Corona-Krise

So hältst du es in Quarantäne mit deinen Eltern aus

published: 10.04.2020

Wenn du auf einmal so viel Zeit mit deinen Eltern verbringst, kommt es schnell zu Konflikten (Foto: fizkes/Shutterstock.com) Wenn du auf einmal so viel Zeit mit deinen Eltern verbringst, kommt es schnell zu Konflikten (Foto: fizkes/Shutterstock.com)

Die Semesterferien verbringen viele Studenten bei ihren Eltern in der alten Heimat. Jetzt in der Corona-Krise kann aus den entspannten Ferien zuhause schnell ein familiärer Albtraum werden. Die vorlesungsfreie Zeit wurde an vielen Unis verlängert - und damit oft auch die Zeit bei deinen Eltern. Egal ob in angeordneter Quarantäne oder in freiwilliger Isolation - wenn du auf einmal viel Zeit mit deinen Eltern verbringst, sind Konflikte programmiert. Damit du es noch ein paar Wochen mit deinen Eltern aushältst und nicht allzu sehr von ihnen genervt bist, hat Pointer fünf Tipps für dich.

1. An den Rhythmus anpassen

Wenn du erst seit ein paar Tage bei deinen Eltern bist, ist es ganz normal, dass du dich noch nicht an die neue Situation gewöhnt hast. Sowohl du als auch deine Familie brauchen Zeit, um euch aneinander zu gewöhnen. Du warst schließlich das ganze Semester über weg! Vielleicht wohnst du während deines Studiums in einer WG oder ganz alleine. Wenn du dann auf einmal mit neuen Mitbewohnern auskommen musst, ist das am Anfang schwierig. Nimm dir ein wenig Zeit, dich daran zu gewöhnen, wieder bei deinen Eltern zu wohnen. Bald seid ihr als Familie wieder aufeinander eingespielt und geht euch hoffentlich nicht mehr so stark auf die Nerven.
 

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2. Kontakt zu Freunden

Du bist es bestimmt nicht gewohnt, den ganzen Tag mit deinen Eltern zu verbringen und deine Freunde gar nicht mehr zu sehen. Damit du Abwechslung hast und nicht den ganzen Tag nur deine Eltern siehst, halte den Kontakt zu deinen Freunden aufrecht. Mithilfe von Videochat-Apps wie "Houseparty", "Skype" und Co. triffst du dich einfach virtuell mit deinen Freunden. Dieser Austausch mit Personen außerhalb deines aktuellen Haushalts ist wichtig, damit du angesichts der endlos scheinenden Familienzeit nicht durchdrehst. Bewahre dir deswegen besonders in Corona-Zeiten deine Freunde und Kommilitonen.
 

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3. Auszeit nehmen

Dich bringt gerade jede Kleinigkeit auf die Palme? Du bist kurz vorm Platzen und willst die Eskalation im letzten Moment verhindern? Dann nimm dir so schnell wie möglich eine Auszeit. Mache zum Beispiel einen langen Spaziergang, um den Kopf frei zu bekommen. Wenn du dich in angeordneter Quarantäne befindest, darfst du zwar nicht aus dem Haus gehen, aber mit einigen Tricks entkommst du deinen Eltern trotzdem. Nimm ein langes Bad oder gönn dir eine warme Dusche. Verkrieche dich ein paar Stunden in deinem Zimmer und entspanne dich mit deiner Lieblingsserie. Hauptsache, du beruhigst dich erst einmal und entkommst der angespannten Situation.
 

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4. Gemeinsame Aktivitäten

In manchen Situationen sind gemeinsame Aktivitäten mit deinen Eltern wohl das letzte, worauf du Lust hast. Um auf Dauer aber Konflikte zu vermeiden, ist es sinnvoll, Zeit zusammen zu verbringen. Du kannst deinen Eltern schließlich nicht die gesamte Dauer der Isolation aus dem Weg gehen oder dich in deinem Zimmer verkriechen. Nutze die unerwartet lange Zeit zuhause dafür, auch wirklich mehr Zeit mit deinen Eltern zu verbringen. Ein langer Abend mit Gesellschaftsspielen, zusammen kochen oder einen Film schauen - bei diesen gemeinsamen Aktivitäten merkst du vielleicht, dass es mit deinen Eltern doch ganz lustig sein kann. Sieh die Corona-Zeit als Chance, deinen Eltern wieder näher zu kommen und alte Konflikte aus der Welt zu räumen. Auf diese Weise gewöhnst du dich besser an die neue Situation und wappnest dich für weitere Wochen in deiner alten Heimat.
 

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Quarantänemonopoly...die lange Version...morgen gehts weiter! Ich hab schon drei Flughäfen...????????#monopoly #wirbleibenzuhause#stayhome#corona#quarantäne#familytime#together#spieleabend#????#????

— conny_friedrichs March 30, 2020

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5. Respektvoll streiten

Wenn du es doch mal nicht verhindern kannst und ein Streit ausbricht, achte darauf, respektvoll mit deinen Eltern umzugehen. Du bist mittlerweile ein anderes Leben gewöhnt, aber auch deine Eltern kommen im Alltag problemlos ohne dich aus. Niemand von euch hat sich die Situation ausgesucht, deshalb hat auch niemand Schuld an der aktuellen Lage. Denke daran, wenn du dich mit deinen Eltern streitest. Vielleicht verstehen sie gar nicht, was dich stört, oder sind von dir genauso genervt wie du von ihnen. Eine Aussprache tut da bestimmt gut, solange ihr euch nicht nur gegenseitig Vorwürfe an den Kopf schmeißt. Versuche, Verständnis aufzubringen. So geht die Zeit, bis du dein Studium wieder beginnen kannst, viel schneller vorbei.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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