Unialltag

Diese 8 Arten von Kommilitonen kennst du garantiert

published: 24.09.2020

Es gibt alle möglichen Arten von Studierenden, die dir bei Gruppenarbeiten begegnen können. Pointer stellt sie dir vor (Foto: Space Images/Shutterstock.com) Es gibt alle möglichen Arten von Studierenden, die dir bei Gruppenarbeiten begegnen können. Pointer stellt sie dir vor (Foto: Space Images/Shutterstock.com)

Studierende gehen völlig unterschiedlich mit den Aufgaben im Studium um. In Gruppenarbeiten lassen sich die verschiedenen Arten von Kommilitonen besonders gut beobachten. Es kommt ganz auf deine Gruppe an, ob die Unterschiede zwischen euch dem Projekt nützen oder die Zusammenarbeit erschweren. Pointer stellt dir acht Arten von Studierenden vor, die dir in Gruppenarbeiten begegnen können.

1. Das Organisationstalent

Jeder ist froh, wenn er jemanden mit diesen Fähigkeiten in seiner Gruppe hat. Das Organisationstalent sorgt dafür, dass ihr die Gruppenarbeit richtig strukturiert. Wann treffen wir uns zur Planung der Zusammenarbeit? Wer übernimmt welche Aufgaben? Bis wann muss welcher Teil des Projekts fertig sein? Um all diese Themen kümmert sich das Organisationstalent. Es hat immer alle Termine, Abgaben und wichtige Etappen der Gruppenarbeit im Blick und sorgt dafür, dass Fristen von allen Gruppenmitgliedern eingehalten werden. Wenn du diesen Part in der Gruppe übernimmst, achte darauf, nicht zu streng mit deinen Kommilitonen zu sein. Nicht jeder kann seine Aufgaben so gut organisieren wie du.

2. Die Labertasche

Auch gute Stimmung ist bei einem Gruppenprojekt wichtig. Dafür ist oft die Labertasche zuständig. Sie lockert die Arbeitsatmosphäre regelmäßig mit witzigen Anekdoten auf und bringt euch in den Pausen auf andere Gedanken. Mit einer echten Labertasche im Team vermeidet ihr unangenehmes Schweigen zwischen den Arbeitsphasen und lernt euch vermutlich alle ein wenig besser kennen. Denn die Labertasche schreckt auch vor privaten Fragen nicht zurück. Falls du dich in dieser Rolle wiedererkennst, pass auf, dass du den anderen Gruppenmitgliedern mit deiner offenen und gesprächsfreudigen Art nicht auf die Nerven gehst. Besonders in schwierigen Phasen des Projekts ist nicht jeder für witzigen Small Talk zu haben.
 

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3. Der Verpeilte

"Für wann hatten wir uns heute nochmal verabredet? Achso, das Gruppentreffen hat schon vor einer Stunde angefangen..." Der verpeilte Kommilitone in der Gruppe ist immer für einen Lacher gut. Termine sollte er sich allerdings lieber aufschreiben und am besten direkt drei Handy-Wecker aktivieren. Der Verpeilte kommt tendenziell immer mindestens eine halbe Stunde zu spät und bringt damit andere Gruppenmitglieder leicht auf die Palme. Auch an Abgabe- oder Präsentationstermine sollten die anderen Teamkollegen den Verpeilten besser zweimal erinnern. Trotz dieser Defizite oder gerade wegen seiner verpeilten Art ist dieser Kommilitone aber meist ein kreativer Kopf und bringt das Projekt auf seine ganze eigene Art und Weise voran.

4. Die Ambitionierte

Wenn bei den anderen Gruppenmitgliedern die Motivation nachlässt, legt diese Art von Kommilitone erst richtig los. Die Ambitionierte kennt keinen Feierabend. Für sie steht der Erfolg des Projekts und natürlich eine gute Note im Vordergrund. Dafür tut sie so gut wie alles und nimmt den nderen auch mal ein wenig Arbeit ab. Es geht für sie schließlich um das Endergebnis. Wenn du so jemanden im Team hast, kannst du sicher sein, dass keine Aufgabe unerledigt bleibt. Darauf sollten sich die anderen Gruppenmitglieder aber nicht ausruhen - es geht schließlich um Teamwork. Im Gegenzug sollte die Ambitionierte aufpassen, dass sie in den Augen der anderen nicht zur Übermotivierten wird und ihre Teampartner mit ihrem Ehrgeiz überfordert oder unter Stress setzt.
 

