Lerntypen

Der auditive Lerntyp - zuhören und lernen

published: 29.10.2019

Der auditive Lerntyp nimmt Informationen besonders gut auf, wenn er sie hört (Foto: fizkes/Shutterstock.com) Der auditive Lerntyp nimmt Informationen besonders gut auf, wenn er sie hört (Foto: fizkes/Shutterstock.com)

Im Studium verzweifeln viele Studenten an den Inhalten, die sie für Klausuren auswendig lernen müssen. Wenn du Lerntyp-gerecht lernst, fällt es dir viel leichter, den Stoff zu behalten. Die Wissenschaft unterscheidet den visuellen, auditiven, kommunikativen und motorischen Lerntyp. Weißt du, welcher Lerntyp du bist? Pointer stellt dir hier den auditiven Lerntyp und passende Methoden zum Lernen vor. Finde heraus, wie du am besten lernen kannst. So sparst du dir Zeit und das Lernen fällt dir leichter.

Der auditive Lerntyp

Du verstehst Zusammenhänge am besten, wenn du eine mündliche Erklärung bekommst. Bei Vorlesungen erfasst du die Inhalte, indem du genau zuhörst. Wenn diese Beschreibung auf dich zutrifft, bist du wahrscheinlich ein auditiver Lerntyp. Für diesen Typ reicht es aus, zuzuhören, um Zusammenhänge zu verstehen und sich Informationen zu merken. Besonders hilfreich sind für den auditiven Lerntyp Audio-Mitschnitte von Vorlesungen und Vorträgen, Podcasts und lautes Lesen. Für effektives Lernen ist dein stärkstes Sinnesorgan das Ohr. Du merkst dir Informationen am besten, wenn du sie vorgelesen oder erklärt bekommst oder sie dir selber laut vorliest.
 

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Häufige Probleme

Ein ideales Lernumfeld ist für den auditiven Lerntyp die Vorlesung. Dabei konzentriert er sich besonders auf die Ausführungen der Lehrenden und weniger auf mediale Unterstützung. Ein großer Teil vieler Studiengänge besteht allerdings aus Kursen mit langen Literaturlisten. Zwar wird in den Seminaren über die Inhalte gesprochen, aber ohne die Lektüre der Texte ist es schwer, den Überblick zu behalten. Dem auditiven Lerntyp fällt es schwer, konzentriert lange schriftliche Texte zu lesen, diese zu verstehen und sich die Informationen zu merken. Pointer hat Tipps für dich, wie du als auditiver Lerntyp dieses Problem in den Griff bekommst.
 

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Eine letzte #Nachtschicht - dann #Urlaub #study #sozialearbeit #literaturliste #fürsorgeerziehung #tired #kurshalten #esgehtnachhause #helgolandhereicome

— anne_lalilove March 1, 2016

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1. Selbstgespräche führen

Klingt komisch, ist aber hilfreich. Selbstgespräche helfen dem auditiven Lerntyp, sich Inhalte schneller zu merken. Am besten liest du dir Texte, die du durch normales Lesen nicht verstehst, laut vor. So hörst du den Text und erfasst die Informationen besser. Das klappt besonders gut bei Vokabeln und Definitionen, aber auch bei anderen Erklärungen, die du kennen musst. In der Bib kommt diese Taktik vielleicht nicht so gut an, aber der auditive Typ kann sowieso besser zuhause, in einer ruhigen Umgebung, lernen. Da stört es auch niemanden, wenn du dir deine Texte selbst vorliest.
 

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Bibliothek ???? . Es sind gerade Semesterferien und das bedeutet, ich halte mich momentan öfters mal hier auf: In der Bibliothek. Schon klar, die Bücher in diesen Regalen sind Fachliteratur. Oder auch: Wissenschaftsliteratur. Nichts, was man sich als Abendlektüre mit ins Bett nehmen würde. ???? . Aber trotzdem bin ich wahnsinnig gerne hier: Es ist so still, man hört höchstens leises Umblättern oder Bleistiftgeräusche. Es herrscht eine Atmosphäre von konzentriertem Arbeiten. Und um einen herum in diesem Büchern wartet so viel Wissen. Vermutlich mein Lieblingsort in der ganzen Universität. ???? . . . { #philologischebibliothek #bibliothek #bücherregale #shelfiesunday #bücherliebe #semesterferien #lesen #bookstagramgermany #bücherwurm #fachliteratur }

