Aufgaben koordinieren

Prioritäten setzen mit dem Eisenhower-Prinzip

published: 21.01.2020

Mit dem Eisenhower-Prinzip bringst du Struktur in deine Klausurvorbereitung (Foto: Elnur/Shutterstock.com) Mit dem Eisenhower-Prinzip bringst du Struktur in deine Klausurvorbereitung (Foto: Elnur/Shutterstock.com)

Im Studium gibt es immer viel zu tun. Besonders in der Klausurenphase häufen sich die Aufgaben. Da kann es schnell passieren, dass du den Überblick verlierst oder dich mit unwichtigen Aufgaben aufhältst. Mit dem Eisenhower-Prinzip schaffst du es, dich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern und dein Zeitmanagement zu optimieren.

Was ist das Eisenhower-Prinzip?

Der Name dieser Methode geht auf den früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower zurück. Angeblich wendete er diese Strategie selbst an, ebenso wie seine Mitarbeiter. Der Kern des Eisenhower-Prinzips ist das Sortieren aller Aufgaben nach deren Wichtigkeit und Dringlichkeit. Diese Kategorisierung soll dabei helfen, besser einschätzen zu können, wann und von wem eine Aufgabe erledigt werden sollte. Von einer solchen Methode für effektiveres Zeitmanagement profitiert nicht nur ein Präsident, sondern auch die meisten Studenten in der Klausurenphase.
 

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Die Eisenhower-Matrix

Für eine bessere Koordination deiner Aufgaben sieht das Eisenhower-Prinzip eine Aufteilung der To-dos in vier Kategorien vor. Diese richten sich nach der Wichtigkeit und der Dringlichkeit der Aufgaben. Die Kategorien lassen sich in die Quadranten einer Vier-Felder-Tafel einzeichnen und werden bezeichnet mit "Wichtig und dringlich", "Wichtig, aber nicht dringlich", "Unwichtig, aber dringlich" und "Weder wichtig noch dringlich". Es gilt nun, alle deine anstehenden Aufgaben in eine der Kategorien einzusortieren. Das ist gar nicht so einfach, wie es scheint.
 

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Wie setzt ihr Prioritäten? Mir hilft das #eisenhowerprinzip. #selbstmanagement #führungskräfteentwicklung #menschtraining

— mensch.nicole October 11, 2018

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Welche Aufgaben sind wichtig?

Allgemein gesprochen sind alle Aufgaben wichtig, die unmittelbar zum Erreichen deines Zieles beitragen. Das könnte zum Beispiel das Bestehen einer schwierigen Klausur oder ein gelungener Essay sein. Bei jeder Aufgabe, die du in die Matrix einsortierst, solltest du dich fragen, ob das Erfüllen der Aufgabe einen direkten Nutzen für dich und deine Ziele hat. Um das herauszufinden, ist es oft einfacher, anders herum zu denken: Was passiert, wenn du diese Aufgabe nicht erledigst? Beeinträchtigt dies deinen Lernerfolg oder macht es kaum einen Unterschied? Mithilfe dieser Anhaltspunkte kannst du entscheiden, welche deiner Aufgaben wichtig oder unwichtig sind.

Welche Aufgaben sind dringlich?

Diese Frage ist in den meisten Fällen leichter zu entscheiden. Wenn deine Klausur nur noch wenige Tage entfernt ist, sollte die Klausurvorbereitung in Bezug auf die Dringlichkeit ganz oben stehen. Auch Abgabetermine und dein eigener Zeitplan zur Klausurvorbereitung helfen dir bei der Kategorisierung. Grundsätzlich kannst du dir merken, dass es entscheidend ist, ob eine Aufgabe ab einem gewissen Zeitpunkt ihren Sinn verliert. Je näher dieser Zeitpunkt rückt, desto dringlicher wird die Aufgabe. Zum Beispiel macht es keinen Sinn mehr, für eine Klausur zu lernen, deren Termin du bereits verpasst hast. Das Gleiche gilt für Abgaben von Hausarbeiten. Wenn es aber egal ist, wann genau du diese Aufgabe in nächster Zeit bearbeitest, ist sie nicht dringlich.
 

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Hallo meine Lieben ???? Aktuell befinde ich mich zwischen Klausurenvorbereitung zu Hause und Hausarbeit schreiben im Büro. • Die Hausarbeit schreibe ich jetzt im Modul „Selbst- und Zeitmanagement“ und habe mich für das Thema „Eisenhower-Prinzip“ entschieden. Hierbei handelt es sich um eine Methode des Zeitmanagements, welche wir eine Woche lang an uns selbst testen sollen und diese dokumentieren sollen. ???? • Zeitmanagement war bisher nie meins. Aufgrund das ich neben meinem Studium eig nichts weiter groß mache, hat mich bisher nie in die Versuchung geführt ein Zeitmanagement-Modell für mich zu nutzen. Nun strukturiere ich also mein bissi Tagesablauf ??????????????????????? •~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~• #personalmanagement #zeitmanagement #selbstmanagement #zeitmanagementwasistdas #eisenhowerprinzip #hausarbeit #hausarbeitschreiben #studium #studyblog #studygram #studyguide #student #studentenleben #studentlife #study #studymotivation #recherche #monday #mondaymotivation #motivationwobistdu

