Ständiges Alleinsein in der sozialen Isolation kann sehr belastend sein (Foto: evrymmnt/Shutterstock.com) Ständiges Alleinsein in der sozialen Isolation kann sehr belastend sein (Foto: evrymmnt/Shutterstock.com)
Corona-Krise

7 Tipps, damit dir das Alleinsein nicht so schwerfällt

Besonders für Studentinnen und Studenten, die alleine wohnen, ist die soziale Distanz in der Corona-Krise schwierig. Du kannst dich nicht mehr ohne nachzudenken mit Freunden treffen oder deine Familie besuchen, weil du dich die Corona-Regeln halten und dich und andere vor dem Virus schützen willst. Damit dir das ungewohnte Alleinsein nicht so schwerfällt und dich die Einsamkeit nicht übermannt, hat Pointer sieben Tipps für dich.

1. Videochat

Egal ob mit deinen Freunden, Kommilitonen oder der Familie - regelmäßige Videochats helfen dir dabei, dich nicht so einsam in deinen vier Wänden zu fühlen. Es macht einen großen Unterschied, ob du nur mit jemandem telefonierst oder ihn tatsächlich siehst. Wenn du besonders im Alltag Probleme mit dem Alleinsein hast, nimm deinen Gesprächspartner doch einfach ein wenig mit. Ihr könntet zum Beispiel zusammen Sport machen oder kochen - und das alles ohne physischen Kontakt. Du hast Gesellschaft und jemandem zum Reden und bekommst das Gefühl, nicht mehr alleine zu sein.
 


2. Musik hören

Wenn dir die Stille in der leeren Wohnung zu schaffen macht, lass einfach den ganzen Tag Musik laufen. Das lenkt dich nicht zu sehr ab, bietet dir aber eine angenehme Geräuschkulisse. Wenn du dich gerade nicht auf dein Studium oder etwas anderes konzentrieren musst, eignen sich auch Podcasts gut zur Ablenkung. Dann hörst du einem Gespräch zu und bekommst direkt das Gefühl, dabei zu sein. Besonders wenn du schon länger nicht mehr mit deinen Freunden geredet hast, helfen Podcasts gegen die Einsamkeit.

3. Zeit mit Tieren verbringen

Das mag erstmal komisch klingen und du sollst dir auch nicht wegen der Corona-Krise ein Haustier zulegen. Trotzdem kann es gegen Einsamkeit helfen, Zeit mit Tieren zu verbringe, wenn der Kontakt zu Menschen so stark eingeschränkt ist. Bestimmt gibt es in deiner Nachbarschaft jemanden mit einem Hund, der Hilfe bei den Spaziergängen braucht. Vielleicht steht er oder sie sogar unter amtlicher Quarantäne und kann gar nicht mehr mit dem Hund raus. In diesem Fall kannst du anbieten, regelmäßig mit dem Tier spazieren zu gehen. Ein weiteres Lebewesen, auch wenn es nicht mit dir reden kann, führt dazu, dass du dich nicht mehr so alleine fühlst.
 


4. Aufgaben suchen

Nichts ist schlimmer, als den ganzen Tag auf dem Sofa zu sitzen und sich zu langweilen. Damit die Einsamkeit gar nicht erst hochkommt, solltest du dir für jeden Tag Aufgaben suchen. Bring Struktur in deinen Tagesablauf und schreibe dir To-do-Listen. So weißt du immer, was du heute machen willst, und dir wird nicht so schnell langweilig. Stürze dich ins neue Semester und starte einen gründlichen Frühjahrsputz in deiner Wohnung. Irgendetwas gibt es immer zu tun.

5. Raus aus der Wohnung

Wenn du nicht mit dem Coronavirus infiziert bist und dich nicht in angeordneter Quarantäne befindest, darfst du deine Wohnung ganz normal verlassen. Geh einfach regelmäßig draußen spazieren, damit dir die Decke nicht auf den Kopf fällt. Natürlich solltest du dich dort nicht mit der ganzen Clique treffen, aber eine Freundin oder ein Freund ist erlaubt, solange ihr Abstand haltet. Die Gesellschaft, die Abwechslung und frische Luft helfen. Du bekommst deinen Kopf frei und bist nicht so stark mit dem Alleinsein konfrontiert.
 


6. Einsamkeit auf Zeit

Wenn du dich doch mal einsam fühlst, denk daran, dass du nicht ewig alleine sein wirst. Auch wenn noch nicht klar ist, wie lange die Einschränkungen gelten, kannst du dir sicher sein, dass du deine Freunde und deine Familie irgendwann wiedersiehst und die Welt zur Normalität zurückkehrt. Du hast das Glück, normalerweise nicht einsam sein zu müssen, sondern von deinen Liebsten umgeben zu sein. Das macht die Umstellung zwar schwer, aber gibt dir Kraft, diese Ausnahme-Zeit durchzustehen. Mit diesem Gedanken lässt sich das Alleinsein besser ertragen.

7. Alleinsein genießen

Sie die aktuelle Situation mal positiv: Wann bekommst du wieder die Möglichkeit, so viel Zeit mit dir selber zu verbringen und dich um deine individuellen Bedürfnisse zu kümmern? Versuche, das Alleinsein zu genießen. Du musst mit niemandem darüber streiten, welchen Film ihr gucken oder welches Gericht ihr kocht. Niemand nervt dich, wenn du länger im Bad brauchst oder ausschlafen willst. Nutze die Zeit alleine, um dir bewusst Zeit für dich zu nehmen und diese auch zu genießen. So wirst du viel entspannter und ausgeglichener sein, wenn die Isolation irgendwann endet.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.