5 Tipps

So gehst du mit Freunden um, die ein Kind bekommen haben

published: 06.07.2020

Mit einem Kind setzen deine Freunde andere Prioritäten. Pointer hat fünf Tipps, wie ihr eure Gemeinsamkeiten bewahrt (Foto: SpeedKingz/Shutterstock.com) Mit einem Kind setzen deine Freunde andere Prioritäten. Pointer hat fünf Tipps, wie ihr eure Gemeinsamkeiten bewahrt (Foto: SpeedKingz/Shutterstock.com)

Du bist mitten im Studium, willst auf jeden Fall noch ins Ausland und genießt dein Studentenleben in vollen Zügen. Einige deiner Freunde befinden sich hingegen in einer ganz anderen Lebensphase. Vielleicht haben sie schon einen festen Job und wollen jetzt eine Familie gründen. Wenn deine beste Freundin oder dein bester Freund dann ein Kind bekommt, ändert sich auch für dich einiges. Pointer hat fünf Tipps für dich, wie ihr trotz der neuen Situation eure Freundschaft aufrecht erhalten könnt.

1. Gemeinsamkeiten bewahren

Für deine Freundin oder deinen Freund verändert sich mit einem Kind das gesamte Leben. Besonders in den ersten Jahren liegt der Fokus auf dem Kind und andere Dinge rücken in den Hintergrund. Du selbst interessierst dich dagegen wahrscheinlich für ganz andere Themen. Die Situation mag sich geändert haben, aber die Person ist noch dieselbe. Wenn ihr nicht aktiv versucht, eure vorherigen Gemeinsamkeiten zu bewahren, lebt ihr euch mit der Zeit auseinander. Überleg dir deswegen, was euch bis jetzt verbunden hat. Vielleicht seid ihr immer gerne zusammen ins Kino oder ins Theater gegangen oder teilt den Spaß an einer bestimmten Sportart. Trotz der unterschiedlichen Lebenssituationen könnt ihr weiterhin Zeit miteinander verbringen. Wenn deine Freundin oder dein Freund wegen der neuen Familie viel um die Ohren hat, schlag du einfach hin und wieder ein Treffen vor. Bestimmt ist die- oder derjenige froh über einen kinderfreien Abend mit dir.
 

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2. Das Problem ansprechen

Damit die Freundschaft nicht zu sehr unter der neuen Situation leidet, ist es besonders wichtig, deine Gefühle offen anzusprechen. Deine Freunde freuen sich natürlich unendlich über ihren Nachwuchs und können sich vielleicht gar nicht vorstellen, dass jemand diese Begeisterung nicht teilt. Sprich sie oder ihn deswegen auf das Thema an. Es bringt nichts, wenn du deinen Frust immer weiter in dich hineinfrisst und die Freundschaft irgendwann daran zerbricht. Nur wenn du ehrlich bist, kannst du auf eine Veränderung hoffen. Achte darauf, dass du dein Anliegen gut formulierst, damit du deine Freundin oder deinen Freund nicht verletzt. Du hast ja kein Problem mit dem Kind, sondern mit der dadurch veränderten Situation. Gemeinsam könnt ihr dann an eurer Freundschaft arbeiten und euch bewusst Zeit füreinander nehmen.

3. Interesse zeigen

Für dich liegen Kinder noch in weiter Ferne? Das sollte kein Problem für eure Freundschaft sein. Auch wenn du dich in einer vollkommen anderen Lebensphase befindest, kannst du gegenüber deiner Freundin oder deinem Freund Interesse für ihr oder sein neues Leben zeigen. Jeder möchte doch von seinen Freunden verstanden werden und sich über seinen Alltag austauschen. Auch wenn dieser bei euch vermutlich sehr unterschiedlich ist, solltet ihr beide auf den anderen eingehen. Wenn die frischgebackenen Eltern allerdings keine anderen Themen mehr kennen als volle Windeln und Babybrei, wird der Austausch schwierig. Selbst wenn dich diese Themen überhaupt nicht interessieren, solltest du ein wenig Interesse zeigen. Auf der anderen Seite kannst du dann aber erwarten, dass auch du von deinem Alltag und deinen Problemen erzählen kannst. Gegenseitiges Interesse hilft auf jeden Fall dabei, das Verständnis füreinander zu stärken und Frustration zu vermeiden.
 

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— katrin_weyers March 11, 2020

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4. Zeit für euch

Seit deine Freunde ein Kind bekommen haben, ist es immer und überall mit dabei? Zeit mit deiner Freundin oder deinem Freund alleine ist selten geworden? Auch wenn das Kind noch sehr klein ist, ist es wichtig für eure Freundschaft, dass ihr auch mal Zeit für euch habt. Abendessen mit der gesamten Familie oder Nachmittage im Kindercafé gehörten früher bestimmt nicht zu euren Lieblingsbeschäftigungen. Frag deswegen deine Freundin oder deinen Freund einfach, ob ihr euch nicht mal wieder alleine, ohne Kinder, treffen wollt. Organisatorisch kann das schwierig sein, aber bestimmt wäre sie oder er auch froh darüber, das Kind mal beim Partner abgeben zu können. Wenn ihr alleine seid, ist es auch viel einfacher, über andere Themen zu sprechen. Außerdem kann sich deine Freundin oder dein Freund endlich mal wieder voll und ganz auf euer Gespräch konzentrieren, ohne ständig mit einem Auge das Kind im Blick behalten zu müssen.

5. Verständnis zeigen

Du bist am Wochenende bis morgens in Bars und Clubs unterwegs, während deine Freunde die Nächte mit einem schreienden Baby verbringen. Wenn eine Verabredung von einem von euch beiden abgesagt wird, sollte der andere Verständnis zeigen. Bei so verschiedenen Lebenssituationen fällt das oft schwer. Du kannst dir einfach nicht vorstellen, wie anstrengend das Leben als Elternteil sein kann und deine Freunde verstehen nicht, warum du freiwillig die ganze Nacht unterwegs bist. Egal wie weit weg die Probleme des jeweils anderen sind - du solltest immer versuchen, dich in die Situation deiner Freundin oder deines Freundes hineinzuversetzen. Nur so hast du die Möglichkeit, nachzuvollziehen, warum er oder sie ein geplantes Treffen absagt oder nicht mit in den Club kommen will.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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