— mally_study_hr May 14, 2018

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Die vier Kategorien

Die Aufgaben, die du der Kategorie "Wichtig und dringlich" zugeordnet hast, solltest du so schnell wie möglich selbst erledigen. Sie gehören jetzt ganz oben auf deine To-do-Liste. Diese Aufgaben sind sehr wichtig für das Erreichen deiner Ziele, weshalb du sie ordentlich und ausführlich bearbeiten solltest. In diese Kategorie fallen meist auch vermeintliche Krisen und Probleme während der Klausurvorbereitung, die schnellstmöglich aus der Welt geschafft werden müssen.

Auch die Aufgaben in der Kategorie "Wichtig, aber nicht dringlich" wirken sich positiv auf das Erreichen deiner Ziele aus, wenn sie erledigt werden. Durch den Mangel an Dringlichkeit werden sie allerdings meist so lange wie möglich aufgeschoben. Vergiss aber nicht, dass auch diese To-dos hilfreich sind. Die Zusammenfassung der Vorlesungsfolien ist zwar zunächst mühsam, erleichtert dir aber später die Klausurenphase. Das gilt auch für eine regelmäßige Wiederholung der Vorlesungsinhalte. Dabei hilft es, dir einen Zeitpunkt für diese Aufgaben zu überlegen und dich an diesen Plan zu halten.
 

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Kennst du dieses Prinzip bereits? ???????? ——— Dieses Feld ist das sogenannte Eisenhower Prinzip ???? Es ist echt Klasse um seinen Aufgaben Prioritäten zu setzen! ?? Ich nutze es wirklich häufig, gerade bei Aufgaben, die weder wichtig, noch eilig sind... Anstatt solche Aufgaben ewig vor mir herzu schieben, streiche ich sie einfach. Easy as that ???? ——— Du magst diesen Post? Dann zeig es doch mit einem ??! Für mehr solcher Inspiration folge uns (@RichtigesMindset) doch gerne! Wir würden uns freuen. ?? ——— #RichtigesMindset #Mindset #persönlichkeit #persönlichkeitsentwicklung #niemalsaufgeben #selbstvertrauen #lebensweisheiten #leben #ziele #erfolgistkeinglück #erfolgreich #erfolg #zieleerreichen #disziplin #geldverdienen #eisenhower #eisenhowerprinzip #tippsundtricks *All rights go to their respected owners!

— richtigesmindset June 2, 2019

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Bei den Aufgaben der Kategorie "Unwichtig, aber dringlich" handelt es sich meist um alltägliche Aufgaben, die jeden Tag oder jede Woche wieder anfallen. Dazu könnten zum Beispiel die Vorbereitung auf Seminare oder die Nachbereitung der Vorlesungen gehören. Diese müssen zwar möglichst schnell, aber mit geringerer Sorgfalt erledigt werden. Nach dem Eisenhower-Prinzip können Aufgaben dieser Kategorie problemlos an andere delegiert werden. Diese Vorgehensweise ist bei Studenten eher schwierig, weil es kaum jemanden gibt, der dir diese Aufgaben abnehmen kann. In einer höheren Position würden sich wohl Mitarbeiter um diese weniger wichtigen Dinge kümmern.

In die letzte Kategorie "Weder wichtig noch dringend" sortierst du Aufgaben, die problemlos aufgeschoben werden oder unerledigt bleiben können. Stell dir wieder die Frage, ob es einen Unterschied macht, wenn du diese Aufgabe nicht erfüllst. Ein guter Kompromiss ist, diese Aufgaben erst nach wichtigen Abgabe- und Klausurterminen zu bearbeiten. Der Frühjahrsputz deiner Wohnung kann ohne Probleme warten, bis die Prüfungsphase beendet ist. Solche Aufgaben sind meist nur Ablenkungen und hindern dich daran, dich um die wirklich wichtigen und dringenden Dinge zu kümmern.
 

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Probleme des Eisenhower-Prinzips

Selbst nach einer Einteilung deiner Aufgaben in die vier Kategorien kannst du noch mit den Aufgaben überfordert sein. Das liegt dann vermutlich daran, dass sich die To-dos in einer Kategorie häufen, meistens wegen ihrer Dringlichkeit. Die Wichtigkeit und Dringlichkeit einer Aufgabe sind subjektiv wahrgenommene Aspekte, die jeder unterschiedlich beurteilt. Deswegen solltest du versuchen, so objektiv wie möglich an die Kategorisierung heranzugehen und die Wichtigkeit kritisch zu hinterfragen. Ein weiteres Problem für Studenten ist das Delegieren unwichtiger Aufgaben. Das mag zwar im Job in einer höheren Position funktionieren, aber nicht als Student in der Klausurenphase. Eine mögliche Lösung wäre es, diese Aufgaben schneller und damit vermutlich weniger sorgfältig zu erledigen als die wichtigen Dinge. Damit sparst du zumindest etwas Zeit und Mühe.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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