Statt Herbst-Blues und Selbstzweifel

Motivation im Wintersemester

published: 27.09.2020

Statt für die Uni zu lernen, lenkt man sich im Wintersemester nicht selten mit anderen Dingen ab. Pointer hat Tipps, wie du deine Motivation wiederfindest (Foto: Yulia Grigoryeva/Shutterstock.com) Statt für die Uni zu lernen, lenkt man sich im Wintersemester nicht selten mit anderen Dingen ab. Pointer hat Tipps, wie du deine Motivation wiederfindest (Foto: Yulia Grigoryeva/Shutterstock.com)

Die Tage werden kürzer, und häufig wird es dank dicker Wolkendecke nicht mal wirklich hell. Im Wintersemester kann das Studieren zur Qual werden. Wenn der Winterblues zupackt, ist es schwer, sich zu motivieren. Besonders zum Ende des Semesters, wenn Klausuren und Hausarbeiten anstehen, ist das ein Problem. Bei Pointer erfährst du, wie du dich wieder motivierst.

1. Erkenne dein Problem an

Motivationsprobleme und Selbstzweifel gehören zum Studium dazu. Du bist definitiv nicht allein damit. Es ist keine Schande, nicht immer super motiviert zu sein. Anstatt zu leugnen, dass du dich derzeit nicht aufraffen kannst, solltest du dazu stehen und dir selbst gegenüber ehrlich sein. Du steckst in einem Motivationsloch. Erst wenn du diese Wahrheit anerkennst, kannst du einen Weg heraus finden. Akzeptiere also dein Problem und überlege dann eine Lösung dafür.
 

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2. Definiere deine Ziele und arbeite sie schrittweise ab

Wenn sich zum Semesterende die Verpflichtungen häufen, fühlt man sich nicht selten von der Vielzahl der Aufgaben überwältigt. Wer soll das alles schaffen? Vielleicht musst du für verschiedene Klausuren lernen und zusätzlich Hausarbeiten schreiben. Um das in der verfügbaren Zeit hinzubekommen, ist es unabdingbar, einen klaren Plan zu haben. Formuliere dir im ersten Schritt Ziele, wann du was geschafft haben willst. Das letzte Wort des Satzes ist dabei wichtig. Es macht einen großen Unterschied, ob du meinst, etwas erreichen zu müssen, oder ob du etwas willst. Du musst wollen! Mache dir außerdem klar, wie du jedes einzelne Ziel erreichen kannst und zerlege es in kleinere Pakete. Es ist viel einfacher, sich für ein nahe liegendes Etappenziel zu motivieren als für ein abstraktes Ziel in der Ferne.

3. Erledige nicht noch schnell etwas vor dem Lernen

Einer der wichtigsten Schritt, um aus einem Motivationstief herauszufinden, ist, überhaupt mit dem Lernen anzufangen. Nur allzu häufig prokrastinieren Studierende jedoch in solchen Situationen. Noch kurz dieses oder jenes erledigen und dabei wollen sie aus dem Nichts die Motivation finden, die nötig ist. Vom Kücheputzen über Netflix bis hin zu Sinnlos-Recherchen über Themen, die rein gar nichts mit deinem Studium zu tun haben - unser Gehirn ist äußerst kreativ darin, Beschäftigungen zu finden, denen wir an Stelle unserer eigentlichen Aufgaben und Vorhaben nachgehen. Ehe man sich versieht, ist wieder ein Tag rum.

Während es zwar oft richtig ist, dass der Kopf in einem aufgeräumten Zimmer besser funktioniert, ist es nicht förderlich, dass du immer dann einen Putzfimmel entwickelst, wenn die Klausurenphase ansteht. Anstatt also den ganzen Tag noch kurz alles Mögliche zu erledigen, entwickle eine Morgenroutine und fange direkt mit dem Lernen an. Jede Stunde, die du am Schreibtisch sitzt und dich mit deinem Stoff beschäftigst, bringt dich weiter. Wenn du dann Feierabend gemacht hast, bleibt noch genug Zeit, den Backofen zu putzen, Netflix zu gucken oder das Paarungsverhalten von Faultieren zu recherchieren.
 

