Du möchtest mit deinen Liebsten Thanksgiving feiern? Pointer weiß, wie das gelingt (Foto: Alexander Raths/Shutterstock.com) Du möchtest mit deinen Liebsten Thanksgiving feiern? Pointer weiß, wie das gelingt (Foto: Alexander Raths/Shutterstock.com)
Amerikanisches Fest

So feierst du Thanksgiving mit deinen Liebsten

Vielleicht kennst das aus deiner liebsten amerikanischen TV-Show: ein üppig gedeckter Tisch mit riesigem Truthahnbraten, die Familie kommt zusammen und im Fernsehen läuft Football: Thanksgiving. Fälschlicherweise wird die amerikanische Feierlichkeit oft mit unserem Erntedankfest gleichgesetzt. Das findet jedoch früher im Jahr statt und hat einen kirchlichen Ursprung. Thanksgiving dagegen kommt aus der Zeit, in der die ersten englischen Siedler Amerika erreichten. Die Ureinwohner teilten ihr Wissen über Landwirtschaft mit ihnen und retteten sie vor dem Hungertod. Darum wurde nach erfolgreicher Ernte ein großes, gemeinsames Fest gefeiert. Pointer weiß, wie du Thanksgiving auch in Corona-Zeiten mit deinen Liebsten genießt.
 


Wann und wo?

Thanksgiving wird am vierten Donnerstag im November gefeiert - 2020 also am 26. November. In Amerika muss an diesem Tag niemand zur Arbeit gehen. Er wird gemeinsam mit den Liebsten verbracht, bevor am nächsten Tag der Black Friday die Zeit der Weihnachtseinkäufe und Schnäppchenjagd einläutet. In Deutschland ist Thanksgiving kein etablierter Feiertag. Am besten suchst du dir also einen anderen freien Tag, wie zum Beispiel den folgenden Samstag, aus, um mit deiner Familie oder WG zu feiern. Ihr wollt schließlich genug Zeit haben. Außerdem kann das Kochen eines festlichen Abendessens ziemlich lange dauern. Selbstverständlich solltest du in Zeiten von Corona nicht deine ganze Familie mit Großnichten und -neffen zusammentrommeln. Ein oder zwei Haushalte reichen für ein schönes Fest. Thanksgiving kann ein schöner Anlass sein, qualitative Zeit mit deinen Eltern, Mitbewohnern, dem Partner oder der Partnerin zu verbringen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, sucht euch einen Ort aus, wo es einen größeren Esstisch gibt. Voll mit leckeren Speisen entsteht so das Gefühl einer echten Thanksgiving-Tafel.

Dekoration

Für die richtige Stimmung an Thanksgiving sorgt die passende Deko. In Amerika dekorieren die Menschen ihre großen Häuser mit Veranden gerne ausladend mit Heuballen, Maispflanzen und zahlreichen Kürbissen. In deiner Wohnung oder dem Haus deiner Eltern reicht es vermutlich aus, wenn du dich auf eine schöne Tischdeko konzentrierst. Besorge ein paar hübsche Servierten, einige Zierkürbisse, große Kerzen, einen Strauß herbstlicher Blumen und et voilà - der perfekte Thanksgiving-Esstisch.
 


Das Essen

An Thanksgiving dreht sich alles um das gemeinsame Abendessen. Die Amerikaner verbringen teilweise Tage mit der Vorbereitung. Im kleineren Rahmen brauchst du nicht so viel Zeit einzuplanen. Wenn du mit deinen WG-Mitbewohnern feierst, kann zum Beispiel jeder einen Gang oder eine Beilage übernehmen. Traditionell wird ein Truthahn gegessen. Der Vogel wird mit Toastbrot, Äpfeln, Zwiebeln sowie Sellerie gefüllt und anschließend im Ofen gegart. Dazu gibt es Süßkartoffeln, Kartoffelbrei und Soße. Als Vorspeise eignet sich eine Käseplatte mit Crackern, Oliven, Weintrauben und verschiedenen Käsesorten. Zum Nachtisch kannst du Pumpkin Pie oder Pecan Pie servieren. Wenn das zu viel Aufwand ist, könnt ihr euch auch auf Thanksgivng-Sandwiches einigen. Dafür belegst du eine Brotscheibe mit Truthahnaufschnitt, frischem Spinat, Mayonaise und Cranberries aus dem Glas. Obendrauf kommt eine weitere Brotscheibe - und fertig ist dein Thanksgiving-Dinner im Miniformat.
 


