Klausurenphase

Selbstorganisation in der Klausurenphase optimieren

published: 14.01.2020

Ein strukturierter Zeitplan und Ordnung am Arbeitsplatz helfen dir bei der Klausurvorbereitung (Foto: Antonio Guillem/Shutterstock.com) Ein strukturierter Zeitplan und Ordnung am Arbeitsplatz helfen dir bei der Klausurvorbereitung (Foto: Antonio Guillem/Shutterstock.com)

Die Aussicht auf eine Flut von Prüfungen in der Klausurenphase überfordert viele Studenten. Anders als in der Schule bist du auf dich alleine gestellt. Damit du dich rechtzeitig und ausführlich auf die Klausuren vorbereiten kannst, hat Pointer fünf Tipps für eine gelungene Selbstorganisation in der Prüfungsphase für dich.

1. Zeitplan erstellen

Dein Zeitmanagement hat großen Einfluss auf deinen Lernerfolg. Besonders bei einer sehr vollen Prüfungsphase verlierst du schnell den Überblick. Du konzentrierst dich voll auf eine Klausur und vergisst dabei, dass du schon längst für die nächste lernen müsstest. Damit du das nicht erst zwei Tage vorher merkst, erstelle dir vor Beginn der Klausurenphase einen Zeitplan. Trage dir dafür die Prüfungstermine ein und überleg dir genau, wieviel Zeit du für welche Klausur brauchst. In den meisten Fällen musst du hierfür den Lernstoff durchschauen und ehrlich beurteilen, wie schnell du die relevanten Themen lernen kannst. Markiere dir den Tag, an dem du mit dem Lernen beginnen musst, genauso wie den Klausurtermin. Auf diese Weise hast du im Blick, wann welches Fach dran ist und wo sich die Lernzeiten überschneiden.
 

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*Werbung da Marke erkennbar* Mein Zeitplan für die Seminararbeit: noch etwas über eine Woche Bearbeitungszeit. Meine Gruppe ist ganz gut in der Zeit - jedenfalls hoffe ich dass ich das immer noch so sehe, wenn ich die Kapitel gelesen habe, die meine beiden Partner geschrieben habe. Ich bin übrigens ganz schrecklich bei einer Gruppenarbeit, wenn ich merke, dass die anderen etwas schwächer sind als ich. Ich diskutiere mega gern mit gleichguten über Ideen und das Konzept. Aber wenn da nix kommt, schwinge ich mich sofort zur Führung auf und verteile Aufgaben, mache das Konzept. Ich glaube für die anderen teilweise nervig, aber natürlich auch entspannt. Und der Anreiz für mehr Beteiligung ist natürlich auch dahin, wenn sie merken, dass ich Planung, Organisation und Konzeptarbeit übernehme... irgendwie ein Dilemma. Ich hätte echt gerne mal eine Gruppe gehabt, wo das anders läuft, weil ich fachlichen Austausch sehr schätze. Daraus nimmt man einfach am meisten mit. Aber was solls. Die letzte Woche schaff ich auch noch irgendwie. Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Könnt ihr euch zurück lehnen und gleichwertig mit Schwächeren arbeiten oder nehmt ihr das Ruder in die Hand, weil ihr sonst kein Vertrauen habt, dass das Projekt gut wird? Mir geht es ja auch um die Note. Die anderen haben unter Umständen keine 1,...-Erwartung und strengen sich ja dann auch weniger an. Da muss man schon ein wenig antreiben und motivieren. Aber eben auch mehr organisieren und gewisse Dinge übernehmen. Aber ich merke auch, dass eine Gruppe von drei Leuten mehr stemmen kann als eine Zweiergruppe (bei sonst gleichen Anforderungen). Diese Seminararbeit ist wesentlich entspannter als die letzte, wo ich jeden Tag geschuftet habe wie ein Tier... Aber trotzdem arbeite ich lieber alleine. Und ihr? Für mich geht es heute zur Vorlesung, zum Hiwi-Job und zum Englisch-Kurs. Habt einen schönen Tag! ?

— leeniestudies December 12, 2017

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2. Arbeitspensum festlegen

Das Gefühl der Überforderung kennt vermutlich jeder Student. Eigentlich müsstest du alles gleichzeitig machen, um hinterherzukommen. Mit diesem Gefühl geht niemand gerne in die Klausurvorbereitung. Teile dir deswegen deine Aufgaben in kleinere Häppchen ein. Bis zum Ende dieser Woche musst du ein bestimmtes Thema gelernt, den Essay für ein Fach abgegeben und eine Vorlesung wiederholt haben. Wenn du mit diesem Pensum fertig bist, hast du direkt ein besseres Gefühl, obwohl dich noch einiges an Arbeit erwartet. So kannst du jede Woche bis zur Klausur durchplanen, ohne zwischendurch zu verzweifeln. Achte dabei darauf, dass du dich nicht überforderst, aber trotzdem die anstehenden Aufgaben erledigst. Wenn du mehrmals in Folge dein Arbeitspensum in der vorgesehenen Woche nicht schaffst, verabschiedet sich deine Motivation bald. Diese Methode ist nicht nur während der Klausurenphase, sondern für das gesamte Semester sehr nützlich.
 

