Praktikum

Beachte diese 9 Tipps bei deinem Praktikumsbericht

published: 13.11.2020

In deinem Praktikumsbericht beschreibst du, welche Erfahrungen du im Unternehmen gesammelt hast (Foto: GalacticDreamer/Shutterstock.com) In deinem Praktikumsbericht beschreibst du, welche Erfahrungen du im Unternehmen gesammelt hast (Foto: GalacticDreamer/Shutterstock.com)

Viele Hochschulen verlangen im Anschluss an dein Praktikum oder dein Praxissemester einen Praktikumsbericht. Darin sollst du von deiner Tätigkeit im Unternehmen berichten und beschreiben, welche Erfahrungen du dort gesammelt hast. Bei Pointer erfährst du, welche Infos in deinem Praktikumsbericht nicht fehlen dürfen, wie du den Text aufbaust und welche Besonderheiten du beachten solltest.

1. Strukturierter Aufbau

Wie bei anderen wissenschaftlichen Arbeiten auch besteht ein Praktikumsbericht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Diese Struktur solltest du auf jeden Fall beibehalten, damit der Text übersichtlich ist. Ein schlichtes Deckblatt und je nach geforderter Länge auch ein Inhaltsverzeichnis hinterlassen einen guten Eindruck. Unterteile den Hauptteil in verschiedene Kapitel, damit sich der Leser schnell in deinem Bericht zurechtfindet. Über die geforderten Formalia wie die Schriftgröße, Zeilenabstände und Korrekturränder solltest du dich im zuständigen Studienbüro informieren. Grundsätzlich kannst du dich jedoch an früheren wissenschaftlichen Arbeiten von dir orientieren - auch was die Literaturverweise angeht. Wenn du Literatur verwendest, muss diese selbstverständlich in einem Literaturverzeichnis aufgelistet und im Text erkennbar sein.
 

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— paedagogik.studium September 30, 2019

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2. Motivation beschreiben

In der Einleitung deines Praktikumsberichts beschreibst du zuerst deine Motivation: Warum wolltest du ein Praktikum in dieser Branche machen? Was hat dich dazu gebracht, dich genau für dieses Unternehmen zu entscheiden? Wie bist du auf die Praktikumsstelle aufmerksam geworden? Neben diesen Fragen solltest du auf deine Erwartungen an das Praktikum eingehen. Besonders im Nachhinein ist es interessant zu sehen, ob sich deine Wünsche erfüllt haben oder ob du dir die Praktikumszeit ganz anders vorgestellt hast. Diese Punkte kannst du im Schlussteil des Berichts wieder aufgreifen. In der Einleitung nennst du zusätzlich die Bezeichnung deiner Praktikumsstelle und den Namen des Unternehmens.

3. Unternehmensportrait

Zu Beginn des Hauptteils gehst du ausführlich auf das Unternehmen ein, in dem du dein Praktikum absolviert hast. Dabei spielen die Unternehmensstrukturen und deine Arbeitszeiten genauso eine Rolle wie die unterschiedlichen Bereiche in der Firma, die Gründungsgeschichte sowie das Miteinander mit deinen Kollegen. Das Unternehmensportrait soll dem Leser einen guten Einblick in die Strukturen der Firma geben, damit er deine Tätigkeit mit diesen Informationen besser einschätzen kann. Vielleicht kannst du das Unternehmen auch kurz innerhalb der Branche einordnen, die du während deines Praktikums hoffentlich ein wenig kennengelernt hast. Auch die Mitarbeiterzahl, angebotene Leistungen und die Zielsetzung des Unternehmens finden in diesem Teil deines Berichts Platz.
 

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4. Tätigkeiten formulieren

Anschließend gehst du darauf ein, welche Aufgaben du während deines Praktikums im Unternehmen übernommen hast. Dabei beschreibst du, in welchem thematischen Bereich du eingesetzt warst und welche Tätigkeiten dir leicht und welche dir etwas schwerer gefallen sind. In diesem Zusammenhang kannst du auch darauf eingehen, wie du mit deinen Kollegen zusammengearbeitet hast und wie sich die Mitarbeiterstrukturen in der Praxis zeigen. In diesem Teil deines Praktikumsberichts gibst du einen Überblick über alle deine Aufgaben und zeigst, was du in dieser Zeit geleistet und für das Unternehmen erreicht hast. Vielleicht gab es während deines Praktikums ein größeres Projekt, an dem du beteiligt warst und das du nun in deinem Text etwas genauer beschreiben kannst.

