In deinem Bullet Journal kannst du dein eigenes kreativen Notizbuch gestalten (Foto: Diana Parkhouse/Shutterstock.com) In deinem Bullet Journal kannst du dein eigenes kreativen Notizbuch gestalten (Foto: Diana Parkhouse/Shutterstock.com)
Kreatives Notizbuch

10 Tipps und Inspirationen für dein Bullet Journal

Für die Uni ist es gut, wenn du einen Kalender führst, in dem du alle wichtigen Termine festhalten kannst. Wenn du den perfekten Kalender mit der richtigen Aufteilung für dich bislang noch nicht gefunden hast, gestalte einfach deinen eigenen. In einem Bullet Journal kannst du sowohl deine Termine als auch alle Inspirationen und Notizen festhalten, die dir im Alltag wichtig sind. Pointer hat zehn Tipps und Inspirationen für dein Bullet Journal für dich.

1. Zweck definieren

Bevor du mit der Gestaltung deines Bullet Journals beginnst, solltest du dir überlegen, für was du dieses Notizbuch benutzen willst. Soll es ein Kalender sein, ein Notizbuch für deine Skizzen und Zeichnungen, ein Heft für alle Inspirationen, die du den Tag über sammelst oder ein Ort für deine To-do-Listen? Je nachdem, für was du das Büchlein verwendest, brauchst du unterschiedlich viele Seiten, andere Papierstärken und Lineaturen. Wenn du auf nichts davon verzichten möchtest, solltest du dein Bullet Journal dementsprechend planen.
 


2. Aufteilung planen

Wenn du in deinem Bullet Journal verschiedene Themen unterbringen willst, ist es sinnvoll, dir vorher Gedanken über die Aufteilung zu machen. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung des Notizbuches: Eine Seite für deine Ziele des Monats, ein Sleep- und Fitnesstracker, inspirierende Zitate, kleine Zeichnungen, To-do-Listen - und irgendwo muss ja auch noch der Kalender hin. Ebenfalls sehr beliebt sind Habit-Tracker, mit denen du deine Gewohnheiten dokumentierst. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, was du alles in dein Bullet Journal integrieren kannst. Damit dir nicht später Seiten im Kalender fehlen, ist es sinnvoll, die Aufteilung zu planen, bevor du mit der Gestaltung der Seiten beginnst.

3. Index und Key gestalten

Der Index - ein einfaches Inhaltsverzeichnis - hilft dir dabei, dich in deinem Bullet Journal zurechtzufinden. Wenn du schnell etwas notieren willst, musst du schließlich direkt die passende Seite finden können. Im sogenannten Key dokumentierst du deine verwendeten Symbole und deren Bedeutung. So kannst du im Kalender schnell wichtige Termine abkürzen und musst nicht den wertvollen Platz mit langen Formulierungen verschwenden. Du könntest dir zum Beispiel Symbole für Termine überlegen, die abgesagt oder verschoben wurden, ebenso wie für Aufgaben, die anstehen und bereits erledigt sind. Auf der Key-Seite hast du dann alle deine Symbole entschlüsselt auf einen Blick.
 


4. Such dir einen guten Stift

Um präzise zeichnen und schreiben zu können, brauchst du einen geeigneten Stift. Vermutlich musst du einige Stifte ausprobieren, bis du den richtigen für dich gefunden hast. Viele bevorzugen für ihr Bullet Journal einen Stift mit möglichst dünner Mine, damit sie ganz genau arbeiten können. Probiere dich am besten ausgiebig durch die verschiedenen Schreiber. Vielleicht wagst du dich nach einiger Zeit auch an etwas Farbe in deinem Notizbuch heran und verwendest dann auch breitere Marker und Filzstifte.

5. Papier zwischen die Seiten legen

Bei vielen Stiften ist die Gefahr groß, dass sie durch das dünne Papier deines Bullet Journals durchdrücken und dadurch Farbflecken auf der nächsten Seite landen. Damit du dieses Risiko bei neuen Stiften nicht eingehst, leg am besten beim Zeichnen etwas dickeres Papier zwischen die einzelnen Seiten. So drückt die Farbe zumindest nur auf die Rückseite durch und die anderen Seiten sind geschützt.
 


6. Testseite anlegen

Eine weitere Möglichkeit, neue Stifte und Farben auszuprobieren, ist eine Textseite ganz hinten im Buch. Dort macht es gar nichts, wenn du auf die nächste Seite durchdrückst oder dich mit einem neuen Stift verschreibst. Teste am besten ausführlich, wie du am besten mit einem Stift umgehen musst, damit deine Schrift richtig gut aussieht. Auf der Testseite kannst du auch kleine Skizzen anfertigen, bevor du sie in deine Notizen integrierst.

7. Mit Bleistift vorzeichnen

Solltest du dir dennoch vor allem bei neuen Mustern noch unsicher sein, zeichne deine Motive am besten mit einem Bleistift vor. Falls du dich verschreibst oder die Skizze doch nicht so gut aussieht wie in deiner Vorstellung, kannst du dein Kunstwerk wieder wegradieren. Bist du hingegen zufrieden mit deiner Zeichnung, malst du die Linien einfach mit deinem normalen Stift nach und radierst hinterher die Bleistiftreste weg. Warte jedoch unbedingt, bis die Farbe getrocknet ist, um deine Seite ordentlich zu halten.
 


8. Fehler verschönern

Sollte dir doch mal ein Fehler passieren, der sich nicht mehr entfernen lässt, ist das kein Weltuntergang. Entweder du lässt den Fehler, wie er ist, und schaust drüber hinweg oder du verschönerst ihn einfach. Vielleicht schaffst du es ja, aus der missglückten Zeichnung das Beste herauszuholen und daraus ein anderes Motiv zu zaubern. Wenn gar nichts mehr zu retten ist, hilft dir Washitape. Das bunte Klebeband verdeckt deine Fehler und sieht dazu auf dem Papier noch richtig schön aus.

9. Wiederkehrende Muster

Dir jeden Tag neue Muster und kreative Handschriften auszudenken, ist ziemlich zeitaufwendig. Bestimmt hast du bereits deine Favoriten, die du immer wieder verwenden kannst. Die gleichen Handlettering-Styles lassen das Buch nicht langweilig aussehen, sondern bringen Struktur in dein Bullet Journal. Auch wiederkehrende Muster wie Blumengirlanden, geometrische Figuren oder ein bestimmtes Farbmuster verleihen deinem Bullet Journal einen eigenen Stil. Damit holst du nicht nur das Beste aus deinem Kalender heraus, sondern sparst auch viel Zeit im Alltag.
 


10. Arbeite mit Lineal

Bei der Gestaltung deines Bullet Journals geht es in erster Linie um Kreativität. Du sollst die Seiten völlig frei gestalten können und sie deinen Wünschen anpassen. Auf den Seiten, die für deinen Kalender vorgesehen sind, bietet es sich jedoch an, zur Abwechslung mal ein Lineal in die Hand zu nehmen. Die Kalenderwochen sollen schließlich einen ähnlichen Aufbau haben und genügend Platz für deine Termine bieten. Teile am besten die einzelnen Tage und Abschnitte mit dem Lineal auf. So wirken die Kalenderseiten geordneter als der Rest des Bullet Journals, sodass du damit richtig produktiv sein kannst.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.