Reisen

6 Tipps für einen Wochenendtrip in Corona-Zeiten

published: 28.06.2020

Wenn du in Zeiten von Corona verreisen willst, musst du an einiges denken (Foto: Song_about_summer/Shutterstock.com) Wenn du in Zeiten von Corona verreisen willst, musst du an einiges denken (Foto: Song_about_summer/Shutterstock.com)

Sind wir in der "neuen Normalität" angekommen? Vielerorts werden die Corona-Maßnahmen gelockert und das Reisen ist langsam wieder möglich. Doch egal ob innerhalb von Deutschland oder in anderen EU-Staaten: In Zeiten von Corona gibt es einiges zu beachten. Pointer hat sechs Tipps für einen Wochenendtrip für dich, mit denen du dich an die Maßnahmen hältst und trotzdem deinen Kurzurlaub genießen kannst.

1. Über die Bestimmungen im Land informieren

Bevor du eine Reise buchst, solltest du dich über die Corona-Maßnahmen im Zielland informieren. Diese können unter Umständen strenger oder auch weniger streng sein als in Deutschland. Schau also nach, was du beachten musst, und überlege dir dann, ob diese Einschränkungen für dich in Ordnung sind oder der Urlaub sich dann nicht lohnen würde. Vor dem Antritt der Reise musst du dafür sorgen, dass du alle Maßnahmen erfüllen kannst. Besorg dir zum Beispiel Mund-Nasen-Bedeckungen, falls im Zielland eine Maskenpflicht besteht. Das gilt auch für Reisen innerhalb von Deutschland, da die Bundesländer zum Teil sehr unterschiedlich mit den Beschränkungen umgehen.
 

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— geraldinekomander June 19, 2020

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2. Ausreichend Masken mitnehmen

In Deutschland gilt in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr eine Maskenpflicht. Das ist auch in vielen anderen EU-Staaten der Fall. Deck dich deswegen vor deinem Trip mit ausreichend Mund-Nasen-Bedeckungen ein. Besonders wenn du mit dem Zug oder einem Reisebus an dein Ziel kommen willst, solltest du Masken zum Wechseln dabei haben. Nach mehreren Stunden mit derselben Maske ist diese nicht nur durchnässt und damit nutzlos, sondern auch einfach nicht mehr angenehm zu tragen. Außerdem ist es empfehlenswert, eine kleine Flasche mit Handdesinfektionsmittel dabei zu haben, da du wahrscheinlich nicht überall die Möglichkeit haben wirst, dich in Ruhe zu waschen.

3. Mehr Zeit einplanen

In einigen Ländern kann es aufgrund von Corona zu längeren Kontrollen an der Grenze kommen. Besonders wenn du in den Urlaub fliegen willst, musst du am Flughafen teilweise mit langen Schlangen rechnen. In einigen Ländern sind bei der Einreise Fragebögen auszufüllen, in manchen Fällen wird sogar deine Temperatur gemessen und du musst einer Befragung standhalten. So oder so rauben dir diese Maßnahmen viel Zeit. Plane deswegen für Anschlusszüge und -flüge und das Zeitfenster für den Check-In im Hotel mehr Zeit als sonst ein. Lass dir lieber zu viel freie Zeit, in der du dich zur Not in ein Café setzt, anstatt dass du eventuell hetzen musst oder zu spät kommst, weil die Kontrollen ewig gedauert haben.
 

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— nemo_vom.see June 21, 2020

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4. Auslandskrankenversicherung

Wenn du einen Wochenendtrip ins Ausland geplant hast, solltest du dich um eine geeignete Auslandskrankenversicherung kümmern. Falls du noch keine hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Dabei solltest du darauf achten, dass auch der Pandemie-Fall durch die Versicherung abgedeckt ist. Das gleiche gilt für eine Reiserücktrittsversicherung. Auch hier ist der Pandemie-Fall oft nicht enthalten, wodurch du eine Reise nicht stornieren könntest, wenn du vor Antritt an Corona erkrankst. Führt deine Reise in ein Land, für das eine Reisewarnung gilt, musst du auch diese Absicherung unbedingt bei der Versicherung prüfen. Es lohnt sich also, vor Vertragsabschluss das Kleingedruckte zu lesen.

5. Road-Trip statt Busreise

Nach wie vor solltest du so wenig engen Kontakt mit anderen Menschen haben wie möglich. In Bussen, Flugzeugen und Zügen ist das meist ziemlich schwierig. Deswegen ist in der Corona-Zeit ein Road-Trip besonders gut geeignet. Im Auto kannst du dich auf wenige Kontaktpersonen beschränken und unter Umständen sogar auf die Mund-Nasen-Bedeckung verzichten. Leih dir für ein Wochenende das Auto deiner Eltern und schnapp dir deine Mitbewohner. Mit der richtigen Playlist kommt schnell Road-Trip-Stimmung auf und ihr seht was von der Umgebung. Wenn du selbst motorisiert bist, kannst du auch besser auf eventuelle Veränderungen der Corona-Situation reagieren und bist nicht auf Flugpläne oder Busunternehmen angewiesen.
 

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— birgit.m.69 November 15, 2019

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6. Reise mit Stornierungsoption

Wenn du den Wochenendtrip im Voraus planst, kannst du natürlich nicht vorhersagen, wie es in einem oder zwei Monaten mit den Corona-Maßnahmen aussieht. Es kann sein, dass bis dahin noch mehr Einschränkungen gelockert werden, es ist aber auch möglich, dass sich dann eine zweite Infektionswelle anbahnt. Damit du spontan auf die jeweilige Situation reagieren kannst, buche die Reise am besten mit der Option zur vollständigen Stornierung. Das ist zwar oft etwas teurer, dafür kannst du den Kurzurlaub aber meistens bis wenige Tage vor Reiseantritt absagen und erhältst trotzdem dein gesamtes Geld zurück. Damit bist du bei Wochenendtrips, die du erst in einigen Monaten machen willst, auf der sicheren Seite.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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