Bewerbung

Beachte diese Tipps für den perfekten Lebenslauf

published: 16.08.2020

Gestalte deinen Lebenslauf möglichst übersichtlich und achte auf Vollständigkeit (Foto: Blackregis/Shutterstock.com) Gestalte deinen Lebenslauf möglichst übersichtlich und achte auf Vollständigkeit (Foto: Blackregis/Shutterstock.com)

Viele Bewerber schenken ihrem Lebenslauf nicht genug Aufmerksamkeit. Die Personaler werfen aber einen sehr genauen Blick darauf und machen ihre Entscheidung auch von diesem Dokument abhängig. Pointer hat deswegen Tipps für dich, mit denen du deinen Lebenslauf strukturierst und keinen wichtigen Aspekt vergisst.

1. Klare Struktur

Ähnlich wie das Anschreiben sollte auch dein Lebenslauf einer klaren Struktur folgen. In der Regel fordern Unternehmen von den Bewerbern einen tabellarischen Lebenslauf. Das bedeutet, dass du keinen Fließtext schreibst, sondern deinen Werdegang in Stichpunkten wiedergibst. Links stehen dabei die Zeitangaben, die du auf den Monat und das Jahr beschränken solltest. Genauere Daten sind irrelevant und lassen das Dokument schnell unübersichtlich werden. Damit die Personaler alle wichtigen Informationen auf den ersten Blick erkennen, gliedere deinen Lebenslauf in mehrere Abschnitte. Am Anfang nennst du persönliche Daten, dann gehst du zu deiner Berufserfahrung über. Anschließend stellst du deine Qualifikationen und deine Ausbildung dar und zuletzt kannst du noch auf Hobbys und Interessen eingehen, die für die Stelle relevant sind.
 

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2. Persönliche Daten

Am Anfang deines Lebenslaufs stehen Daten zu deiner Person, die die Kopfzeile des Dokuments bilden. Dazu gehören dein Vor- und Nachname, dein Geburtsdatum und -ort, deine Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Es ist außerdem üblich, Staatsangehörigkeit, Konfession und Familienstand anzugeben. Diese Informationen gehören jedoch nicht zu den Pflichtangaben. Wenn du aufgrund einer dieser Angaben eine Diskriminierung befürchtest, kannst du sie also einfach weglassen. Ebenfalls freiwillig, aber bei Personalern gerne gesehen, ist ein Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf. Falls du ein Bild von dir einfügen willst, nimm auf keinen Fall einen Urlaubsschnappschuss. Lass das Foto am besten von einem professionellen Fotografen machen. Es sollte ein Halbportrait sein, auf dem dein Gesicht und ein Teil deines Oberkörpers zu sehen ist. Lächele dabei auf jeden Fall, so wirkst du direkt sympathischer.

3. Berufserfahrung

Im nächsten Abschnitt gehst du auf deinen beruflichen Werdegang ein. Dabei gehst du "antichronologisch" vor, das heißt, du beginnst mit deiner aktuellen Beschäftigung und gehst von da aus immer weiter zurück. Nenne jeweils das Unternehmen, bei dem du beschäftigt warst, deine Position und mache links in der Zeitspalte kenntlich, wie lange du dort tätig warst. Am besten fasst du zudem in einigen Stichpunkten deine Aufgaben in diesem Job zusammen. Konzentriere dich dabei auf die Tätigkeiten, die für die Stelle relevant sind, auf die du dich gerade bewirbst. Bei Berufsanfängern ist dieser Abschnitt vermutlich noch nicht besonders lang, aber die meisten Personaler haben dafür Verständnis. Mach dir deswegen also keinen Kopf und versuch alles aus deinen bisherigen Nebenjobs und absolvierten Praktika herauszuholen.
 

