Es muss nicht immer Einweg-Geschenkpapier sein: Bei unseren Tipps für alternative Geschenkverpackungen findest du sicher eine Idee (Foto: Rawpixel.com) Es muss nicht immer Einweg-Geschenkpapier sein: Bei unseren Tipps für alternative Geschenkverpackungen findest du sicher eine Idee (Foto: Rawpixel.com)
Weihnachtszeit

Geschenke nachhaltig verpacken

Am Weihnachtsabend verschwindet das schicke Geschenkpapier meist schnell in einer großen Mülltüte, auch wenn die Freude über das Geschenk groß war. Einwegpapier ist aber nicht die einzige Möglichkeit, Weihnachtsgeschenke ansprechend einzupacken. Pointer stellt dir alternative Geschenkverpackungen vor aus Dingen, die du vielleicht schon zu Hause hast. Generell empfiehlt es sich, Geschenkbänder, Anhänger oder sonstige Dekoration, die man geschenkt bekommt, aufzubewahren, um sie wiederzuverwenden. So kann man schlichte Geschenkverpackungen ganz leicht aufpeppen.

1. Eigenes Geschenkpapier

Du kannst deine Geschenke einfach in Papier verpacken, das du im Jahr zuvor bekommen und aufgehoben hast, wenn es noch gut erhalten ist. Dann wurde das Papier immerhin zweimal verwendet. Falls du analog Zeitung liest und noch alte Ausgaben hast, sieht auch das ansprechend aus. Kalenderblätter oder Stadtkarten geben dem Geschenk als Papier eine persönliche Note. Packpapier aus Paketen oder Backpapier kann ebenfalls als Geschenkpapier verwendet werden. Aus altem Papier kannst du auch Geschenktüten basteln, die du anschließend individuell gestaltest: Zum Beispiel als Collage mit Ausschnitten aus Zeitschriften oder mit Bastelpapier. Vielleicht hast du auch noch Tapetenreste von der letzten Renovierung, die als Geschenkverpackung in Frage kommen.
 


2. Geschenke in Glas, Blechdose oder Schuhkarton

Auch wenn du keine essbaren Leckereien verschenkst, eignen sich Marmeladen- oder Einmachgläser. In Blechdosen wie alte Keksdosen passen kleinere Geschenke. Schau doch mal in deinen Küchenschrank. Dort wirst du sicher noch ein Glas oder eine Dose finden. Schuhkartons oder Pakete können ebenfalls als Geschenkschachtel dienen, wenn du Schilder und ähnliches vom Karton entfernst. Mit etwas Geschenkband und Dekoration ist die Weihnachtsgeschenkverpackung komplett.
 


3. Tücher oder Stoffreste

In Japan ist es Tradition, Geschenke in Tücher einzuschlagen. Die dazugehörige Technik nennt sich Furoshiki. Anleitungen zu der Wickeltechnik findest du beispielsweise bei YouTube oder Pinterest. Wenn du nähst oder weißt, dass die beschenkte Person das gerne tut, kannst du das Geschenk in Stoff einpacken. Entweder findest du Stoffreste bereits bei dir zu Hause oder du besorgst ein Stück, das die Person nach dem Auspacken weiter benutzen kann. Du kannst alternativ aus Stoffresten selber Wachstücher herstellen und das Geschenk darin verpacken. Mit den Tüchern können gut Lebensmittelreste eingepackt oder Schüsseln abgedeckt werden. Anleitungen hierzu gibt es ebenfalls online.
 


4. Geschenke in anderen Geschenken verpacken

Bei mehreren zusammengehörigen Geschenken bietet es sich an, sie ineinander zu verpacken. Wenn du zum Beispiel ein Kochbuch oder andere Küchenutensilien verschenken willst, kannst du sie in eine Kochschürze oder in ein Geschirrhandtuch einpacken. So finden alle Teile des Geschenks am Ende Verwendung und nichts landet im Müll.
 


5. Recycling-Geschenkpapier

Wenn du klassisches Geschenkpapier bevorzugst, findest du eine nachhaltigere Alternative: Mittlerweile gibt es im Handel Geschenkpapier aus Recyclingmaterialien zu kaufen. Es ist mit dem Siegel "Blauer Engel" gekennzeichnet. Es besteht zu 100 Prozent aus Altpapier, und auch der Wasserverbrauch ist bei der Herstellung von Recyclingpapier geringer. Ökologisches Geschenkpapier findest du außerdem in Online-Shops.
 

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