Festliche Aktivitäten

Die Bäuche sind voll, das Essen war ein Erfolg und nun seid ihr voller Tatendrang? Dann ist die Zeit für ein paar festliche Aktivitäten gekommen. In Amerika wird an Thanksgiving traditionell Football oder die große Parade in New York im Fernsehen geschaut. Vielleicht läuft zufällig ein Sport-Event, das du mit deinen Liebsten ansehen kannst, während ihr die letzten Stücke Pie genießt. Das gemütliche Beisammensein spielt neben dem Essen die wichtigste Rolle an diesem Fest. Brett- oder Kartenspiele sind deshalb ein beliebter Zeitvertreib. Wenn ihr es noch nie gemacht habt, probiert doch mal ein Escape-Room-Game aus und testet eure Fähigkeiten im logischen Denken und in der Zusammenarbeit.

Wenn du bei deinen Eltern bist und diese einen Garten haben, könnt ihr auch ein Lagerfeuer machen. Beachte dabei aber die Vorgaben der Gemeinde zu offenen Feuern. Durch das Knistern der Flammen und den rauchigen Duft entsteht eine ganz besondere, gemütliche und gesellige Atmosphäre. Um das Ganze noch amerikanischer zu gestalten, könnt ihr Marshmallows über dem Feuer rösten und S'Mores machen. Dafür werden ein Stück Schokolade und das gegrillte Marshmallow zwischen zwei Crackern oder Butterkeksen eingeklemmt.
 


Es ist Tradition, dass an Thanksgiving das Land wertgeschätzt wird, das über das Jahr hinweg die Menschen ernährt hat. Auch wenn deine Familie keine Felder oder Ähnliches besitzt, ist es schön, sich Zeit zu nehmen, um die Natur zu genießen. Ein ausgedehnter Spaziergang auf dem Land eignet sich wunderbar dafür. Ihr könnt gemeinsam Drachen steigen lassen oder den Wildtieren etwas Gutes tun, indem ihr Vogelfutterringe für den Winter bastelt und Laubhaufen als Versteck für Igel und andere Kleintiere aufhäuft.

Thanksgiving ist ein Fest der Dankbarkeit. Es soll daran erinnern, wie glücklich wir uns schätzen können, das zu haben, was wir haben. Diese Wertschätzung zum Gesprächsthema zu machen, ist ein wichtiger Teil des Festes. Ihr könnt zum Beispiel jeder drei Sachen aufschreiben, für die ihr in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie dankbar seid, und euch dann darüber unterhalten. Thanksgiving ist zudem ein schöner Anlass, den Menschen zu helfen, die nicht so ein Glück haben. Ihr könnt zum Beispiel eine Lebensmittel-Spende an die örtliche Tafel oder die Obdachlosenhilfe geben. Oder ihr bereitet ein Paket vor und hängt es an den nächstgelegenen Gabenzaun.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Hanna Kunst
Die Autorin: Hanna Kunst

Die Autorin: Hanna Kunst

Sonnenliebhaberin, Lockenkopf, Enthusiastin – Hanna wuchs am Rand von Hamburg auf und schätzt das Landleben ebenso wie den Trubel der Hansestadt. Seit 2020 studiert sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und findet dabei Medientechnik und Stadtplanung besonders spannend. In ihrer Freizeit hört sie gern Livemusik, probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fotografiert analog. Für Pointer schreibt Hanna über Lifestyle-Themen und führt als Reporterin Interviews.