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4. Lücken vermeiden oder erklären

Du solltest grundsätzlich so gut es geht vermeiden, dass in deinem Lebenslauf größere Lücken entstehen. Kurze Orientierungsphasen von bis zu drei Monaten gelten dabei noch nicht als Lücken. Falls doch mal ein längerer Zeitraum zwischen zwei Beschäftigungen liegt, füge eine kurze Erklärung hinzu. Vielleicht warst du aufgrund von gesundheitlichen Problemen länger verhindert oder hast einen Angehörigen gepflegt. Auch ein Studienwechsel mit der neuen Orientierung, Bewerbungsphasen und die notwendigen Formalitäten sowie längere Reisen sind sinnvolle Begründungen für eine größere Lücke im Lebenslauf. Berufseinsteiger dürfen noch entspannter sein. Bis du als Anfänger eine Stelle gefunden hast, können auch mal sechs Monate vergehen. Fülle diese Zeit aber am besten mit Praktika oder einer Weiterbildung. Falls du doch mal eine Zeit lang arbeitslos warst, musst du das nicht verstecken. Du hast schließlich wieder eine Anstellung gefunden. Umschreibe diese Phase allerdings besser mit "arbeitssuchend" statt mit "arbeitslos". Du vermittelst dadurch, dass du dich aktiv um einen neuen Job bemüht und Engagement gezeigt hast.

5. Qualifikationen

Zusätzlich zu deinen beruflichen Erfahrungen sind für deinen potenziellen zukünftigen Arbeitgeber auch deine anderen Qualifikationen und besonderen Kenntnisse interessant. Dazu zählen Fort- und Weiterbildungen, Sprachkenntnisse, Auslandserfahrungen, EDV- und PC-Kenntnisse, Stipendien und Informationen zum Führerschein. Achte auch bei diesen Informationen darauf, nicht einfach alles aufzulisten, was dir in den Sinn kommt. Die Qualifikationen sollten zu der Stelle passen und in irgendeiner Form belegen, dass du für den Job perfekt geeignet bist. Denk daran, alle Qualifikationen, die du im Lebenslauf anführst, auch durch passende Zertifikate und Zeugnisse zu belegen. Diese Dokumente kannst du in den Anhang deines Bewerbungsschreibens einfügen.
 

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6. Ausbildung

In den Abschnitt, der sich mit deiner Ausbildung beschäftigt, gehören neben deiner beruflichen Ausbildung auch das Studium und die schulische Bildung. Auch hier gehst du antichronologisch vor, nennst also zum Beispiel zuerst dein gerade abgeschlossenes Studium und danach erst dein Abitur. Gib dabei immer die Schule und die Universität an, die du besucht hast, die Art des Abschlusses und deine Abschlussnote. Genauere Informationen kann der Personaler deinen beigefügten Zeugnissen entnehmen. Angaben zu eventuell absolvierten Auslandssemestern können deine Chancen auf Erfolg zusätzlich verbessern. Auch wenn du ein Studium abgebrochen hast, solltest du es in deinen Lebenslauf aufnehmen, um Lücken zu vermeiden. In diesem Fall lässt du einfach die Abschlussnote und den Abschlusstitel weg.

7. Hobbys und Interessen

Ob du deine Hobbys und Interessen in deinen Lebenslauf integrieren solltest, ist etwas umstritten. Du bist nicht verpflichtet, diese Informationen preiszugeben. Es hilft dem Personaler jedoch dabei, ein genaueres Bild von dir und deiner Persönlichkeit zu bekommen. Grundsätzlich gilt: Wenn diese Angaben für die Stelle relevant sind, kann es sehr hilfreich sein, einige deiner Hobbys und Interessen einzubinden. Um deine Teamfähigkeit oder Führungskompetenzen zu belegen, könntest du zum Beispiel auf deine langjährige Erfahrung als Kapitän eines Fußballteams verweisen. In der Medienwelt punktest du mit einem eigenen Podcast oder Blog. Auch ehrenamtliches Engagement macht sich sehr gut in diesem Abschnitt. Auf die Angabe gefährlicher Extremsportarten solltest du hingegen besser verzichten.
 

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8. Echtheitssiegel

Bist du mit deinem Lebenslauf zufrieden und entsprechen alle Angaben der Wahrheit, beendest du deinen Lebenslauf mit Ort, Datum und deiner Unterschrift. Diese Formalitäten sind wie ein Echtheitssiegel, das dem Personaler versichert, dass du keine falschen Angaben gemacht hast. Wenn du damit am Ende deines Lebenslaufs angekommen bist, sollte das Dokument nicht länger als drei Seiten sein. Bei Berufseinsteigern mit wenig Erfahrung reicht eine Seite völlig aus. Ist dein Lebenslauf zu lang geworden, streiche einige nebensächliche Angaben, die für die Stelle nicht so relevant sind.

Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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