Pointer verrät dir, was du während der Corona-Krise tun kannst, um zu helfen (Foto: SpeedKingz/Shutterstock.com) Pointer verrät dir, was du während der Corona-Krise tun kannst, um zu helfen (Foto: SpeedKingz/Shutterstock.com)
Gutes tun

Diese 5 Dinge kannst du tun, um in Corona-Zeiten zu helfen

Das neuartige Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus. Viele Menschen haben Angst, sind verunsichert und fühlen sich hilflos. Jetzt zählt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Während das öffentliche Leben eingeschränkt und entschleunigt wird, hast du die Chance, mal wieder daran zu denken, was wirklich zählt. In diesen Tagen ist es besonders der Zusammenhalt untereinander, der die Krise erträglich machen kann. Als Student bist du wahrscheinlich jung und fit. Wenn du nicht aufgrund von Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehörst, hast du die Chance, Gutes zu tun. Pointer verrät dir, wie du helfen kannst.




1.Nicht hamstern

Hamsterkäufe sind selber wie ein Virus. Wenn jemand leere Regale im Supermarkt sieht, bekommt er oder sie automatisch das Bedürfnis, auch vier Packungen Toilettenpapier und sechs Kilo Nudeln zu kaufen. Das ergibt aber keinen Sinn. Keine der deutschen Supermarktketten hat bisher einen Liefernotstand verzeichnet. Die Waren werden also wie bisher aufgefüllt. Du solltest also nur das kaufen, was du auch wirklich brauchst, und deine Vorräte zunächst aufbrauchen. Schließlich kannst du jederzeit in den Supermarkt gehen. Ältere oder vorerkrankte Menschen müssen ihren Aufenthalt in der Öffentlichkeit allerdings wirklich eingrenzen. Eine Infektion kann bei ihnen tödlich sein. Wenn dann im Laden kein Toilettenpapier mehr da ist, müssen sie riskanterweise am nächsten Tag wiederkommen oder gar ohne welches leben.
 


2. Einkäufe für Nachbarn erledigen

Apropos Einkaufen. Damit deine 80-jährige Nachbarin gar nicht erst in den Supermarkt gehen muss, biete ihr doch an, ihre Einkäufe mitzubringen. So muss sie sich keinem Risiko aussetzen und du kannst etwas Gutes für deine Nachbarschaft tun. Damit du sie nicht anstecken kannst, stellst du ihre Tüten am besten vor der Tür ab. Wenn du bislang keinen guten Kontakt zu deinen Nachbarn hast oder sie nicht sofort erreichst, wirf ihnen einen Zetteln den Briefkasten oder mache einen Aushang im Treppenhaus. Unter dem Hashtag #Nachbarschaftschallenge oder hier findest du Vorlagen dafür. Bedenke: Angebotene Hilfe anzunehmen, ist einfacher, als um Hilfe zu bitten. Vielleicht kennst du auch jemanden, der unter Quarantäne steht und das Haus aus behördlicher Verordnung nicht verlassen darf? Dann ist hier deine Einkaufs-Hilfe nicht nur nett, sondern notwendig.
 


3. Schülern unter die Arme greifen

Während sich viele Schüler gerade riesig freuen, dass sie nicht jeden Tag in die Schule gehen müssen, gucken manche von ihnen in die Röhre: alle, die kurz vor den Abschlussprüfungen stehen. Du kennst es doch selber - viele Abiturienten sind auf die letzten Schultage und separate Lerntreffen angewiesen, um die Inhalte zu festigen. Das fällt jetzt weg. Wenn dein Abitur noch nicht so lange her ist, kannst du dich bestimmt noch an vieles erinnern. Oder hast dusogar noch deine alten Lernzettel parat? Unter dem Hashtag #Twitterlehrerzimmer kannst du auf Twitter deine Hilfe anbieten. Entweder du veröffentlichst dein Material oder lädst Schüler ein, dir über privaten Nachrichten Fragen zu stellen.
 


4. Hunde ausführen

Hundebesitzer befinden sich im Moment in einer schwierigen Lage. Besonders dann, wenn sie schon älter, vorerkrankt, in Quarantäne oder wirklich mit Corona infiziert sind. Schließlich ist es ihnen untersagt, das Haus zu verlassen, oder es wurde ihnen zumindest abgeraten, es zu tun. Fiffi und Bello müssen trotzdem nach draußen und sich bewegen, bevor sie die Wohnung auseinander nehmen oder ihr Geschäft auf dem Teppich verrichten. Hier kommst du ins Spiel. Da Haustiere das Virus nach jetzigem Stand nicht aufnehmen, kannst du die Hunde deiner Nachbarn, Freunde und Bekannten abholen und mit ihnen eine große Runde durch den Park drehen. Auch wenn du es nur einmal am Tag schaffst, greifst du Menschen in einer Notlage dadurch unter die Arme.
 


5. An die Finanzen anderer denken

Großveranstaltungen sind in Deutschland vorerst abgesagt. Das betrifft nicht nur dich als Fan, der sich schon lange auf ein Konzert gefreut hat, sondern auch den Künstler. Besonders kleine Bands sind oft auf die Einnahmen angewiesen, die sie für ihre Konzerte und am Merch-Stand erhalten. Wenn jetzt alle Konzertkarten zurück gegeben werden, kann sie das finanziell stark belasten. Viele Veranstalter suchen bereits nach Nachholterminen. Behalte dein Ticket also erst einmal. Falls du an dem neuen Termin keine Zeit hast, kannst du es immer noch zurückgeben.

Außerdem werden im Moment viele Geschäfte des Einzelhandels geschlossen. Keine Einnahmen bedeuten hier, dass Mitarbeiter entlassen werden. Du kannst den Läden helfen, in dem du nach der Wiedereröffnung dort einkaufst, anstatt Sachen, die du nicht sofort brauchst, schon vorher im Internet zu bestellen.
 


Viel Gutes kannst du auch tun, indem du deine Wohnung nicht ohne triftigen Grund verlässt. Denn so verteilst du das Virus nicht weiter. Halte telefonisch und über soziale Medien regelmäßig Kontakt zu Freunden und Familie. Das tut euch allen gut. Bleibe auf dem neuesten Stand und versorge dich mit aktuellen Informationen zum Coronavirus und zur Lungenkrankheit Covid-19 auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Aktuelle Zahlen der Infizierten findest du auf der Karte der Johns Hopkins University.

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Die Autorin: Hanna Kunst
Die Autorin: Hanna Kunst

Die Autorin: Hanna Kunst

Sonnenliebhaberin, Lockenkopf, Enthusiastin – Hanna wuchs am Rand von Hamburg auf und schätzt das Landleben ebenso wie den Trubel der Hansestadt. Seit 2020 studiert sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und findet dabei Medientechnik und Stadtplanung besonders spannend. In ihrer Freizeit hört sie gern Livemusik, probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fotografiert analog. Für Pointer schreibt Hanna über Lifestyle-Themen und führt als Reporterin Interviews.