Ideenfindung

Kreativitäts­techniken: So entwickelst du gute Ideen

published: 15.05.2020

Mit diesen Techniken gelingt dir die kreative Ideenfindung (Foto: sutadimages/Shutterstock.com) Mit diesen Techniken gelingt dir die kreative Ideenfindung (Foto: sutadimages/Shutterstock.com)

Auf Knopfdruck kreativ sein - kann das funktionieren? Egal ob es um Hausarbeitsthemen, das Lösen von Problemen oder die momentane Umsetzung des digitalen Studiums geht - im Studentenalltag ist oft Kreativität gefordert. Wenn dir im entscheidenden Moment eine gute Idee fehlt, kann das zum Problem werden. Pointer stellt dir deswegen Techniken vor, mit denen du einfacher gute Ideen entwickeln kannst. Das muss in Corona-Zeiten schließlich auch funktionieren, ohne ein kreatives Team an deiner Seite zu haben.

1. "Clustering"

Du hast bestimmt in der Uni schon mit Mindmaps gearbeitet, um dir einen Überblick über ein Thema zu verschaffen. Die Kreativitätsmethode "Clustering" funktioniert ganz ähnlich und soll möglichst viele Aspekte eines Themas visualisieren. Wenn du zum Beispiel ein Thema für deine nächste Hausarbeit suchst, schreibst du das Oberthema des Kurses auf ein großes Blatt Papier. Jetzt schreibst du alle Unterthemen, die dir zu diesem Begriff einfallen, auf das Blatt und verbindest die Stichpunkte mit deinem Oberthema. Dabei fallen dir bestimmt auch schon Verbindungen zwischen deinen Stichpunkten auf. Daraus können sich wertvolle Ideen ergeben, mit denen du Schritt für Schritt das passende Thema für deine anstehende Hausarbeit findest. Beachte dabei, dass du dich bei dieser Methode kurz fassen musst. Innerhalb deines Clusters ist kein Platz für lange Ausführungen. Konzentriere dich stattdessen auf einzelne Schlagwörter und die jeweiligen Verbindungen zwischen diesen Assoziationen. Bei der Methode ist es wichtig, dass du dich wirklich auf den kreativen Prozess einlässt und dir genug Zeit dafür nimmst. Wenn dir die Ideen ausgehen, schau dir dein Cluster nochmal aufmerksam an und knüpfe vielleicht wieder am ursprünglichen Hauptbegriff an.
 

Instagram Post

~First Post!~ So excited to start my #extendedprojectqualification! Here are my initial project topic ideas, I have decided to settle on 'How Forensic Identification Techniques Have Changed Over Time'. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Follow @the_bonelady for more! ????????‍???????? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ #forensic #forensicanthropology #forensicscience #science #epq #crayola #sharpie #study #studygram #anthropology #student #alevels #forensictechniques #mindmap #stabilo #revising #discoverunder1k #studycommunity #brushlettering #calligraphy #lettering #sixthform #alevels2021 #stayhome #forensicstudygram

— the_bonelady May 4, 2020

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Instagram-Posts auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Instagram übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


2. Kreative Momente nutzen

Du kommst einfach nicht in die kreative Stimmung, obwohl du dringend eine gute Idee brauchst? In diesem Fall können dir vorherige kreative Momente helfen. Für diese Methode brauchst du einen Moment in der Vergangenheit, in dem du besonders kreativ warst. Jetzt versuchst du, dich so intensiv wie möglich an diesen Moment zu erinnern. Damit die Wahrnehmung möglichst realistisch ist, musst du in die Erinnerung eintauchen und dich, so gut es geht, in die Situation zurückversetzen. Um diese Erinnerung in Zukunft schnell abrufen zu können, wenn du eine Blockade hast, können auch bestimmte Gesten helfen. Während du einen kreativen Moment in deinen Gedanken rekonstruierst, könntest du zum Beispiel zwei Finger fest aufeinander drücken, schnipsen oder an dein Ohrläppchen fassen. Dann hast du diese Geste mit der Erinnerung an Kreativität verknüpft und kannst sie nutzen, um dich in eine kreative Stimmung zu versetzen.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


3. Neue Impulse vs. Rituale

Im immer gleichen Alltagstrott ist es unmöglich, kreativ zu sein? Viele Menschen sind der Meinung, dass Gewohnheiten und Rituale kreative Prozesse stören und neue Ideen verhindern. Das kann in manchen Situation auch der Fall sein. Wenn du blind den alltäglichen Abläufen folgst und gar nicht mehr darüber nachdenken musst, was als nächstes passiert, ist das nicht besonders herausfordernd für dein Gehirn. Dann können neue Impulse wichtig sein, um deine Kreativität zu aktivieren. Manchmal hilft es schon, intensiv über ein Thema nachzudenken und dich nur darauf zu konzentrieren. Ohne Ablenkungen entwickelst du meist vielfältigere Ideen. Anderen Menschen hingegen helfen Rituale sogar dabei, kreativ zu sein. Bestimmte Handlungsweisen, die dich bislang immer in eine kreative Stimmung versetzt haben, können auch in Form einer wiederkehrenden Routine praktisch sein. Vielleicht hilft dir eine Musikrichtung oder ein Ort dabei, gute Ideen zu entwickeln. In diesem Fall sind Rituale nicht einengend, sondern sinnvoll.
 

