wie viel du dir ohne bewusstes Lernen von dem Plakat gemerkt hast. Gestalte die Poster bunt, aber übersichtlich und ordentlich. Du darfst nicht den Überblick über die verschiedenen Symbole und Farben verlieren. Wenn die Darstellung visuell ansprechend gestaltet ist, prägst du dir die Informationen leichter ein.
 

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February 12, 2019

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Mit diesen Tipps schafft es der visuelle Lerntyp, effektiver zu lernen und sich Informationen leichter zu merken. Mit Schaubildern und Texten kannst du gar nichts anfangen? Vielleicht bist du eher ein auditiver Typ oder lernst am besten kommunikativ oder motorisch. Dann schau bei den anderen Artikeln der Lerntypen-Reihe vorbei!

Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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