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— gemmacorrell September 6, 2020

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4. Erinnere dich an vergangene Lernerfolge

Wahrscheinlich ist es nicht das erste Mal, dass du so viel zu erledigen hast. Wenn du dich nicht aufgerafft bekommst, weil du glaubst, dass du dein Pensum ohnehin nicht schaffen kannst, dann erinnere dich an vergangene Erfolge. Sicherlich hast du es früher schon hinbekommen, so viel zu lesen, zu schreiben und auswendig zu lernen. Und wenn du das alles schon einmal geschafft hast, dann gibt es doch keinen Grund, weshalb du es nicht wieder schaffen solltest, oder?

5. Plane Pausen ein

So wichtig es ist, überhaupt mit dem Arbeiten für die Uni anzufangen, so wichtig ist es auch, zumindest für einige Zeit wieder aufzuhören. Plane am besten feste Pausen ein, in denen du etwas ganz anderes tust. Gehe an die frische Luft oder mache ein bisschen Gymnastik. Es tut gut, dem Körper und dem Geist Abwechslung zum strikten Konzentrationsprogramm zu bieten. Deine Pause solltest du aber zeitlich begrenzen, so dass es bei einer Pause bleibt und sie kein vorgezogener Feierabend wird. Außerdem ist es gut, darauf zu achten, den Körper in der Pause nicht auf gleiche oder ähnliche Weise zu fordern wie beim Lernen. Bildschirmzeit solltest du in der Pause also vermeiden.
 

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— fraeulein_von_buttercup July 20, 2020

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6. Belohne dich für deine Arbeit

Netflix und Co. sind anstelle des Lernens auch deshalb so attraktiv, weil das Gehirn dadurch schnell belohnt wird. Ganz anders sieht es mit der Aussicht auf die Karriere nach dem Studium aus: Nur weil du irgendwann Ärztin, Anwalt, Managerin oder Pressesprecher sein willst, macht das die Aufgaben, die du jetzt erledigen musst, nicht attraktiver. Es kann daher helfen, dass du dir ein Belohnungssystem für erledigte Aufgaben ausdenkst. Das kann im Kleinen sein, dass du dir auf jede Seite eines Buchs ein Gummibärchen legst, und es, nachdem du die Seite gelesen hast, naschen darfst, oder etwas Größeres wie ein Kinobesuch oder ein gutes Essen. Wichtig ist, dass du dich, wenn du deine Vorhaben nicht erledigt hast, nicht trotzdem belohnst. Um passende Belohnungen zu finden, ist es hilfreich, sich zu fragen, was einen demotivieren würde. Wenn die ehrliche Antwort beispielsweise deine Lieblingsserie ist, kannst du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Du schaffst ein Belohnungssystem und verbietest dir eine große Ablenkung.
 

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7. Lern mit Freunden

Ablenkungen lassen sich ebenfalls gut vermeiden, wenn andere einen davon abhalten. Gerade für Klausuren bietet es sich häufig an, sich zu Lerngruppen oder -paaren zusammenzuschließen. Wenn du dann etwas nicht verstehst, kann es dir jemand erklären, und auch du profitierst davon, anderen dein Wissen weiterzugeben. Für die Pausen habt ihr zudem direkt eine Beschäftigung: Ihr könnt die Zeit gemeinsam verbringen. Das funktioniert auch bei Hausarbeiten. Verabrede dich mit deinen Kommilitonen zum Bib-Date. So seid ihr einander Rechenschaft schuldig, dass ihr in der Zeit zwischen den gemeinsamen Pausen auch wirklich produktiv wart.
 

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— veronica_jovanovic_ April 22, 2017

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Vergiss nicht: Durchhänger sind normal. Es wird immer Themen und Phasen geben, in denen du alles andere lieber machst, als das, was du tun sollst. Mit diesen Tipps solltest du das aber überwinden können. Am Ende liegt eine erledigte Klausuren- und Hausarbeiten-Phase hinter dir - und das fühlt sich dann wirklich gut an. Und die Tage werden im Sommersemester auch wieder länger.

Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.

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