Instagram Post

-English below- Ich suche: Eure ganz persönlichen Lieder, die ihr in schwierigen Lebensphasen gehört habt und die euch gut getan haben! Gerne auch kurz einen Kommentar schreiben, was euch daran berührt/geholfen hat...(Melodie, Text, Stimmung..) __________ I am in search for songs that helped you through difficult times in your life. Would be great if you also wrote, what it was that helped you.. (Melody, lyrics, mood...) #musik #musiktherapie #musikmachtglücklich #songs #Lieder #Lebensphasen #lebenskrise #Lebenskraft #Depression #Trauer #musikhilft #rezeptivemusiktherapie #rezeptiv #musikhören #musikbegleitet #trauerbegleitung #trauerarbeit #palliativemusiktherapie

— becca.inspiriert April 29, 2020

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Instagram-Posts auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Instagram übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


4. "Walt-Disney-Methode"

Kommst du bei einem Problem oder einer Idee nicht weiter? Dann kann es helfen, dich entsprechend der sogenannten "Walt-Disney-Methode" dem Problem aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Bei dieser Methode stehen drei Charaktere im Vordergrund: Der Träumer, der Realist und der Kritiker. Da du kein Team an deiner Seite hast, versetzt du dich einfach selber nacheinander in diese drei Positionen. In der Rolle des Träumers kannst du deinen Ideen einfach freien Lauf lassen. Ob sie überhaupt umsetzbar sind, spielt keine Rolle. Egal wie verrückt die Ideen sind - dem Träumer sind keine Grenzen gesetzt. Mit der konkreten Umsetzung der Ideen beschäftigt sich erst der Realist. Zuletzt überprüft der Kritiker die Ideen und deren Umsetzung und geht auf eventuelle Risiken und Probleme ein. Benannt ist die Strategie nach dem Disney-Begründer Walt Disney, dem nachgesagt wird, diese drei Charaktere in seinem Wesen vereint zu haben. Die Methode hilft dir dabei, deine vagen Ideen zu konkretisieren und sie bis hin zur tatsächlichen Umsetzung zu durchdenken.
 

Instagram Post

Wie können wir unsere Zielgruppen auf YouTube begeistern? – so lautete das Motto unseres gut gefüllten Workshops beim Bildungscamp der Fraunhofer Academy diese Woche am Fraunhofer FOKUS in Berlin. Blumberry dankt für einen tollen Tag voller kreativer Beiträge der Teilnehmer. Gemeinsam haben wir die Walt-Disney-Methode angewandt, und sind für gute Ideen durch die „Traumphase“, die „Realistische Phase“ und die „Kritische Phase“ gegangen. Eine hervorragende Methode, um Kreativität zu entfachen und anschließend Ideen auf ihre Schwachstellen und ihre Realisierbarkeit zu überprüfen. #fraunhofer #weiterbildung #begeisterung #barcamp #kreativität #waltdisneymethode

— blumberry_de February 14, 2020

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Instagram-Posts auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Instagram übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


5. Ideentagebuch

Damit deine Ideen nach einer kreativen Phase nicht verloren gehen, ist es praktisch, ein Ideentagebuch zu führen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass du keine gute Idee mehr vergisst, sondern entlastet auch deinen Kopf. Wenn du eine Idee erstmal aufgeschrieben hast, brauchst du dich nicht mehr bemühen, sie im Kopf zu behalten. Im Tagebuch hältst du ungefiltert alle Ideen fest, die dir zu bestimmten Themen einfallen. Damit die Eingebungen nicht nur Buchseiten füllen, solltest du deine Einfälle in regelmäßigen Abständen sichten und überarbeiten. Vielleicht schaffst du es, alle zwei Wochen ein oder zwei Ideen herauszusuchen und dich mit der konkreten Umsetzung zu beschäftigen. Wenn du deine Ideen immer wieder vor Augen hast, fördert das zudem deine allgemeine Kreativität und bringt dich wiederum auf ganz neue Ideen. Entwickele immer mal wieder einige Einfälle weiter, damit dein Ideentagebuch nicht zu voll wird und du nicht den Überblick verlierst.
 

Instagram Post

[AD by linking and naming brands and persons, not commissioned, not paid] Hello dear ones, I hope you are well and you have had a nice week so far .. Take care and stay healthy ????❤️. #travelersnotebook #tnpassport #travelersnotebooklove #travelersnotebookcommunity #midoripassport #journaling #journal #creativejournal #creativejournaling #journalspread #journalinspiration #journalcommunity #journalingcommunity #dailyjournal #thedailywriting #handwriting #crafting #papercraft #paperlove #journalpages #loveforanalogue #memorykeeping #diary #quotesoftheday #journallove #stationeryaddict #stickerlove #bastelnmitpapier #tagebuch

— deia_2205 March 25, 2020

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Instagram-Posts auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Instagram übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz

Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

Mehr

6 Tipps für deine Bewerbung um ein Gründerstipendium
Start-up gründen im Studium: Das solltest du beachten
Vermeide diese 8 Fehler beim Bewerbungs­schreiben

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung