Wohnen

WG-Leben in Zeiten von Corona

published: 05.06.2020

Das WG-Leben in Zeiten von Corona ist Fluch und Segen zugleich (Foto: Halfpoint/Shutterstock.com) Das WG-Leben in Zeiten von Corona ist Fluch und Segen zugleich (Foto: Halfpoint/Shutterstock.com)

Das WG-Leben bringt in Zeiten von Corona sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Deine Mitbewohner können dir durch die schwere Zeit helfen, dir in manchen Situationen aber auch ziemlich auf die Nerven gehen. Pointer zeigt dir, wie du in der aktuellen Situation das Beste aus deinem WG-Leben machst.

1. Kontaktbeschränkungen umgehen

Wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise darfst du dich nicht mehr mit deinem gesamten Freundeskreis treffen. Nur mit einer Person aus einem anderen Hausstand durftest du lange Zeit draußen unterwegs sein. Mittlerweile sind auch Zusammenkünfte von zwei Haushalten erlaubt. Damit du ansonsten nicht den ganzen Tag zuhause rumgammelst, schnapp dir deine Mitbewohner und unternehmt etwas zusammen. Da ihr alle aus demselben Haushalt kommt, dürft ihr so viel Zeit gemeinsam verbringen, wie ihr möchtet. Trotz Corona gibt es viele Aktivitäten, mit denen ihr euch die Zeit vertreiben könnt. Allein im Park bei euch um die Ecke könnt ihr ohne Probleme den ganzen Tag verbringen. Ihr könnt als Gruppe im Park Frisbee spielen und die frische Luft genießen - und das völlig legal. Ihr verstoßt damit gegen keine der Corona-Beschränkungen und müsst somit auch kein Bußgeld befürchten. Informiere dich zur Sicherheit trotzdem vorher darüber, was in deinem Bundesland in Parks bereits wieder erlaubt ist - und auf was ihr noch verzichten solltet.
 

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Sooo ein schöner Nachmittag / Abend und endlich wurde mal wieder gegrillt... ???? Ob ihr es glaubt oder nicht, meine Freundin und ich haben uns am Wochenende gewünscht endlich mal wieder zu #grillen und noch bedauert, dass wir keine Männer haben, die den Grill für uns anfeuern, das #fleisch draufwerfen und mit denen wir den #sommer #genießen können ???????? Aaaaaaber #selbstistdiefrau und wer bitte braucht Männer um nen Grill zu befeuern? ????

— resi_wird_fit June 18, 2019

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2. Gesellschaft tut gut

Du vermisst in Zeiten von Corona deine Familie und Freunde? Dann verbring ein wenig mehr Zeit mit deinen Mitbewohnern. Jetzt nicht alleine wohnen zu müssen, ist ein Geschenk, das du vielleicht zu selten nutzt. Bestimmt weißt du die Gesellschaft deiner Mitbewohner mittlerweile viel mehr zu schätzen, weil sie so ziemlich die einzigen Menschen sind, die du regelmäßig zu Gesicht bekommst. Anstatt dass sich alle in ihre Zimmer zurückziehen, könntet ihr doch in der schweren Situation etwas mehr Zeit zusammen verbringen. Wie wäre es mit gemeinsamen Spiele- und Filmabenden, Koch-Versuchen oder langen Gesprächen auf dem Balkon? Endlich hast du Zeit, deine Mitbewohner richtig gut kennenzulernen.
 

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EUCH MAG ICH ♥️ . #coronawg #miteinanderfüreinander #wachsen

— hanniwhite_ May 4, 2020

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3. Abstand nehmen bei Konflikten

In der Corona-Zeit sind deine Mitbewohner ständig zuhause. Bei vielen Leuten auf kleinem Raum kommt es schnell zu Konflikten. Die angespannte Lage und die Ungewissheit tragen nicht zur Entspannung in der WG bei. Ein klarer Nachteil des WG-Lebens in der Corona-Zeit ist definitiv, dass du der Situation nur schwer entfliehen kannst. Während du dich sonst einfach mit Freunden triffst oder übers Wochenende zu deinen Eltern fährst, kannst du die WG jetzt oft nur kurz verlassen. Wenn du also merkst, dass ihr euch im Moment gegenseitig auf die Nerven geht, nimm ein wenig Abstand von deinen Mitbewohnern. Geh eine Runde spazieren und verbringe den Abend vielleicht lieber in deinem Zimmer. Sollte sich die Stimmung nicht bessern, sprich das Problem offen an. Ihr alle leidet momentan unter der schwierigen Situation, da ist es völlig normal, wenn manchmal die Nerven blank liegen. Hab deswegen Verständnis für deine Mitbewohner und versuche, das WG-Leben so harmonisch wie möglich zu gestalten.
 

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4. Regeln aufstellen

Die neue Situation führt dazu, dass auch in der WG neue Regeln notwendig werden. Ihr lebt alle im selben Haushalt. Das bedeutet, dass ihr alle zusammen in Quarantäne gesteckt werdet, sollte sich jemand von euch mit dem Coronavirus infizieren oder mit einer erkrankten Person Kontakt haben. Um rücksichtsvoll miteinander umzugehen, solltet ihr deswegen einige Regeln aufstellen. Was für den einen selbstverständlich ist, mag der andere vielleicht nicht als wichtig empfinden. Sprecht zum Beispiel darüber, ob ihr euch mit Menschen außerhalb eurer WG trefft und ob ihr dabei das Abstandsgebot einhaltet. Ich könnt abmachen, besonders gründlich auf die Hygienemaßnahmen achtet. Bei diesen Vorsichtsmaßnahmen geht es schließlich nicht nur um deine Gesundheit, sondern auch um die deiner Mitbewohner. Trotzdem solltest du deinen Alltag nicht von der Angst vor dem Coronavirus bestimmen lassen. Das verunsichert deine Mitbewohner zusätzlich und trägt nicht zur guten Stimmung in der WG bei.
 

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How to keep the distance ???????? #staythefckhome #stayhome #coronawg #wirbleibenzuhause

— influenza.diewg March 21, 2020

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5. Corona-freie Zeiten einführen

Dir geht das Thema Corona nur noch auf die Nerven, aber deine Mitbewohnerin schaut Sondersendungen in Dauerschleife und hat viel Redebedarf? Besonders wenn es in der WG gar kein anderes Thema als Corona mehr gibt, wird es für einige Beteiligte anstrengend. Den ganzen Tag kreisen die Gedanken um dieses eine Thema. Ablenkung ist in einer solchen Situation kaum möglich. Wenn dir die Belastung zu groß wird, sprich mit deinen Mitbewohnern über eine Einigung. Vielleicht vereinbart ihr Corona-freie Zeiten, in denen dieses Thema und alles, was damit zu tun hat, nicht angesprochen werden darf. Wenn du deinen Mitbewohnern erzählst, dass dich die ständige Präsenz des Themas runterzieht, können sie vielleicht auch ganz darauf verzichten, dich ständig mit den neuesten Infektionszahlen auf dem Laufenden zu halten. Jeder geht unterschiedlich mit der Situation um. Wenn ihr euch gegenseitig respektiert und euch unterstützt, wird die Atmosphäre in der WG für alle angenehmer.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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