Mit ausreichend Organisation am Anfang des Semesters sparst du dir viel Stress (Foto: Prostock-studio/Shutterstock.com) Mit ausreichend Organisation am Anfang des Semesters sparst du dir viel Stress (Foto: Prostock-studio/Shutterstock.com)
Semesterstart

Diese Dinge solltest du direkt zu Semesterbeginn erledigen

Ein neues Semester beginnt und du bist zu Beginn mit dem neuen Rhythmus überfordert? Es lohnt sich, wenn du dich direkt zu Semesterbeginn mit deinen Kursen und Prüfungen auseinandersetzt. Bei Pointer erfährst du, welche Dinge du direkt zum Semesterstart erledigen solltest.

1. Überblick verschaffen

Der neue Stundenplan kann zu Beginn des Semesters noch ganz schön unübersichtlich sein. Deswegen solltest du versuchen, Ordnung in deine Kurse zu bekommen. Welche Seminare muss ich dieses Semester besuchen? Finden einige Kurse vielleicht nur jede zweite Woche statt? Gibt es Überschneidungen in meinem Stundenplan? Wenn du früh genug eventuelle Probleme erkennst, hast du noch ausreichend Zeit, um sie zu lösen oder dir Hilfe zu holen. Bei Vorlesungen, Blockseminaren, Übungen und Co. verliert man sonst schnell den Überblick.
 


2. Ab- und ummelden

Du hast schon wieder Kurse im Stundenplan, die du eigentlich gar nicht haben willst? Dann vergiss nicht, dich am Anfang des Semesters entweder umzumelden, wenn das möglich ist, oder dich von diesen Kursen abzumelden. Wenn dein Stundenplan voll ist mit Kursen, die du eigentlich gar nicht besuchst, gerätst du schnell durcheinander. In einigen Fällen musst du dich sogar abmelden, damit kein Prüfungsversuch verloren geht, wenn du nicht an diesem Kurs teilnimmst. Es kostet nicht viel Zeit und erspart dir spätere Verwirrung.
 


3. Termine eintragen

Meistens geht es in der ersten Veranstaltung eines Kurses um Abgabe- und Klausurtermine und andere wichtige formale Regelungen. Deswegen ist es empfehlenswert, zumindest zur ersten Sitzung zu erscheinen. Notiere dir auf jeden Fall alle wichtigen Termine und trag sie in deinen Kalender ein. Nachdem du alle Veranstaltungen einmal besucht hast, kannst du dir einen genauen Überblick über deine wichtigen Termine verschaffen. Anhand dieses Plans siehst du genau, wann du mit wie viel Lernaufwand rechnen und dir diese Zeit vielleicht frei halten musst. So wirst du nicht von der stressigen Zeit überrascht und kannst dich ausreichend auf alle Prüfungen vorbereiten.
 


4. Referate

Nicht nur die Prüfungs- und Abgabetermine werden in der ersten Sitzung einer Veranstaltung besprochen. Falls du in diesem Kurs ein Referat halten musst, vergibt der Dozent die Themen und Termine meist ebenfalls direkt zu Beginn des Semesters. Mach dich deswegen schon ein wenig schlau über das Thema und behalte deine Termine im Blick. So kannst du dir das beste Referatsthema in einer Woche sichern, in der du nicht schon zwei Klausuren schreibst. Versuche am besten einen Referatstermin direkt zu Beginn des Semesters zu bekommen. Am Anfang bist du noch nicht im Prüfungsstress und kannst dich besser auf das Referat konzentrieren. Ein weiterer Pluspunkt: Du hast den Pflichtteil des Kurses bereits hinter dir und kannst dich die restliche Zeit entspannen.
 


5. Kontakte knüpfen

Neue Kurse, andere Zeiten, neue Leute bei den Veranstaltungen - fühlst du dich zu Beginn des Semesters unsicher? Frag in deinem Freundeskreis nach, welche Kurse die anderen haben. Vielleicht bist du ja gar nicht ganz allein in deinen Kursen, sondern kennst schon jemanden. Wenn du weißt, dass du dort jemanden kennst, gehst du gleich mit einem besseren Gefühl zu der Veranstaltung. Es ist jedoch auch nicht schlimm, wenn du dort noch niemanden kennen solltest. Versuch einfach, gleich am Anfang ein paar Kontakte zu knüpfen. Das erleichtert dir die Zeit auf jeden Fall und du kannst dich mit anderen austauschen.
 


6. Unterlagen organisieren

Wenn du nicht von Beginn an deine Unterlagen beisammen hältst, wirst du im Laufe des Semesters auch keine Ordnung mehr hineinkriegen. Überleg dir deswegen, wie du die Materialien organisieren willst: Digital auf dem Laptop oder ausgedruckt in Schnellheftern? Egal für welche Variante du dich entscheidest, du musst Mappen für deine Kurse anlegen. Auf dem Laptop kannst du zum Beispiel für jedes Fach einen Ordner anlegen. Wenn du lieber per Hand mitschreibst und die Materialien ausdruckst, achte darauf, dass du von Beginn an alles in die richtige Mappe heftest. Ansonsten hast du am Ende des Semesters keinen Überblick mehr und kannst dich nicht optimal auf die Prüfungen vorbereiten.
 


7. Hausarbeitsthemen überlegen

Falls du zu Beginn des Semesters schon weißt, dass du in einem Kurs eine Hausarbeit schreiben musst, kannst du dir direkt am Anfang schon Gedanken über das Thema machen. Anhand des Seminarplans siehst du, welche Themen im Kurs behandelt werden. Vielleicht spricht dich ein Thema besonders an oder du kannst schon einige Themen ausschließen. Auch die Literaturliste kann dir bei deiner Auswahl helfen. Du musst dich nicht in der ersten Woche auf ein Thema festlegen, aber wenn du eine Idee im Kopf hast, kannst du im Seminar besonders auf dieses Thema achten und dich gezielt darüber informieren.

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