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5. Der Pessimist

"Das schaffen wir doch eh nicht bis zum Abgabetermin! Wir können froh sein, wenn wir mit der Präsentation den Kurs überhaupt bestehen." In fast jeder Gruppe gibt es einen Pessimisten, der grundsätzlich alles kritisch sieht. Er glaubt nicht an das Projekt und schon gar nicht an die Umsetzung. Der Pessimist geht meist vom Schlimmsten aus. Was machen wir, wenn am Abend vor der Präsentation auf einmal alle Dateien gelöscht werden? Ein Szenario, das denkbar unwahrscheinlich ist, dem Pessimisten aber nicht aus dem Kopf geht. Die anderen Gruppenmitglieder sind oft genervt von seiner negativen Einstellung, aber auch diese Art von Kommilitone kann hilfreich sein. Bei zu hochtrabenden Visionen übernimmt der Pessimist die Rolle des Realisten und holt die anderen auf den Boden der Tatsachen zurück.

6. Der geborene Redner

Wenn von vornherein klar ist, wer den Hauptteil der Präsentation übernimmt, hast du Glück, wenn es sich um den geborenen Redner in deinem Team handelt. Das Präsentationstalent spricht so souverän vor dem Kurs, dass er das Gruppenprojekt quasi alleine ohne jegliche Vorbereitung vorstellen könnte. Während andere sich an ihre Karteikarten klammern, spricht der geborene Redner völlig frei und erklärt gekonnt euer Thema. Für alle schüchternen Gruppenmitglieder ist so ein Teampartner eine echte Erleichterung. Trotzdem sollte das Präsentationstalent aufpassen, den anderen nicht zu sehr die Show zu stehlen und den Erfolg der Gruppe keinesfalls für sich allein zu beanspruchen. Bei einer überragenden Präsentation eines Einzelnen tritt die Leistung der anderen Gruppenmitglieder nämlich schnell in den Hintergrund.
 

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7. Die Kratzbürste

"Schon wieder eine Gruppenarbeit? Darauf hab ich echt gar keine Lust!" Die Kratzbürste ist gar nicht begeistert vom Teamwork. Sie würde am liebsten auf den Kontakt mit den unliebsamen Kommilitonen verzichten und ihr eigenes Ding machen. Kleine Streitigkeiten sind da an der Tagesordnung. Statt sich über diese schwierige Teamkollegin aufzuregen, sollten die anderen Gruppenmitglieder lieber einen Schritt auf sie zugehen. Woher kommt ihre ablehnende Haltung? Hat sie vielleicht schlechte Erfahrungen mit Gruppenprojekten gemacht? Mit ein wenig Feingefühl lässt sich sogar die Kratzbürste auf die Gruppenarbeit ein. Ihr müsst schließlich keine besten Freunde werden, sondern sollt nur eine gute Präsentation abliefern.

8. Das Phantom

Waren wir nicht eigentlich zu acht in der Gruppe? Diese Frage kann aufkommen, wenn du das Phantom in deiner Gruppe hast. Falls du Glück hast, war die Person wenigstens dabei, als die Gruppen eingeteilt wurden. Ansonsten bekommst du ihr Gesicht vermutlich erst am Tag der Präsentation zu Gesicht - wenn überhaupt! Das Phantom ist ein Meister darin, sich vor der Arbeit zu drücken und erst zu erscheinen, wenn es für das Bestehen des Kurses unumgänglich ist. Das müssen sich die anderen Gruppenmitglieder selbstverständlich nicht gefallen lassen. Versuch am besten direkt zu Beginn, Kontakt zum Phantom aufzunehmen. Sollte die gesamte Gruppe dabei keinen Erfolg haben, müsst ihr kein schlechtes Gewissen haben, der Dozentin Bescheid zu sagen. Es geht schließlich um Teamwork - da kann das Phantom nicht einfach untertauchen.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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