— wortesindunendlich September 15, 2019

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2. Vorlesungen besuchen

Bei Veranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht ist die Versuchung groß, einfach zuhause zu bleiben. Der auditive Lerntyp sollte Vorlesungen allerdings auf jeden Fall besuchen. Allein das Script der Professorin oder die PowerPoint-Folien des Dozenten reichen diesem Lerntyp nicht aus, um die Zusammenhänge zu verstehen. Du brauchst die mündliche Erklärung der Lehrenden, damit du dir die Informationen merkst. Auch Diskussionen in den Seminaren helfen dir beim Lernen. Teilweise sind zudem Mittschnitte einiger Vorlesungen verfügbar. Diese Audiodateien kannst du nutzen, wenn du es nicht zur Vorlesung geschafft hast. Generell gilt aber: Persönliche Anwesenheit bringt dem auditiven Typ den größten Lernerfolg.
 

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Everybody say cheeeeeeese! Danke für die angenehme Atmosphäre und das Foto. Ich lande ja auch andauernd auf euren Fotos... #hsbo #profiv #städtebau #education #vorlesung #typologie #stadtbausteine

— dnlblzr October 8, 2019

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3. Podcasts und YouTube

Auch über Medien wie Podcasts oder die Video-Plattform YouTube kann der auditive Typ viel lernen. Podcasts eignen sich, wenn du dein Allgemeinwissen auffrischen oder dich in Bezug auf einen Themenbereich weiterbilden möchtest. Etwas Fachspezifisches zu finden, ist bei diesem Medium eher schwierig. Um gezielt für eine Klausur zu lernen oder bestimmte Inhalte zu wiederholen, ist YouTube hilfreich. Beinahe zu allen Themen gibt es Lernvideos, in denen die Inhalte erklärt werden. Der auditive Lerntyp muss sich also nur vor den Laptop setzen und zuhören. Du solltest dir bewusst sein, dass die Darstellungen womöglich nicht vollständig oder zu stark vereinfacht sind, aber für einen ersten Überblick und den Einstieg in ein Thema eignen sich Lernvideos sehr gut.
 

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October 9, 2019

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4. Gezielte Unterhaltungen

Der auditive Lerntyp profitiert vom Austausch mit seinen Kommilitonen. Wenn du etwas nicht verstanden hast, unterhalte dich mit deinen Freunden darüber. Vielleicht kann dir jemand das Thema erklären. So erfasst du Inhalte schneller und prägst dir die Informationen besser ein. In der Diskussion beschäftigst du dich stark mit einem Thema und wiederholst den Lernstoff automatisch nochmal. Von einer Lerngruppe profitieren übrigens auch der kommunikative und motorische Lerntyp – also eine Win-win-Situation.
 

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Habt ihr noch Prüfungen oder genießt ihr schon die Semesterferien? Wir bieten übrigens jedes Semester Workshops und Infoveranstaltungen zu Lerntechniken, Schreibschwierigkeiten und Zeitmanagement an. Das Programm für das WS19/20 veröffentlichen wir bald. #studium #prüfungen #workshops #lerngruppe #stwgreifswald #studentenwerk #studierendenwerk

— studierendenwerkgreifswald August 19, 2019

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5. Vortrag simulieren

Die Informationen wollen einfach nicht in deinen Kopf? Versuche, einen Vortrag zu simulieren. Du bereitest dich einfach wie bei anderen Referaten vor und trägst dadurch bereits alle wichtigen Informationen zusammen. Jetzt trommelst du entweder ein paar Freunde oder deine Familie zusammen oder hältst den Vortrag allein vor dem Spiegel. Durch das Vortragen der Informationen prägen sich diese besser in dein Gedächtnis ein und du verstehst die Zusammenhänge leichter. Je freier du dein Referat hältst, desto besser hast du dir die Infos bereits gemerkt. Wenn du jetzt in einer Klausur die Inhalte abrufen sollst, denke an deinen Vortrag zurück und du wirst die Informationen parat haben.
 

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Mit diesen Tipps schafft es der auditive Lerntyp effektiver zu lernen und sich Informationen leichter zu merken. Dir geht es nicht so? Bei Vorlesungen ohne mediale Unterstützung bekommst du gar nichts mit? Vielleicht bist du eher ein kommunikativer Typ oder lernst am besten motorisch oder visuell. Dann schau bei den anderen Artikeln der Lerntypen-Reihe vorbei, die in den nächsten Wochen bei Pointer online gehen.

Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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