Gratis-Software fürs Studium

Die besten kostenlosen Programme zur Textverarbeitung

published: 05.10.2020

Ein Schreibprogramm ist im Studium unabdingbar (Symbolbild: fizkes/Shutterstock.com) Ein Schreibprogramm ist im Studium unabdingbar (Symbolbild: fizkes/Shutterstock.com)

In vielen Studiengängen ist nach dem Lesen das Schreiben ein wichtiges Element. Ob Essays, Hausarbeiten oder einfach Notizen: Im Laufe des Studiums musst du viel Text tippen und einreichen. Die Optionen für Textverarbeitungsprogramme sind zahlreich und mitunter kostspielig. Doch auch ohne prall gefülltes Konto gibt es gute Schreib-Software für Studis. Pointer hat dir eine Auswahl zusammengestellt.

Microsoft Word

In Sachen Textverarbeitung ist "Word" aus dem Office-Paket von Microsoft das bekannteste Programm auf dem Markt. Während es früher für viele Studierende zu teuer war, bietet Microsoft das Programm neben den weiteren Office-Anwendungen für Studierende und Angestellte kooperierender Hochschulen kostenlos zur Verfügung. Wenn deine Uni mitmacht, kannst du dir also mit dem "Paket Office 365 Education" Word und Co. nach einer Registrierung herunterladen.

Falls deine Uni keine Lizenz bei Microsoft gelöst hat, sollte das für dich kein Grund zum Verzagen sein. Es gibt diverse Office-Lösungen, die in den wichtigen Punkten dem Platzhirschen in nichts nachstehen und für alle kostenlos sind. Pointer stellt dir einige vor.
 

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Libre Office

Libre Office ist ein Open-Source-Office-Paket, dass aus Open-Office hervorgegangen ist. Es wird von einer Community unter dem Dach der Stiftung The Document Foundation entwickelt. Das Textverarbeitungsprogramm von Libre Office, das in der nunmehr siebten Version erschienen ist, heißt Writer. Es ist mit allen Funktionen ausgestattet, die du für dein Studium benötigst. So lassen sich etwa Inhaltsverzeichnisse erstellen, und die Rechtschreibkorrektur kannst du bei Bedarf auch deaktivieren. Auch für einige Literaturverwaltungsprogramme bekommst du Plugins zur Integration. Du kannst LibreOffice auf der entsprechenden Website herunterladen.

OpenOffice

OpenOffice ist vielleicht noch etwas bekannter als LibreOffice. Es begann unter dem Namen OpenOffice.org als Projekt der Software-Firma Sun Microsystems. Nach der Übernahme des Unternehmens durch die Oracle Corporation verließen viele Programmierer das Projekt und starteten LibreOffice. Für OpenOffice, das mittlerweile Apache OpenOffice heißt, gibt es entsprechend deutlich seltener Updates. Es ist im Vergleich das weniger moderne Programm. Die Unterschiede liegen im Details und im Aussehen. Der größte Vorteil von OpenOffice gegenüber LibreOffice ist der geringere Bedarf an Arbeitsspeicher, weshalb das Programm auf älteren Computern schneller läuft. Mit OpenOffice kannst du auch die .docx Dateien von Word öffnen, du kannst sie allerdings nicht als .docx speichern.
 

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SoftMaker FreeOffice

Mit FreeOffice bietet das Unternehmen "SoftMaker" eine Alternative zu Microsofts Programmpaket, die sich durchaus sehen lassen kann. Die Firma hat sich auf die Fahnen geschrieben, die beste Alternative zu liefern und möchte mit "kompromissloser Kompatibilität" punkten. Das Office-Paket wird dabei in drei Ausführungen angeboten: Free, Standard/Home und Professional/Universal. Die kostenlose Version FreeOffice ist gegenüber den anderen Paketen im Funktionsumfang eingeschränkt. Studierende, die Zotero verwenden, müssten für die Integration zum Professional-Paket greifen. Das Design von "TextMaker", wie das Schreibprogramm heißt, ist stark an das von Word angelehnt. Das Programm öffnet und speichert .docx-Datein, das hilft bei Gruppenarbeiten. Insgesamt bist du in Sachen Funktionsumfang aber mit LibreOffice besser beraten. Hier bekommst du das Programm.

