Coronavirus

So vermeidest du in der Quarantäne Streit

published: 03.04.2020

Wenn man sich Tag und Nacht zusammen in der Wohnung aufhält, kommt es schnell zu Streit (Foto: Antonio Guillem/Shutterstock.com) Wenn man sich Tag und Nacht zusammen in der Wohnung aufhält, kommt es schnell zu Streit (Foto: Antonio Guillem/Shutterstock.com)

Egal ob mit deinen Mitbewohnern, deinen Eltern oder deinem Partner - in der Quarantäne geht ihr euch schnell gegenseitig auf die Nerven. Da ist Streit programmiert. Damit du den Lagerkoller vermeiden kannst, hat Pointer fünf Tipps für dich.

1. Aus dem Weg gehen

Auch wenn ihr jetzt mit mehreren in Quarantäne seid und die Wohnung nicht mehr verlassen dürft, müsst ihr nicht 24 Stunden am Tag zusammen verbringen. Spätestens nach dem ersten Tag sehnst du dich danach, mal wieder alleine zu sein. Damit es in dieser angespannten Stimmung nicht ständig zu Streit kommt, solltet ihr euch, so gut es geht, aus dem Weg gehen. In einer WG kannst du dich in dein eigenes Zimmer zurückziehen und damit eine gewisse Distanz schaffen. Auch bei deinen Eltern hast du hoffentlich ein eigenes Zimmer, um Abstand zu gewinnen. Wenn jedoch die Wohnung sehr klein ist und du nicht den Luxus eines zusätzlichen Zimmers hast, vereinbare wenigstens eine Ruhezone in der Wohnung. Schnapp dir deine Kopfhörer und signalisiere deinem Partner oder deiner Partnerin, dass du ein wenig Zeit für dich brauchst.
 

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2. Aufgaben suchen

Der Semesterstart verschoben, die Bibs geschlossen und du weißt gar nicht, was du mit deiner freien Zeit anfangen sollst? Wenn es deinen Mitbewohnern genauso geht und ihr euch gemeinsam langweilt, kommt es schnell zu Konflikten. Damit das Nichtstun ein Ende hat, such dir am besten immer wieder neue Aufgaben. Bestimmt hast du deine Studienunterlagen lange nicht sortiert oder könntest vielleicht schon eine Veranstaltung für das Semester vorbereiten. Deine Aufgaben müssen aber nichts mit dem Studium zu tun haben. Auch im Haushalt gibt es immer etwas, das erledigt werden muss. Der aufgeschobene Frühjahrsputz passt doch perfekt in die Quarantäne-Zeit.
 

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3. Gemeinsam spielen

Dieser Tipp ist nicht gut für schlechte Verlierer geeignet, aber für alle anderen hilfreich. Anstatt mit mehreren Leuten in der Wohnung herumzuliegen und nichts zu tun, könntet ihr gemeinsam etwas spielen. Es gibt kaum eine bessere Zeit, um endlich die neuen Gesellschaftsspiele auszuprobieren, die du zu Weihnachten bekommen hast. Durch das gemeinsame Spielen steht nicht mehr die passive Aggressivität im Raum, die durch das ständige Nichtstun entsteht. Ihr habt dann alle etwas Konstruktives zu tun und sagt der Langeweile den Kampf an. Achte nur darauf, dass euer Spielmarathon wirklich allen Spaß macht und sich niemand dazu gezwungen fühlt. Ansonsten entsteht nämliches neues Konfliktpotenzial.
 

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4. Kontakt zur Außenwelt

Wenn du wochenlang 24 Stunden am Tag dieselben Menschen um dich hast, kann das ziemlich anstrengend sein. Versuche deshalb, auch in der Quarantäne nicht den Kontakt zur Außenwelt zu verlieren. Mit Skype, FaceTime und Co. kannst du mit deinen anderen Freunden und deiner Familie in Verbindungen bleiben. Greif doch auch einfach mal wieder zum Telefon und melde dich bei deinen Großeltern. In dieser Zeit tut es besonders gut, von deinen Liebsten zu hören. es sich wichtig, dass du noch zu anderen Menschen außerhalb der Quarantäne-WG Kontakt hast. Dann kannst du dich austauschen, erhältst neuen Input und entkommst für einen kurzen Moment der angespannten Stimmung in der Wohnung.
 

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5. Streit direkt klären

Wenn es in der Quarantäne doch mal zu Streit kommt, ist es wichtig, das Problem direkt anzusprechen und die Situation zu klären. Gefangen in der Wohnung, ist es nämlich gar nicht so einfach, wenn du deinem Mitbewohner längere Zeit aus dem Weg gehen willst. Sprecht euch nach dem Streit aus und vereinbart eine machbare Lösung für den Rest der Quarantäne-Zeit. Ansonsten hält die unangenehme Situation eventuell für mehrere Wochen an, was nervig ist. Immerhin habt ihr durch die speziellen Umstände eine Art Entschuldigung für eure angespannten Nerven.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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