Corona-Krise

So hebst du deine Stimmung trotz Isolation

published: 30.03.2020

Trotz der sozialen Distanz in Corona-Zeiten gute Laune zu behalten, ist ganz schön schwer. Pointer hat Tipps für dich (Foto: fizkes/Shutterstock.com) Trotz der sozialen Distanz in Corona-Zeiten gute Laune zu behalten, ist ganz schön schwer. Pointer hat Tipps für dich (Foto: fizkes/Shutterstock.com)

Alleine zuhause zu sein, vielleicht in einem kleinen WG-Zimmer, ist ein bedrückendes Gefühl. Doch die Bekämpfung des Coronavirus fordert uns genau das ab. Isolation und die Einschränkung sozialer Kontakte sind die einzigen Maßnahmen, mit der jeder einzelne der Ausbreitung von Sars-Cov-2 entgegen wirken kann. Dennoch ist es schwer, plötzlich auf Uni-Veranstaltungen, Treffen mit Freunden, Lern-Dates und Partys zu verzichten. Je länger die Kontaktsperre dauert, desto schwerer fällt es dir vielleicht, dich zu beschäftigen. Die dauerhafte Berichterstattung ist wichtig, belastet aber ebenfalls. Da kommt schnell traurige und trübe Stimmung auf. Pointer hat sechs Tipps für dich, mit denen du deine gute Laune aufrecht erhältst.
 

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1. Struktur einhalten

Wenn du den ganzen Tag im Bett und in deinen Schlafklamotten verbringst, ist schlechte Stimmung programmiert. Besser fühlst du dich, wenn du produktiv in den Tag startest. Stehe morgens auf, obwohl du das Haus nicht verlässt, mache dein Bett und gehe duschen. Ziehe dich um, damit du dich frisch fühlst und nicht sofort wieder unter die Decke kriechen willst. Auch deinen restlichen Tag kannst du grundlegend strukturieren. Halte dich an tägliche Gewohnheiten, die dir gut tun, wie zum Beispiel beim Frühstück zu lesen, danach Sport zu machen oder dein Zimmer zu lüften. Wenn du lernen musst oder Aufgaben für deinen Job zu erledigen hast, plane feste Zeiten dafür ein. So schleppst du deine Aufträge nicht über den ganzen Tag mit dir herum, was auf die Stimmung drückt. Halte dich an deine Struktur und du erhältst dir das Gefühl von Arbeitszeit und Freizeit.

2. Spazieren gehen

An die frische Luft zu gehen, nimmt dir das Gefühl, eingesperrt zu sein. Wenn du es darfst, also nicht in Quarantäne bist, bleibe nicht den ganzen Tag zuhause. Du kannst Fahrrad fahren, joggen oder spazieren gehen. Besonders einfach hast du es, wenn du auf dem Land wohnst oder für die Zeit von Corona zu deinen Eltern in die Kleinstadt gezogen bist. Doch auch wenn du in der Großstadt lebst, kannst du in Parks gehen oder durch die Straßen schlendern. Halte mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Menschen und meide Orte, an denen viel los ist. Auch die Bewegung tut dir bestimmt gut.
 

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March 24, 2020

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3. Meditieren

Emotionen und Gefühle entstehen in deinem Kopf. Ebenso wie du sie produzierst, kannst du auch lernen, mit ihnen umzugehen und sie zu kontrollieren. Die Praxis der Meditation hilft, das zu erlernen. Durch bewusste Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. Vielleicht kommt es dir anfangs etwas merkwürdig vor, dich still hinzusetzen und die Augen zu schließen. Eine Weile an nichts zu denken, als dich selber, dich nur auf deine Atmung zu konzentrieren, mal keine elektronischen Geräte um dich zu haben und einfach nur zu entspannen, kann aber eine wahre Wohltat sein. Nach einer geführten Meditation fühlst du dich erfrischt und hast einen ganz neuen Fokus. Umso regelmäßiger du übst, desto besser wirst du im Meditieren und kannst die Ruhe mit in deinem Alltag nehmen. Das hilft auch, wenn du mal nicht einschlafen kannst, weil du zu viel nachdenkst. Im Internet findest du auch Meditationen, die speziell bei Angst und Stress helfen sollen. Es gibt sie als Videos auf YouTube oder im Podcast auf Spotify.
 

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March 25, 2020

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4. Laut Musik hören

Nichts hebt die Stimmung schneller, als gute Musik und Bewegung. Lass einfach mal der Energie freien Lauf! Wusstest du, dass beim Tanzen die Glückshormone Dopamin und Endorphin ausgeschüttet werden? Alleine die Moves bringen dich automatisch in bessere Stimmung, wenn du dich eingeengt und matt fühlst. Außerdem sieht dich in deinen eigenen vier Wänden niemand. Du kannst alles raus lassen, was sich in der Isolation in dir aufgestaut hat. Vielleicht schaust du dir Videos von deinem letzten Festival an oder genießt ein Livestream-Konzert deiner Lieblingsband.




5. Nachrichten bewusst konsumieren

Die Berichterstattung über das Ovid-19 endet momentan nicht. Das Coronavirus, die Maßnahmen zu seiner Eindämmung und die aktuellen Fallzahlen scheinen das einzige Thema in den Medien zu sein. Jedenfalls kann es dir schnell so vorkommen. Dabei überwiegen die schlechten Nachrichten leider die guten. Somit ist es kein Wunder, dass du traurig wirst und dich hilflos fühlst, wenn du dauerhaft mit neuen, negativen Informationen konfrontiert wirst. Versuche also, Nachrichten bewusst zu konsumieren und auch mal Abstand zu nehmen. Solange du die wichtigsten Dinge und besonders die Vorgaben für deinen Wohnort täglich erfährst, kannst du es dir erlauben, dich den Rest des Tages mit anderen Dingen zu beschäftigen. So machst du dich nicht selber verrückt und bewahrst Ruhe.

6. Perspektive behalten

Die Situation, in die das Coronavirus dich und die ganze Welt hineingeworfen hat, ist nicht besonders toll. Da sind wir uns alle einig. Es herrschen Angst und große Ungewissheit. Aber bei einer Sache kannst du dir ganz sicher sein: Die momentane Lage wird enden. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden nicht für immer bestehen bleiben. Die Absagen von Konzerten und Veranstaltungen sind temporär. Du kannst in Zukunft wieder mit deinen Freunden feiern gehen, im Park grillen, in der Sonne lernen, reisen und shoppen gehen, ohne dir Sorgen zu machen, ob du Toilettenpapier bekommst. Wenn du dir immer wieder vor Augen führst, dass du jetzt einfach die Zähne zusammen beißen und die Situation aushalten musst, wird sie leichter erträglich. Wenn du dich unwohl fühlst und keine Lust mehr auf die Isolation hast, denke an all die schönen Dinge, die du tun wirst, wenn sie endet.
 

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Die Autorin: Hanna Kunst

Die Autorin: Hanna Kunst

Lockenkopf, Katzenfan, Festivalgängerin. Hanna entschied sich nach dem Abitur für ein Gap Year, in dem sie die Luft der Arbeitswelt und die der englischen Küste schnupperte. Am Rande der Großstadt aufgewachsen, fühlt sie sich trotzdem wie eine waschechte Hamburgerin. Hanna verbringt ihre Zeit am liebsten in kleinen Cafés oder vor Open-Air-Bühnen. Außerdem liebt sie „Harry Potter“, Sommernächte, Sushi, Yoga und Palmen. Später macht sie bestimmt irgendwas mit Medien.

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