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Und was macht ihr heute so??? Ich hab gerade mal meine To-Do Liste geschrieben... Eigentlich bin ich niemand der Bürokram oder auch Bilder sichten aufschiebt, aber die letzten Wochen waren total turbulent und manchmal gibt es Situationen, die wichtiger sind. Kennt ihr das? Aber die nächsten 2 Tage versuche ich jetzt mal zu nutzen... und auch den Jahresrückblick und die #bestofnine zu erstellen ???? Wie sieht es bei euch aus? Aufschieben oder gleich erledigen? Und nutzt ihr die Tage zum Jahresabschluss auch um Ordnung zu schaffen? #todo #todoliste #ablage #büro #office #steuern #zwischendentagen #aufräumen #aufräumenbefreit #selbständig #sonntagsbeschäftigung #bürokram #ordnung #bilder #prioritäten #blog #ballast #ballastabwerfen #foreverlivingproducts #schreibtisch #ordnungschaffen

— mrs.benekson_soul December 29, 2019

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3. Prioritäten setzen

Welche Klausur ist am wichtigsten und welche könntest du zur Not ins nächste Semester schieben? Sind vielleicht auch unbenotete Prüfungen dabei, auf die du dich nicht so intensiv vorbereiten musst? Auch die Gewichtung und Zusammensetzung der Noten kann ausschlaggebend sein. Überleg dir, bevor du anfängst zu lernen, genau, wo deine Prioritäten liegen. Bei den vielen Klausuren kannst du nicht erwarten, dass du bei jeder Prüfung Bestleistungen erbringst. Wenn dir ein Fach besonders wichtig ist oder du eine Klausur vielleicht schon zum zweiten Mal schreibst, plane für diese Prüfungen mehr Vorbereitungszeit ein. Bei weniger wichtigen oder nicht so schwierigen Klausuren kommst du bestimmt mit weniger Vorbereitung aus. Es hilft, deine Erwartungen an den Zeitaufwand in deiner Klausurenphase anzupassen und nicht gleich enttäuscht zu sein, wenn nicht jedes Mal eine Eins vor dem Komma steht.
 

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4. Ordnung halten

Zugegeben, dieser Tipp kommt vielleicht zu spät, wenn du panisch versuchst, dir zwei Tage vor der Klausur noch so viel wie möglich einzuprägen. Aber allen, die sich vorgenommen haben, dieses Semester früh genug mit dem Lernen anzufangen, hilft eine klare Ordnung bei der Vorbereitung. Bevor du also irgendwo mit dem Lernen anfängst, verschaff dir einen Überblick über die Folien, deine Mitschriften und Übungszettel. Oft musst du sogar erstmal die Materialien für die verschiedenen Fächer zusammensuchen und sortieren. Vorher bringt es nichts, überhaupt mit dem Lernen anzufangen. Sonst fällt dir kurz vor der Klausur noch ein wichtiges Blatt in die Hände, das bis dahin verschwunden war. Idealerweise hältst du einfach direkt von Beginn des Semesters an Ordnung, aber wer schafft das schon? Nimm dir deswegen vor den Prüfungen auf jeden Fall die Zeit und sortiere deine Unterlagen gründlich. Das erspart dir viel Stress und sorgt dafür, dass du einen besseren Überblick über den Lernstoff erhältst.
 

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Neues Jahr, Erkältung weiterhin vorhanden, es gibt trotzdem einiges zu tun: Noch 26 Tage zur Prüfung in Sozialrecht und Schulrecht welche gleichzeitig auch die erste Prüfung in diesem Semester ist. Dieses Semester sind es zum Glück weniger Prüfungen und daher auch mehr Zeit dazwischen. #studieren #evangelischehochschulenürnberg #studyplace #schreibtisch #stabilo #nosponsoring #schulrecht #sozialrecht #hp #depot #rituals #hema #action #newyear #studynotes #studyoninstagram #instastudy #chaos #laptop #coffeelover #coffee

— michaela.g.anasch January 2, 2020

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5. Routinen entwickeln

In deinem Studium hast du vermutlich noch einige stressige Klausurenphasen vor dir. Damit du nicht in jedem Semester alles neu organisieren musst, versuche, eine Routine zu entwickeln. Wenn du eine Methode für effektives Lernen und Zeitmanagement gefunden hast, behalte sie für zukünftige Prüfungen bei. Das erleichtert dir nicht nur die Vorbereitungszeit, sondern gibt dir auch Sicherheit für die Prüfung selbst. Im letzten Semester hat es gut funktioniert, dann schaffst du es diesmal bestimmt auch. Dieses Vorgehen setzt voraus, dass du die richtige Methode für dich gefunden und optimiert hast. Versuche dich deshalb schon am Anfang deines Studiums mit Lernmethoden und Zeitmanagement auseinanderzusetzen. So sparst du dir in den späteren Semestern viel Zeit und Mühe.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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