Während der Zeit des Lockdowns im November könntest du anfangen, ein Instrument zu lernen (Foto: McKinsey/ Rawpixel.com) Während der Zeit des Lockdowns im November könntest du anfangen, ein Instrument zu lernen (Foto: McKinsey/ Rawpixel.com)
8 Tipps

So kommst du gut durch den Lockdown im November

Ab dem 2. November gelten in Deutschland strengere Corona-Maßnahmen. Sportvereine, Restaurants, Bars und Kinos sind geschlossen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen dürfen sich nur maximal zwei Haushalte treffen. Zusätzlich ist der Herbst angekommen – es ist kalt und wird früh dunkel. Wie du gut durch den Lockdown kommst und was du jetzt unternehmen kannst, erfährst du in unseren acht Tipps.

1. Sport machen – diesmal wirklich

Hast du im März noch motiviert die Home-Workouts durchgezogen, aber über den Sommer die Motivation verloren? Zum Glück ist es nie zu spät, wieder zu starten. Allerdings sind die Fitnessstudios und Gruppen-Sportangebote den November über geschlossen. Wenn du mit Workouts zuhause nichts anfangen kannst, sind Joggen oder Spazierengehen draußen Optionen. Jetzt im Herbst solltest du dich dabei allerdings wärmer anziehen. Mit einem Schrittzähler oder deinem Handy kannst du zusätzlich kontrollieren, ob du dich trotz Online-Vorlesungen am Tag genug bewegst.
 


2. Aufwändig kochen

Die Zeit für Grillen im Park ist nun vorbei. Jetzt macht man es sich eben in der Küche gemütlich. Beim Buchladen deines Vertrauens kannst du dir ein neues Kochbuch kaufen, um dich von den Rezepten inspirieren zu lassen. So unterstützt du nebenbei die örtlichen Händler, die stark unter der Corona-Krise leiden. Ein Tipp für Veggie-Fans: Die Kochbücher von Anna Jones. Du kannst natürlich auch ein Rezept aus dem Internet nachmachen - beispielsweise eins aus dem Pointer-Rezepte-Finder.




Besonders Suppen sind in der kalten Jahreszeit eine gute Wahl. Wie wäre es beispielsweise mit einer Linsensuppe mit Kurkuma und Ingwer? Die klassische Kürbissuppe lässt sich mit einfachen Mitteln abwandeln: Probiere sie zum Beispiel mit Curry oder Kokosmilch statt Sahne. Und die ersten Weihnachtsplätzchen warten nur darauf, gebacken zu werden. Während des Kochens oder Backens kannst du mit Freunden telefonieren oder per Videochat zusammen mit ihnen zu Abend essen.
 


3. Serien schauen, die deine Freunde empfehlen

Deine Freunde reden schon seit Jahren von "Babylon Berlin" und du hast noch keine Folge gesehen? Kein Problem! Alle drei Staffeln sind in der ARD Mediathek verfügbar. Auch bei Netflix, Amazon Prime Video und Disney+. gibt es bestimmt etwas, das dich reizt und das du noch nicht gesehen hast. Bis am 15. November die vierte Staffel "The Crown" veröffentlicht wird, kannst du dir die drei vorherigen anschauen. Frag in deinem Freundeskreis nach weiteren Empfehlungen.

4. Podcasts für dich entdecken

Solltest du dem Podcast-Hype schon verfallen sein und immer sehnsüchtig auf die neuen Folgen deiner Lieblingsshows warten, wird es Zeit, mal etwas Neues anzuhören. Unter den verschiedenen Genres bei Spotify, Apple Podcasts, Audible oder einem anderen Anbieter kannst du dich nach Lust und Laune durch neue Podcasts hören. Wenn du Gesprächs-Podcasts magst, ist "Feuer & Brot" vielleicht etwas für dich. Die beiden Freundinnen Alice Hasters und Maximiliane Haecke sprechen in jeder Folge über ein anderes gesellschaftliches oder popkulturelles Thema. Sie haben Episoden über "Cancel Culture", das Älterwerden oder den Hype um "True Crime" aufgezeichnet.
 


5. Deinen Eltern und Großeltern Videochat-Software erklären

Wenn du deine Familie schon länger nicht mehr besuchen konntest, ist es schön, sie zumindest auf dem Bildschirm wiederzusehen. Schließe dich am Telefon mit deinen Eltern oder Großeltern kurz und erkläre ihnen, wie man Skype, FaceTime oder Zoom auf dem Handy oder dem PC einrichtet. Bringe dabei viel Zeit und Geduld mit. Alternativ kannst du auch eine Konferenzschaltung auf deinem Handy einrichten und deine Großeltern oder Geschwister dazu holen. Ihr könnt einen Tag und eine feste Uhrzeit ausmachen und dann jede Woche oder im Zwei-Wochen-Rhythmus miteinander sprechen.

6. Postkarten und Briefe schreiben

Jeder freut sich, wenn er mal nicht nur Werbung und Rechnungen aus dem Briefkasten fischt. Wieso nicht Postkarten aus der eigenen Stadt verschicken, wenn man nicht verreisen kann? Solltest du besonders viel Zeit oder Motivation haben, kannst du auch einen langen Brief an deine Freunde oder Familie schreiben. Auf individuellem Briefpapier oder mit einem kreativ gestalteten Umschlag wird die Post noch schöner. Inzwischen gibt es auch Dienste wie Urlaubsgruss.com, über die du Postkarten verschicken kannst, ohne dass du deine Wohnung verlässt.
 


7. Musik machen

Ob mit der Piano-App auf dem Handy oder an der Gitarre, die schon lange in der Ecke deines WG-Zimmers einstaubt: Musikmachen macht gute Laune. Vielleicht kannst du die Zeit im Lockdown nutzen, um wieder dein Instrument zu spielen oder mit Online-Videos ein neues zu erlernen. Bei YouTube gibt es zum Klavierlernen zahlreiche Tutorials in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Auf dem Kanal "Klavier lernen (werdemusiker.de)" zeigt dir Thomas die Basics und spielt bekannte Stücke wie "Für Elise" oder "River Flows in You" mit dir gemeinsam nach. Dort siehst du auch Videos von anderen Klavierschülern, die dich dazu motivieren, weiter zu üben. Ein ähnliches Angebot gibt es bei "Gitarre lernen (werdemusiker.de)" für die Gitarre. Ansonsten: Musik an und mitsingen!

Klavier lernen - Deine 1. Klavierstunde

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8. Ideen für Weihnachtsgeschenke sammeln

Weihnachten ist nicht mehr weit entfernt. Damit du dieses Jahr pünktlich alle Geschenke zusammen hast, lohnt es sich, jetzt schon eine Liste mit Ideen anzufertigen. Als Notiz auf dem Handy kannst du deine Einfälle auch in Zukunft sofort hinzufügen und hast die Liste immer dabei. Übrigens: Wenn du während des Lockdowns Hobbys wie Stricken oder Marmeladekochen aufnimmst, eignen sich die Ergebnisse auch als persönliche Geschenke.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.