Ein Studium mit Hund erfordert Organisationstalent im Alltag (Foto: bajinda/Shutterstock.com) Ein Studium mit Hund erfordert Organisationstalent im Alltag (Foto: bajinda/Shutterstock.com)
Haustiere

So klappt das Studium mit Hund

Viele Studierende, die mit einem Hund aufgewachsen sind oder sich schon immer einen tierischen Begleiter gewünscht haben, erfüllen sich im Studium den Traum vom eigenen Haustier. Aber ist das Studi-Leben mit einem Hund vereinbar? Pointer hat sieben Tipps für dich, wie du das Studium und deinen Freund auf vier Pfoten unter einen Hut bekommst.

1. Organisation ist alles

Wie bei so vielem, was das Studium betrifft, ist die richtige Organisation entscheidend. Das gilt auch für das Studieren mit Hund. Bevor du die wichtige Entscheidung für ein Haustier triffst, solltest du dir überlegen, ob du deinen Unialltag hundefreundlich gestalten kannst. Wo ist der Hund, während du in der Vorlesung sitzt? Findest du genügend Zeit für ausgiebige Spaziergänge mit dem Vierbeiner? Hast du ausreichend Geld zur Verfügung, falls hin und wieder ein Tierarztbesuch nötig wird? All diese Dinge musst du bedenken, bevor du dir einen Hund anschaffst. Damit sich dein tierischer Freund überhaupt bei dir wohlfühlt und du ihm gerecht werden kannst, beantworte die Fragen so ehrlich wie möglich. Keiner von euch beiden wird glücklich sein, wenn du dir deinen Wunsch nach einem Hund ungeachtet der damit einhergehenden Pflichten erfüllst.
 


2. Studium im Home-Office

Wenn du dich schließlich für einen Hund entscheidest, möchte dein neuer Begleiter nur ungern lange alleine sein. Nimmst du sogar einen Welpen bei dir auf, musst du in den ersten Monaten sehr viel Zeit für den Neuankömmling einplanen. Eine Möglichkeit, um Bello nicht so lange alleine lassen zu müssen, ist das Studium im Home-Office. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die meisten Studierenden in der letzten Zeit ohnehin auf Präsenzlehre verzichten. Auch für die nähere Zukunft sieht es so aus, als würde ein großer Teil der Veranstaltungen online stattfinden. Als Hundebesitzer profitierst du zusammen mit deinem Hund von dieser Situation. Keiner von euch beiden muss die Zeit zuhause alleine verbringen. Aber auch wenn du wieder zur Uni gehen kannst, musst du Zeit für deinen Hund finden. Stelle dich darauf ein, die ein oder andere Vorlesung ausfallen zu lassen und statt in der Bib bei dir zuhause zu lernen.
 


3. Hundefreundlichen Nebenjob suchen

Wer einen Hund hat, braucht das nötige Kleingeld. Dafür musst du dir vermutlich neben dem Studium einen Job suchen. Auch dabei darfst du deinen tierischen Begleiter nicht vergessen. Such dir wenn möglich einen Nebenjob, bei dem du deinen Hund mitnehmen darfst. In vielen Unternehmen sind Bürohunde zum Glück bereits gang und gäbe. Auch in einigen Cafés darfst du deinen Hund mit zur Schicht nehmen. Informiere dich in der Bewerbungsphase genau, wo Hunde erlaubt und wo sie nicht erwünscht sind. Sei dir bewusst, dass dadurch viele Jobs wegfallen. Du kannst schließlich deinen Freund auf vier Pfoten nicht mit an die Supermarktkasse nehmen.
 


4. Draußen lernen

Mit einem Hund verbringst du zwangsläufig viel Zeit in der Natur. Mehrere Stunden am Tag möchte dein Vierbeiner spazieren gehen und seine Umwelt erkunden. Auch du kannst diese Zeit sinnvoll nutzen. Schnapp dir deine Karteikarten und bereite dich einfach während des Gassigehens auf deine Klausuren vor. Auch im Park kommt ihr beide auf eure Kosten. Dein kleiner Freund kann sich so richtig austoben und mit anderen Hunden spielen, während du es dir im Sommer mit deinen Lernzetteln auf der Wiese gemütlich machst. Wenn du mal eine Pause vom Lernen brauchst, eignet sich ein ausgiebiger Spaziergang perfekt dafür, den Kopf frei zu kriegen und auf andere Gedanken zu kommen. Beim Spielen mit Bello oder Fiffi ist der Klausurenstress schnell vergessen.
 


5. Unterstützung suchen

Wenn du dir während deines Studiums einen Hund anschaffst, wirst du nicht drumherum kommen, dir hin und wieder Hilfe zu holen. Einige Termine an der Uni kannst du einfach nicht sausen lassen, und spätestens bei einer langen Klausur brauchst du jemanden, der für einige Stunden nach deinem Haustier schaut. Wenn deine Eltern in der Nähe wohnen, springen sie bestimmt gerne manchmal für dich ein. Ansonsten frag einfach deine Freunde, Mitbewohner oder Nachbarn. Irgendjemand wird bestimmt ganz verrückt nach Hunden sein und darauf brennen, ein wenig Zeit mit deinem süßen Haustier zu verbringen. Achte jedoch darauf, dass der Hundesitter auch mit Hunden umgehen kann und sich dein Tier bei ihm oder ihr wohlfühlt.
 


6. Kompromisse eingehen

Bevor du dich für einen Hund entscheidest, sollte dir bewusst sein, dass du Kompromisse eingehen musst. Die Nächte durchzufeiern. kommt ebenso wenig in Frage wie nach der Uni noch stundenlang mit deinen Kommilitonen im Café zu sitzen. Es wartet schließlich jemand zuhause sehnsüchtig auf dich. Viele Studierende schätzen am Unileben vor allem die Flexibilität. Mit einem Hund zuhause verlierst du ein Stück dieser Ungebundenheit. Doch wenn du deinen Hund gut erziehst, kannst du ihn bei vielen Aktionen mitnehmen und musst nicht auf alle Events verzichten.
 


7. Die Zeit danach bedenken

Während des Studiums verbringst du vermutlich noch relativ viel Zeit zuhause. Nicht alle Veranstaltungen haben Anwesenheitspflicht und in den Semesterferien sitzt du vermutlich viel am eigenen Schreibtisch. Doch was kommt nach deinem Studium? Überlege dir genau, was du für deinen Berufseinstieg geplant hast. Ist dein angestrebter Job mit einem Hund vereinbar? Als Lehrer zum Beispiel kannst du deinen Hund vermutlich nicht einfach mit zur Arbeit nehmen. Ein Hund während des Studiums macht nur Sinn, wenn er auch nach der Uni noch in dein Leben passt.
 

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