Google G Suite

Über die Jahre hat Google seine Dienste kontinuierlich ausgebaut. Mit Google Docs steht daher mittlerweile ein ausgewachsenes Textverarbeitungsprogramm zur Verfügung, mit dem sich gerade bei Gruppenarbeiten hervorragend arbeiten lässt. Das Dokument muss nicht mehr hin und her gesendet werden. Stattdessen kannst du mit deinen Kommilitonen simultan am Dokument arbeiten. Gleichzeitig bleibt klar, wer welche Teile verfasst hat. Da das Programm im Browser läuft, musst du keine eigenständige Software herunterladen.
 

Instagram Post

— suttonwrites September 4, 2020

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Apple Pages

Was Office für Microsoft ist, ist iWork für Apple. Was früher noch Geld kostete ist seit einigen Jahren für alle Apple-Nutzer kostenlos - ganz gleich, ob auf mobilen Geräten oder Computern. Das Schreibprogramm Pages kannst du dir daher kostenlos im App Store runterladen. Das Programm läuft allerdings nur auf den Betriebssystemen von Apple. Windows- oder Linux-Nutzer bleiben daher außen vor. Wenn du einen Mac besitzt und das Programm nutzen willst, kannst du damit auch .docx-Dateien öffnen und exportieren. Zur Literaturverwaltung gibt es lediglich eine Integration für EndNote.

Markdown-Editoren

Wenn es nur um das Anfertigen von Text geht, können die zuvor genannten Textverarbeitungsprogramme mitunter etwas überladen wirken. Die ganzen Buttons und Funktionen lenken ab und um Passagen durch kursive oder fette Schrift hervorzuheben, muss man den Schreibfluss immer wieder unterbrechen. Dieses Problem gehen sogenannte Markdown-Editoren an. Markdown ist eine vereinfachte Auszeichnungssprache. Mittels einfacher Befehle kann man im Schreiben die notwendigen Formatierungen vornehmen. So bedeutet ein # eine Überschrift und ## eine Unterüberschrift. Der so geschriebene Text lässt sich mit den entsprechenden Editoren in verschiedene Formate exportieren. Typora und Laverna sind zwei kostenlose Editoren, die es sowohl für Windows, Mac und Linux gibt.
 

Instagram Post

— olenoack December 8, 2019

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LaTeX

Wer für die Uni schreibt, sollte nicht nur inhaltlich sauber arbeiten. Das eingereichte Dokument muss auch so manchem formalen Kriterium standhalten. Gerade im naturwissenschaftlichen Bereich hat sich dabei ein Standard etabliert, der gut formatierte Arbeiten gewährleistet: LaTeX. Es erlaubt unter anderem, Formeln einzubinden. Wie Markdown-Editoren sind LaTeX-Editoren keine "What you see is what you get"-Editoren. LaTeX erfordert einiges an Einarbeitung, doch die kann sich auch für Studierende sozial- und geisteswissenschaftlicher Fächer lohnen. Wer keine Angst vor ein bisschen Code hat und sich nach einer gewissen Einarbeitungs- und Einrichtungszeit an einem immer gleich funktionierenden Layout erfreuen will, ist mit LaTeX möglicherweise gut beraten. Es gibt viele kostenlose Editoren im Internet. Ein Beispiel für einen Editor ist TeXstudio, den du für alle gängigen Betriebssysteme kostenlos erhältst.
 

Instagram Post

— mathematik_fernuni_studentin December 28, 2019

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Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.

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Links

Microsoft Office 365 Education für teilnehmende Universitäten kostenlos herunterladen
Die Website zu LibreOffice
Die Website zu OpenOffice
Die Website zu SoftMakers FreeOffice
Hier findest du Google Docs
Hier kannst du Pages aus dem Apple App Store laden
Der kostenlose Markdown-Editor Typora
Hier geht's zum Download von Laverna
Der LaTeX-Editor TeXstudio

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