Um im Home-Office produktiv zu sein, solltest du Fehler vermeiden. Dein Arbeitsplatz ist nicht das Bett! (Symbolbild: ViDI Studio/Shutterstock.com) Um im Home-Office produktiv zu sein, solltest du Fehler vermeiden. Dein Arbeitsplatz ist nicht das Bett! (Symbolbild: ViDI Studio/Shutterstock.com)
Corona-Krise

Vermeide diese fünf Fehler im Home-Office

Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Arbeitnehmer und Studierende derzeit an die heimischen Schreibtische gebunden. Die Bibliotheken haben geschlossen und die meisten Studentenjobs sollten derzeit auch lieber von zu Hause aus erledigt werden. Pointer hat dir bereits acht Tipps für erfolgreiches Arbeiten und Lernen im Home-Office verraten. Achte zusätzlich darauf, die folgenden fünf typischen Fehler bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu vermeiden.
 


1. Im Bett arbeiten

Es ist verlockend, den Tag gemütlich zu starten. Wenn keine Videokonferenz mit den Kollegen und Chefs ansteht, könnte ja nach einem Frühstück im Bett auch das Notebook mit unter die kuschelig warme Decke. Das ist eine schlechte Idee, denn es ist wichtig, dem Gehirn zu vermitteln, dass jetzt Arbeitszeit ist. Das Bett ist mit Schlafen und Entspannung verknüpft. Daher wird sich dort keine Produktivität einstellen. Wie die Arbeitskleidung ist auch dein Arbeitsplatz von großer psychologischer Bedeutung für die Produktivität.
 


2. Bewegung vergessen

In unserem Alltag kommen wir normalerweise mehrmals am Tag an die frische Luft und bewegen uns dabei. Durch den Wegfall des Arbeitsweges bei Heimarbeit ist es daher leicht, Bewegung und frische Luft unter den Tisch fallen zu lassen. Der eingesparte Arbeitsweg schafft aber doch Zeit für ein Work-Out zu Hause oder eine kleine Joggingrunde. Auch ein Spaziergang in der Mittagspause ist ratsam.




3. Pausen überziehen

Es ist wichtig, dass du auch beim Lernen und Arbeiten von zuhause regelmäßige Pausen einlegst. Machst du keine Pausen, wird deine Produktivität darunter leiden. Doch wenn die Pause zu lang wird, kommt der Motor nicht mehr in Schwung und du findest nicht mehr zurück in den Arbeitsmodus. Neben der Work-Life-Balance brauchst du also auch eine Work-Break-Balance, also klare Regeln hinsichtlich deiner Pausenzeiten. Sei hier streng mit dir.
 


4. Falsche Pausenaktivitäten wählen

Was du in deinem normalen Büro- oder Unialltag nicht erledigen kannst, solltest du auch im heimischen Büro lieber lassen. Der Kühlschrank ist nah und gut gefüllt, zudem kochst du gerne? Deine Mittagspause ist normalerweise 30 bis 45 Minuten lang. Wenn du jetzt im Home-Office anfängst, aufwändig zu kochen, wirst du deine Pause vermutlich überziehen. Da ist besser, etwas vorbereitet zu haben, und es sich in der Pause bloß aufzuwärmen. Auch der Wohnungsputz oder der Wocheneinkauf sind keine Aktivitäten für deine Pause, denn du solltest dich nicht stressen, sondern kurz ausruhen und zu Kräften kommen.
 


5. Netflix, Disney+ und YouTube

Neben dem Mittagssnack noch eine neue Folge der Lieblingsserie zu gucken, mag zeitlich in die Pausenzeit passen, doch auch hier ist Vorsicht angebracht. Befrage dich ehrlich im Hinblick auf dein Mediennutzungsverhalten. Die wenigsten Menschen schaffen es, nur eine Folge zu gucken. Viel zu häufig enden die Episoden moderner Serien mit einem Cliffhanger. Zudem schaltet das Gehirn gleich von Anfang an vom Arbeits- in den Freizeitmodus. Während der Arbeit im Home-Office guckst du also besser keine Serien.
 

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Der Autor: Hauke Koop
Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.