Wohnen

8 Tipps für eine harmonische Nachbarschaft

published: 02.08.2020

Für eine gute Nachbarschaft solltest du auf die anderen Mieter Rücksicht nehmen (Foto: Media Whalestock/Shutterstock.com) Für eine gute Nachbarschaft solltest du auf die anderen Mieter Rücksicht nehmen (Foto: Media Whalestock/Shutterstock.com)

Streitigkeiten zwischen Nachbarn drücken im gesamten Haus auf die Stimmung. Ein gutes Verhältnis zwischen den Nachbarn erleichtert hingegen für alle das Zusammenleben. Pointer hat acht Tipps für eine harmonische Nachbarschaft für dich.

1. Vorstellungsrunde

Wenn du neu in eine Wohnung ziehst, machst du bei den Nachbarn einen besonders guten Eindruck, wenn du dich zu Beginn vorstellst. Du würdest schließlich auch gern wissen, wer nebenan wohnt. Vielleicht erzählen die Nachbarn auch etwas über sich, wenn du bei ihnen vorbeischaust. Du kannst so nette Bekanntschaften machen oder sogar neue Freunde finden. Mit einer kurzen Vorstellungsrunde im Haus sparst du dir außerdem später unangenehme Situationen im Hausflur. Die Nachbarn können sich ein Bild von dir machen und du dir von ihnen.
 

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2. Ordnung halten

Wie es in deiner Wohnung aussieht, geht deine Nachbarn nichts an. Was du aber vor deiner Wohnungstür verstaust - egal ob Schuhe oder den Papiermüll - könnte deine Nachbarn stören. Achte deswegen darauf, dass du im Hausflur Ordnung hältst. Vielleicht steht zu diesem Thema etwas in deinem Mietvertrag oder es gibt eine Hausordnung, nach der du dich richten kannst. Auf jeden Fall sollte es vor deiner Wohnungstür immer sauber sein. Das gilt auch für die Fußmatte, die man beim Staubsaugen schnell mal vergisst.

3. WG-Partys ankündigen

Du bist in deine erste eigene Wohnung oder in ein WG-Zimmer gezogen und möchtest - selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen - eine kleine Einweihungsfeier veranstalten. Damit deine Nachbarn abends nicht vom Lärm überrascht werden, solltest du die WG-Party mit einem Aushang im Flur ankündigen. Du könntest schreiben, dass es am Freitag etwas lauter wird, und dich schon vorab für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. Am besten verbindest du die Ankündigung mit einer Einladung an alle Nachbarn, die Lust haben, vorbei zu schauen. Die Nachbarn, die keine Lust auf laute Musik haben, können den Abend woanders verbringen oder sich zumindest schon auf die Situation einstellen.
 

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— benjaminziech July 9, 2020

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4. Rücksicht nehmen

Trotz Ankündigungen ist es für eine gute Nachbarschaft enorm wichtig, dass ihr gegenseitig Rücksicht nehmt. Ältere Nachbarn sollten ein wenig Verständnis zeigen, wenn jüngere hin und wieder feiern. Auf der anderen Seite kannst du nicht erwarten, dass deine Nachbarn jede Woche laute Musik über sich ergehen lassen. Zeig daher Verständnis und drehe spätestens ab 22 Uhr den Ton leiser. Das werden dir auch alle Nachbarn mit kleinen Kindern danken. So kannst du mit den Leuten aus dem Haus Kompromisse schließen und zum harmonischen Zusammenleben beitragen.

5. Konflikte ansprechen

Sollte sich doch mal ein Konflikt anbahnen, hilft es, die Probleme offen anzusprechen. Bevor deine Nachbarn wegen Lärmbelästigung die Polizei rufen oder die Hausverwaltung einschalten, solltest du mit ihnen reden. Viele Mieter glauben, dass ein Gespräch nichts bringt, und wenden sich direkt an den Vermieter. Wenn du merkst, dass sich jemand von dir gestört fühlt, suche am besten das Gespräch. Ansonsten entsteht schnell eine angespannte Stimmung im Haus und die harmonische Nachbarschaft rückt in weite Ferne.
 

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6. Hilfsbereit sein

Bestimmt wohnen in deinem Haus ganz verschiedene Mieter - Familien mit Kindern, alte Menschen, Studierende. Damit trotz der Unterschiede das Zusammenleben funktioniert, solltest du hilfsbereit sein. Als Student im Home-Office bist du vielleicht tagsüber oft zuhause und kannst beispielsweise Pakete für deine Nachbarn annehmen. Auch Babysitting hilft einigen Nachbarn weiter und du kannst dir etwas Geld dazuverdienen. Deine älteren Nachbarn freuen sich vielleicht darüber, wenn du mal für sie einkaufen gehst oder ihnen bei technischen Problemen hilfst. So machst du einen guten Eindruck - und vielleicht drücken deine Nachbarn dafür bei der nächsten lauten Party ein Auge zu.

7. Vorschriften beachten

Um Konflikte mit deinen Nachbarn zu vermeiden, solltest du dich an die Vorschriften halten. Diese findest du meist im Mietvertrag oder der Hausordnung, die oft auch im Flur aushängt. Versuche zum Beispiel darauf zu achten, die Ruhezeiten so gut es geht einzuhalten. Auch Grillen ist in vielen Mietshäusern auf dem Balkon nicht erlaubt, genauso wie laute Musik. Wenn du dich im Normalfall an die Regeln hältst, verzeihen dir die Nachbarn vielleicht auch mal eine Ausnahme.
 

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— raumzucker June 13, 2015

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8. Nachbarn grüßen

In Großstädten kannst du weitestgehend anonym bleiben. Je größer ein Haus ist, desto weniger kennst du deine Nachbarn. Um trotzdem ein persönliches Verhältnis aufzubauen, solltest du deine Nachbarn im Flur und auf der Straße grüßen. So umgehst du die unangenehme Stille im Treppenhaus und kannst vielleicht auch gleich ein nettes Gespräch anfangen. Das ist oft ein guter erster Schritt, um deine Nachbarn besser kennenzulernen und ein gutes Verhältnis aufzubauen.

Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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