5. Typischen Arbeitstag beschreiben

Im nächsten Schritt kannst du im Hauptteil deiner Arbeit einen typischen Arbeitstag während deines Praktikums beschreiben. Dadurch bekommt der Leser ein besseres Bild von deinem Alltag im Unternehmen und deinen täglichen Aufgaben. Dafür brauchst du nicht auf jede Kaffeepause eingehen, sondern kannst einfach deine üblichen Aufgaben zusammenfassen. Wenn du in einen sehr abwechslungsreichen Beruf hineingeschnuppert hast, in dem es kaum einen geregelten Arbeitsalltag gibt, gehst du darauf näher ein. Vielleicht fallen dir ja Vor- und Nachteile dieser abwechslungsreichen Tätigkeit ein, mit denen du den Platz füllen kannst. Bestimmt findest du aber bei deinem Praktikum einige Aufgaben, die du immer mal wieder übernommen hast und die daher bei deiner Routine eine Erwähnung wert sind.
 

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6. Anschauliche Beispiele

Um deinem Text Leben zu verleihen, verdeutliche deine Aufgaben mit anschaulichen Beispielen. Statt allgemeine Formulierungen zu nutzen, hast du vielleicht die Möglichkeit, genauer auf eine spezifische Aufgabe für einen Kunden einzugehen. Vielleicht hast du ja ein Marketing-Konzept für die Nachhaltigkeitskampagne des Kunden XY entwickelt oder im Rahmen einer Messe dein Unternehmen bei der Organisation von Veranstaltungen unterstützt. Kläre dafür am besten mit deinem Unternehmen ab, wie viel du von deinen Tätigkeiten preisgeben darfst und ob du andere Unternehmen überhaupt namentlich nennen kannst.

7. Wertendes Fazit

Im Schlussteil deines Praktikumsberichts solltest du ein Fazit zu deiner Zeit im Unternehmen ziehen. Im Gegensatz zu normalen wissenschaftlichen Arbeiten ist dabei deine Meinung gefragt. Wie bewertest du das Praktikum rückblickend? Wurden deine Erwartungen erfüllt? Damit greifst du geschickt deine Ausführungen aus der Einleitung wieder auf und rahmst den Hauptteil ein. Im Schluss kannst du außerdem darauf eingehen, ob dir das Praktikum bei deiner späteren Berufswahl helfen wird oder ob für dich die Tätigkeit nach dieser Erfahrung nicht mehr in Frage kommt. Trau dich und bewerte die Praktikumszeit im Hinblick auf deine spätere Orientierung.
 

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8. Kritische Reflexion

Dein Praktikumsbericht soll sich nicht wie ein Loblied auf das Unternehmen und die Branche lesen. Es ist immer gut, wenn du Tätigkeiten und Gewohnheiten in dem fachlichen Bereich kritisch hinterfragst und deine Zeit im Unternehmen ehrlich reflektierst. Vielleicht sind dir ja bei deiner Tätigkeit Widersprüche oder moralische Dilemmata aufgefallen, die du in deinem Praktikumsbericht diskutieren kannst. Auch auf Schwierigkeiten im Unternehmen kannst du eingehen - ohne Namen zu nennen. Die Kritik solltest du immer aus deiner subjektiven Sicht äußern und das im Text kenntlich machen.

9. Bezug zum Studium

Grundsätzlich solltest du bei deinem Praktikumsbericht darauf achten, dass du einen Bezug zu deinem Studium herstellst. Das ist in einigen Studiengängen einfacher als in anderen. Dennoch findest du garantiert eine Schnittstelle, auf die du eingehen kannst - sonst würde das Praktikum ja gar nicht für dein Studium anerkannt werden. Arbeite diesen Bezug möglichst deutlich heraus. Vielleicht kannst du ihn in deine Kritikpunkte einbeziehen, wenn du zum Beispiel nur wenig theoretisches Wissen aus dem Studium in der Praxis anwenden konntest. Alternativ hebst du hervor, bei welchen Aufgaben dir dein Vorwissen besonders geholfen hat und wie du vielleicht in Zukunft von den Studieninhalten profitieren kannst.
 

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— isi_study_theo April 8, 2018

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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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