In der Bildbearbeitung gibt es mittlerweile leistungsstarke Alternativen zu Photoshop (Foto: Arts Illustrated Studios/Shutterstock.com) In der Bildbearbeitung gibt es mittlerweile leistungsstarke Alternativen zu Photoshop (Foto: Arts Illustrated Studios/Shutterstock.com)
Gratis-Software fürs Studium

Kostenlose Programme für die Bildbearbeitung

An Programme zur Bildbearbeitung denkt man bei notwendiger Software fürs Studium nicht als erstes. Und notwendig ist so ein Programm auch nicht zwangsläufig. Sehr wohl aber ist es hilfreich - und das nicht nur, wenn du einen kreativen Studiengang gewählt hast. Ob du deine Referate optisch aufwerten oder ein Foto in deine Hausarbeit einbauen willst, das zu groß oder zu dunkel ist: Es gibt viele Situationen, in denen dir ein Bildbearbeitungsprogramm im Studium hilft. Die Wahl der Profis - Photoshop - kostet für Studierende gemeinsam mit allen anderen Programmen der Creative Suite von Adobe 18,85 Euro pro Monat im ersten Jahr und 28,99 Euro pro Monat danach. Das ist viel Geld, und gerade, wenn du es nur selten brauchst, lohnt sich ein Blick auf die kostenlosen Alternativen. Pointer hat einige für dich zusammengestellt.

GIMP

Das GNU Image Manipulation Program (GIMP) gibt es schon seit Mitte der 1990er Jahre, es ist also nur etwa zehn Jahre jünger als die erste Version von Microsoft Paint. Ähnlich wie Photoshop hat GIMP einen großen Funktionsumfang. Das Programm unterstützt Dateiformate wie BMP, GIF, JPG, PNG und TIF. Mit ihm lassen sich Größe und Qualität von Bildern einstellen, Helligkeit und Kontrast regeln und vieles mehr. Zudem gibt es zu dem Open-Source-Programm mehr als 100 Plug-Ins. Dadurch ist der Funktionsumfang immens und das Programm verdient es tatsächlich, als Alternative zu Photoshop bezeichnet zu werden. GIMP gibt es für Windows, Mac OS X und Linux.
 


Pixlr

Während du GIMP auf deinem Computer installieren musst, fällt dieser Schritt bei Pixlr weg. Auf der Website von Pixlr findest du zwei Tools: Pixlr X ist die Express-Variante und soll besonders benutzerfreundlich sein. Pixlr E hingegen richtet sich an erfahrenere Nutzer und stellt einen vollwertigen Fotoeditor mit allen gängigen Werkzeugen dar. Du hast aus beiden Editoren Zugriff auf deine Dateien und kannst somit auch zwischen den Programmen wechseln. Pixlr ist webbasiert und kostenlos - zumindest in der Basisversion. Die grundlegenden Werkzeuge kannst du verwenden, genauso wie einige Überlagerungen und Aufkleber. Dafür musst du mit Werbeanzeigen leben. Für viele Anwendungen reicht das Tool aus. Mit Pixlr lassen sich auch Photoshop-Dateien öffenen.

Photopea

Ein weiteres Programm, das im Browser läuft, ist Photopea. Auch Photopea kann Photoshop-Dateien öffnen und sieht dem berühmten Programm von Adobe sogar verblüffend ähnlich. Die Funktionen und Werkzeuge findest du an den gleichen Stellen wie beim Original, es gibt die gleichen Filter und selbst die meisten Tastenkürzel sind dieselben. Obwohl Photopea im Browser läuft, arbeitet man mit dem Programm lokal auf dem eigenen Computer. Es ist möglich, die Website zu laden und dann die Internetverbindung zu trennen.
 


Inkscape

Profis benutzen für die Erstellung von Vektorgrafiken das Programm Illustrator, das wie Photoshop Teil von Adobes Creative Cloud ist. Wenn du Vektorgrafiken erstellen willst, und dein Geld lieber sparst, dann könnte Inkscape eine Lösung für dich sein. Es ist ein Open-Source-Programm und kostenlos. Du kannst Objekte mittels verschiedener Werkzeuge wie Stift und Pinsel sowie Formen erstellen und diese auch nachträglich bearbeiten. Auf der Website lässt sich das Programm nicht nur herunterladen, du findest auch eine ausführliche Dokumentation und Tutorials.

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