Wenn kräftige Sonnenstrahlen durch deine schmutzigen Fenster scheinen, wird es höchste Zeit für den Frühjahrsputz. Pointer hat Tipps für dich (Foto: Prostock-studio/Shutterstock.com) Wenn kräftige Sonnenstrahlen durch deine schmutzigen Fenster scheinen, wird es höchste Zeit für den Frühjahrsputz. Pointer hat Tipps für dich (Foto: Prostock-studio/Shutterstock.com)
Frühling

8 Tipps für deinen Frühjahrsputz

Putzen - das macht niemand gerne. Doch ab und zu solltest du dein Zimmer im Studentenwohnheim schon staubsaugen. Die regnerischen Tage im beginnenden Frühjahr bieten sich besonders dazu an, lästige Arbeiten im Haushalt hinter dich zu bringen. Denn sobald das Wetter besser wird, hast du sicher noch weniger Lust dazu. Dein Zuhause mal gründlich aufzuräumen und zu putzen, kann deinen Alltag erleichtern. Und sind wir mal ehrlich: Im sauberen Zimmer lebt es sich einfach besser. Was genau du bei deinem Frühjahrsputz alles erledigen kannst und wie du am besten vorgehst, verrät dir Pointer.

Plan machen

Deine Wohnung grundlegend zu reinigen, klingt im ersten Moment überwältigend? Fang langsam an. Als Erstes gehst du mit einer Liste in jedes Zimmer und schreibst dir auf, was auf jeden Fall gemacht werden muss. Wenn du Mitbewohner hast, könnt ihr die Aufgaben untereinander aufteilen. Vielleicht nehmt ihr euch sogar ein Wochenende frei und bringt zusammen die Wohnung auf Vordermann. Gute Musik und das eine oder andere Getränk können dabei wichtige Helfer sein.
 


Küche ausmisten

Irgendwo muss man anfangen, wieso also nicht in der Küche? Hier sammeln sich gerne Dinge an, und Dreck entsteht auch schnell. Zuerst solltest du deine Lebensmittel durchsehen. Was sein Mindesthaltbarkeitsdatum schon lange überschritten hat, kannst du getrost entsorgen. Nahrungsmittel, die noch gut sind, die du aber einfach nicht gerne isst, kannst du deinen Freunden schenken. Bevor du deine Vorräte wieder in ihren Tüten in eine Schublade quetschst, überlege, ob du sie als Dekoelement in die Küche einbauen kannst. Zum Beispiel bei IKEA findest du dafür schöne Gefäße. Aber auch deine Utensilien können eine gründliche Sortierung vertragen. Vorratsdosen und Tassen sammeln sich schnell an, wenn man zum Einzug von allen Seite Geschenke bekommt. Tatsächlich brauchst du aber nur wenige Exemplare von beidem und kannst die übrigen weiter geben.
 


Schubladen aufräumen

In Schreibtischschubladen bricht gerne das Chaos aus. Büroklammern fliegen herum, Post-its kleben zusammen und Stifte trocknen ohne ihre Kappen aus. Der Frühjahrsputz ist deine Chance, Ordnung in deine Schubladen zu bringen und die Ordnung dann so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Wirf am besten gleich alles weg, was nicht mehr funktioniert oder was du nicht mehr brauchst. Denke auch daran, die leere Schublade auszuwischen. Mit Trennwänden und Organisern kannst du deine Büroartikel besser einsortieren und hast im Alltag schneller das griffbereit, was du brauchst. Beim Thema Schreibtisch bietet es sich auch an, Ordnung in deine Unterlagen zu bringen. Tipps dazu findest du hier.




KonMarie-Methode

Die Beraterin und Bestsellerautorin Marie Kondo verfasste 2011 ein Buch, in dem sie ihre Technik zum richtigen Aufräumen beschreibt. Diese besagt, dass alles, was du besitzt, dich glücklich machen sollte. Wenn du also deine Klamotten entrümpelst, lege alle deine Sachen auf einen großen Haufen in die Zimmermitte. Dann nimmst du jedes Teil einzeln in die Hand und fragst dich, ob es dich glücklich macht. Lautet die Antwort nein, musst du dich davon trennen. Das gilt übrigens auch für Geschenke. Denn diese erfüllen ihren Zwecke, laut Marie Kondo, in dem Augenblick, in dem sie überreicht werden. Du musst die roten Socken, die deine Tante dir gestrickt hat, also nicht aufbewahren, nur weil du sonst ein schlechtes Gewissen hättest. Außerdem solltest du deine Klamotten nicht stapeln, sondern sie mit den Faltkanten nach oben in die Schublade reihen.
 


Lieblingsort Bett

Fast die Hälfte deines Lebens verbringst du in deinem Bett. Da ist es logisch, dass es sauber und hygienisch sein sollte. Zu viel Staub kann zudem zu Allergien führen. Deinen Bettrahmen solltest du also gründlich abstauben. Bei der Gelegenheit kannst du gleich deine Matratze umdrehen, das schont deinen Rücken und vermeidet durchgelegene Stellen.

Fenster putzen

Damit du deine Aussicht im Frühling auch genießen kannst, bietet es sich an, die Fenster zu putzen, bevor das Wetter schön wird. Der Abzieher aus der Dusche kann dir dabei ein guter Gehilfe sein. Wenn du Probleme mit Schlieren oder Fusseln an der Scheibe hast, probiere, sie mit Zeitungspapier trocken zu wischen. Zum Fensterputzen gehört auch das Waschen deiner Gardinen oder das Absaugen der Jalousinen.
 


Pflanzenpflege

Zimmerpflanzen machen dein Zuhause wohnlicher. Dafür haben sie mindestens einmal im Jahr ein bisschen Aufmerksamkeit verdient, die über das regelmäßige Gießen hinausgeht. Nimm deine grünen Mitbewohner also mal unter die Lupe. Hier und da gibt es mit Sicherheit ein paar trockene Blätter oder neue Triebe, die du entfernen und zurückschneiden kannst. Wenn dein Kaktus zu groß wird, solltest du ihn umtopfen. Auch eine kurze Dusche in der Badewanne kann deinen Pflanzen gut tun und den Staub von ihren Blättern entfernen. So können sie wieder unbeschwert atmen und wachsen. Pass aber auf, dass sie nicht zu lange im Wasser stehen bleiben, da sonst die Wurzeln faulen können.
 


Auf die Details kommt es an

Details vollenden den frischen Frühlingslook deines Zuhauses. Eine fruchtige Duftkerze verscheucht schlechte Gerüche und sorgt für Gemütlichkeit. Ein Straus Schnittblumen auf dem Esstisch kann deiner Küche den letzten Schliff verleihen. Spätestens jetzt sollten auch alle winterlichen Dekoelemente in die Abstellkammer wandern. Sie zu ersetzen, muss nicht aufwändig oder teuer sein. Helle Bettwäsche und farbige Sofakissen wirken schon Wunder.

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Die Autorin: Hanna Kunst
Die Autorin: Hanna Kunst

Die Autorin: Hanna Kunst

Sonnenliebhaberin, Lockenkopf, Enthusiastin – Hanna wuchs am Rand von Hamburg auf und schätzt das Landleben ebenso wie den Trubel der Hansestadt. Seit 2020 studiert sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und findet dabei Medientechnik und Stadtplanung besonders spannend. In ihrer Freizeit hört sie gern Livemusik, probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fotografiert analog. Für Pointer schreibt Hanna über Lifestyle-Themen und führt als Reporterin Interviews.