Studium

6 Vorurteile gegenüber Studenten

published: 10.11.2019

Gerade Studierende müssen einige Klischees ertragen (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock.com) Gerade Studierende müssen einige Klischees ertragen (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock.com)

Studierende haben es nicht immer leicht: Nicht nur Stress, schlaflose Nächte und schwierige Prüfungen machen ihnen zu schaffen. Ihnen schlagen auch eine Menge Vorurteilen entgegen. Wir verraten dir, welche Klischees zu Studenten vorherrschen - und wie viel Wahrheit in ihnen steckt.

1. "Studenten haben ständig frei"

Ein paar Monate Vorlesungszeit, dann eine kurze Prüfungsphase und dann zwei bis drei Monate vorlesungsfreie Zeit. Damit müssten Studenten sogar mehr Freizeit als Schüler haben, oder? Nein, natürlich nicht. Auch wenn man in der vorlesungsfreien Zeit keine Veranstaltungen besuchen muss, haben die Studenten trotzdem universitäre Verpflichtungen. Oft finden in dieser Zeit Praktika oder Blockseminare statt, für die während der Vorlesungszeit kein Platz ist. Auch muss die Zeit für das Schreiben von Hausarbeiten genutzt werden - regelmäßige Besuche in der Bibliothek sind also notwendig.

Oft gibt es an den Universitäten auch einen zweiten Prüfungszeitraum kurz vor dem Beginn des neuen Semesters, sodass zudem Prüfungsvorbereitungen in die vorlesungsfreie Zeit fallen. Der Unterschied zur Vorlesungszeit ist in dieser Phase nur, dass man sich seine Zeit frei einteilen kann.
 

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2. "Studenten stehen nicht vor 12 Uhr auf"

Stehen alle Studis erst mittags auf? Auch wenn es sich nicht pauschalisieren lässt, gibt es tatsächlich nicht wenige Studierende, die etwas später aufstehen. In der vorlesungsfreien Zeit hängt das oft damit zusammen, dass sie sich einen anderen Arbeitsrhythmus zugelegt haben. Vielleicht haben sie vorher eine Nachtschicht eingelegt, weil sie dann in Ruhe konzentriert arbeiten konnten. 

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In der Vorlesungszeit ist das dagegen eher selten der Fall. Aber auch hier können sich Studierende ihren Stundenplan in der Regel selbst organisieren und diesen so gestalten, dass sie später zur Uni gehen und dafür länger bleiben. Auch können sie mehrere Tage mit vielen Veranstaltungen befüllen, um dadurch einen Tag frei zu bekommen, was perfekt für Pendler ist.
 

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3. "Studenten wissen nicht, wie es ist zu arbeiten"

Wenn Neustudenten frisch von der Schule kommen und ohne Umwege vom Klassenzimmer in den Hörsaal wandern, kommt schnell der Eindruck auf, dass sie noch nie gearbeitet hätten. Doch der Schein trügt: Studierende müssen neben ihrem Studium oft zusätzlich jobben, um ihr Leben zu finanzieren. Zusammen mit der Zeit für die Uni kommen manche Studis auf eine Woche mit 50 bis 60 Arbeitsstunden. Einige Studierende haben vor Beginn ihres Studiums eine Ausbildung gemacht und wollen sich nun fortbilden. Arbeit ist also auch Studenten durchaus ein Begriff.

4. "Studenten sind Fachidioten"

Gerne wird gedacht, dass Studierende jahrelang die Theorie pauken, aber von der Praxis keine Ahnung haben. Dabei ist es ein ewiger Kreislauf: Ein Arbeitgeber will Mitarbeiter, die einen Abschluss und Praxiserfahrungen aufweisen. Um Praxiserfahrungen sammeln zu können, braucht man jedoch eine Arbeitsstelle. Und die gibt es manchmal nur mit Praxiserfahrung und einem Abschluss.
 

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Nicht immer ist es leicht, Theorie und Praxis im Studium miteinander zu verbinden. Gerade in einem Vollzeitstudium ist es schwierig, Zeit für eine fachlich zum Studium passende Arbeitsstelle zu finden. Oft geht die Dringlichkeit, Geld zu verdienen, einfach vor, und gut erreichbare und flexible Jobs in der Gastronomie oder im Callcenter machen das Rennen. Duale Studiengängen bzw. integrierte Praktika im Studium bieten weitere Möglichkeiten, während des Studiums Praxiserfahrungen zu sammeln.

5. "Studenten sind ständig am Feiern"

Erstiparty hier, After-Exam-Party da: Studis finden immer einen Grund, um zu feiern, heißt es gern. Auch wenn dieses Vorurteil nicht ganz falsch ist, ist es doch etwas einseitig: Es sind nämlich nicht nur Studenten, die gerne feiern – auch Praktikanten, FSJler, Azubis und viele andere nehmen die eine oder andere Party mit. Es sind eben oft Personen zwischen 20 und 30 Jahren, die ihre Freiheiten nutzen und genießen. Angesichts aller Semester- und Fachschaftspartys gibt es für Studenten allerdings tatsächlich ein großes Angebot an günstigen Feiermöglichkeiten im Studium. Trotzdem ist das Partymachen auch hier nicht jedermanns Sache: Manche Studis finden es einfach langweilig und lassen es regelmäßig aus.
 

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— nadine_jendzurek October 21, 2018

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6. "Studenten studieren ewig und ohne Plan"

Schule fertig – und jetzt? Das fragen sich die meisten Schulabsolventen. Früher stellte sich diese Frage dagegen seltener, denn da war die Berufsrichtung oft schon vorgegeben.
 

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Heute – in einer Zeit, wo man die Qual der Wahl hat und sich in vielen verschiedenen Bereichen ausprobieren kann – ist es manchmal um so schwieriger, eine zukunftsbestimmende Entscheidung zu treffen. Deswegen kommt es vor, dass Studenten ihre erste Fachwahl überdenken, den Studiengang wechseln und sich der Weg zum Abschluss hinzieht. Das betrifft übrigens nicht nur Studierende, sondern auch Azubis: In der Arbeitswelt gibt es ebenfalls Ausbildungswechsel, Ausbildungsabbrüche oder Zweitausbildungen, weil man merkt, dass die erste Entscheidung nicht die war, die einen glücklich macht. Auch wenn der Bildungsweg dadurch manchmal länger dauert, so kommt es am Ende doch darauf an, dass man glücklich wird.

Der Autor: Patrick Kern

Der Autor: Patrick Kern

Er ist ein echter Allrounder: Patrick ist neugierig und probiert alles aus – ob in der Freizeit oder bei Pointer. Mal läuft er kilometerlang durch Matsch und Meer, mal berichtet er in Vlogs von seinem Lehramtsstudium, mal schreibt er Artikel zu aktuellen Studi-Themen. Bei seinen Hobbys stehen Geschicklichkeits-Sportarten an erster Stelle, die ihn bereits ins Fernsehen gebracht haben. Schwach wird Patrick bei Netflix, bei Musik aus seiner Kindheit und bei italienischer Küche.

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