Klausurenphase

Dies hilft gegen Stress im Studium

published: 09.01.2020

Viele Studenten leiden unter Stress und wissen nicht, wie sie das ändern können. Pointer hat fünf Tipps für dich (Foto: Pressmaster/Shutterstock.com) Viele Studenten leiden unter Stress und wissen nicht, wie sie das ändern können. Pointer hat fünf Tipps für dich (Foto: Pressmaster/Shutterstock.com)

Viele Studenten stehen unter Dauerstress. Das ist nicht angenehm und kann über längere Zeit hinweg sogar krank machen. Damit du deinen Stress effektiv bekämpfen kannst, musst du die Quelle finden. Erst dann kannst du Maßnahmen dagegen ergreifen. Pointer stellt dir verschiedene Arten von Stress bei Studierenden vor und zeigt dir Möglichkeiten, wie du ihn loswirst.

1. Prüfungsangst

Schon der Gedanke an die nächste Klausur löst bei dir Schweißausbrüche aus? Vielleicht ist dein Stress auf Prüfungsangst zurückzuführen. Viele Studenten haben vor der Prüfungssituation an sich Angst und fragen sich: Kann ich das Gelernte während der Klausur überhaupt abrufen? Was passiert, wenn ich ein Blackout habe? Solche Fragen stressen enorm. Eine Möglichkeit, dieser Prüfungsangst entgegenzuwirken, ist Lernen. Mit ausführlicher Vorbereitung gehst du selbstbewusster in die Klausur. Es kann auch helfen, der Situation ihren Schrecken zu nehmen. Denk daran, dass du es bis jetzt ja doch meistens geschafft hast. Glaube an deine Fähigkeiten! Feste Rituale vor einer Klausur können dir zusätzlich helfen zu entspannen. Das schafft Sicherheit in der unliebsamen Situation. Prüfungsangst kann in einer abgemilderten Form sogar positiv sein: Wenn du ein wenig Angst vor der Prüfung hast, lernst du vermutlich auch gründlicher, um bestmöglich vorbereitet zu sein.
 

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2. Versagensängste

Bei vielen Studenten gehen mit der Unsicherheit vor Prüfungen Versagensängste einher. Bestehe ich die Klausur? Wie beeinflusst eine schlechte Note meinen Durchschnitt? Die Angst davor, eine Klausur nicht zu bestehen und damit zu "versagen", verursacht im Vorfeld der Klausur Stress. Was kann man dagegen tun? Mach dir bewusst, dass Fehler normal und natürlich sind. Niemand ist perfekt. Es ist kein Weltuntergang, wenn du eine Klausur nicht direkt beim ersten Versuch bestehst oder keinen Einser-Schnitt hast. Du hast nicht gleich versagt, wenn es nicht gut läuft. Vielleicht kannst du auch diese Art von Stress in Motivation umwandeln. Wenn du dich ausreichend vorbereitest, bist du bestimmt entspannter. Es kann aber auch sein, dass dein Studium einfach nicht das richtige für dich ist und dir die Prüfungen deswegen so schwerfallen. Ein Studienfachwechsel ist kein Versagen, sondern ein Ergebnis gelungener Selbstreflexion. Überleg dir genau, ob die Versagensängste von dir oder jemand anderem, vielleicht deinen Eltern ausgehen. Hast du Angst zu versagen, weil du für dich selbst die bestmögliche Leistung erbringen möchtest oder hast du Angst, den Vorstellungen deiner Eltern nicht gerecht zu werden?
 

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3. Leistungsdruck

Auch der Leistungsdruck kann von Eltern und anderen Verwandten ausgehen. Mach dir bewusst, dass du für dich und deine Zukunft studierst und nicht, um deinen Eltern zu gefallen. Sprich mit deinen Eltern über die Erwartungen und den Stress, den sie bei dir damit auslösen. Viele Studenten setzen sich aber auch selber unter Druck. Es ist nichts verkehrt daran, die bestmöglichen Leistungen anzustreben, aber du solltest dich nicht zu sehr darauf fixieren. Du sparst dir große Enttäuschungen, wenn du die Klausurergebnisse locker nimmst. Definiere dich nicht nur über deine Noten, die erfassen sowieso nicht alles. Trenne universitäre Leistungen streng von Bewertungen deiner Persönlichkeit. Und bedenke: Wenn du mit zu viel Druck in die Klausur gehst, bist du oft zu gestresst, um dich richtig zu konzentrieren. Darunter können deine Noten leiden. Du brauchst in den meisten Fällen kein Spitzenzeugnis, um deinen Traumjob zu bekommen. Es ist schwer, hohe Erwartungen an dich selbst abzuschalten, aber mit ein wenig Übung wirst du auf Dauer bei jeder Prüfung etwas entspannter und bekommst mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten.
 

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December 24, 2019

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4. Zukunftsängste

Besonders wenn sich das Studium dem Ende zuneigt, geraten viele Studierende in Stress. Sorgen über die Zukunft bestimmen dann den Alltag und jede Entscheidung. Wie soll es nach dem Studium weitergehen? Bekomme ich einen Job, der mir Spaß macht? Solche Fragen spuken dann Tag und Nacht im Kopf herum. Dieser meist unterbewusste Stress kann sehr zermürbend sein. Es geht schließlich um deine Zukunft! Um dieser Anspannung entgegenzuwirken, musst du dem Thema den Schrecken nehmen. Allein das Wort "Zukunft" kann sich bedrohlich anhören. Aber die Zukunft anzugehen, bedeutet nicht automatisch, dass du dich ab jetzt bis zur Rente an ein Unternehmen oder einen Job bindest. Fast alle Entscheidungen kann man korrigieren. Es hilft, deine Chancen nicht nur negativ zu sehen. Mit ein wenig Zuversicht stehen deine Zukunftsaussichten gar nicht so schlecht. Wenn es bestimmte Gründe für deine Zweifel gibt, versuche, an ihnen zu arbeiten. Sammle erste berufliche Erfahrungen durch Praktika und schau dich frühzeitig nach Jobs um. So kannst du aktiv etwas gegen die Zukunftsängste tun und lässt nicht alles passiv auf dich zukommen lassen.
 

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5. Finanzielle Sorgen

Finanzielle Probleme sind eine entscheidende Ursache von Stress. Wenn du jeden Monat aufs Neue froh bist, überhaupt deine Miete zahlen zu können, belasten dich diese Sorgen verständlicherweise dauerhaft. Trotz BAföG und anderen Förderungen geht es vielen Studenten so. Die ausgezahlten Beträge sindangesichts der hohen Lebenshaltungskosten in den Städten niedrig. Ein Nebenjob kann dir daher, trotz zusätzlichem Zeitaufwand, einiges an Stress ersparen. Es gibt auch Jobs, die nicht so zeitintensiv sind, dass das Studium unter deinem Nebenerwerb leiden muss. Falls du bis jetzt zu faul warst, dich durch die BAföG-Anträge zu quälen, hole das unbedingt nach. Selbst wenn du die Hoffnung vielleicht schon aufgegeben hast, kann dir die Unterstützung zustehen. Damit erleichterst du dir dein Studium und vermeidest finanzielle Sorgen, so gut es geht.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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