Pointer stellt dir sechs Hobbys vor, die du im Lockdown ausprobieren kannst. Eins davon ist sticken (Foto: Ake/Rawpixel.com) Pointer stellt dir sechs Hobbys vor, die du im Lockdown ausprobieren kannst. Eins davon ist sticken (Foto: Ake/Rawpixel.com)
Aktivitäten

6 neue Hobbys, die du im Lockdown ausprobieren kannst

Das öffentliche Leben ist im Rahmen des Corona-Lockdown "light" derzeit wieder eingeschränkt. Zur Vermeidung von Infektionen sind Restaurant- und Barbesuche, Treffen mit vielen Freunden oder das Training im Fitnessstudio nicht möglich. Damit trotzdem keine Langeweile aufkommt und du die Zeit nutzt, um Neues zu lernen, stellt Pointer dir sechs mögliche Hobbys vor, die du im Lockdown ausprobieren kannst.

Sticken

Handarbeit hat eine entspannende und meditative Wirkung. Dabei kannst du dich von den Sorgen und dem Stress des Alltags erholen und dich für eine Weile einzig und alleine darauf konzentrieren, was deine Hände machen. Noch besser wird es, wenn du am Ende ein tolles Produkt erhältst, das du nutzen oder verschenken kannst. Wie wäre es, wenn du dich in diesem Lockdown im Sticken versuchst? Bei dieser Handarbeits-Technik wird Stoff durch das Aufnähen von Fäden verziert. Dafür eigenen sich Kleidungsstücke, Schuhe und Rucksäcke genau wie Tischläufer, Handtücher oder Servietten. Das Beste ist, dass du zum Sticken keine Vorkenntnisse oder besondere Talente in Sachen Nähen brauchst. Im Netz findest du zahlreiche Vorlagen sowie Tutorials zu den gängigen Stichen. Du kannst deine alten Klamotten aufhübschen und ihnen so eine neue Chance geben, von dir getragen zu werden. Vielleicht kennst du auch jemanden, der sich zu Weihnachten über etwas Selbstgesticktes freuen würde?
 


Geocaching

Outdoor-Fans, aufgepasst! Mit Geocaching verwandeln sich deine Ausflüge in die Natur in ein ganz neues Abenteuer. Bei Geocaching handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd per GPS. In der Geocaching-App für dein Smartphone kannst du sehen, wo in deiner Nähe die sogenannten "Caches" versteckt sind. Dabei handelt es sich in der Regel um wasserfeste Behälter, die meist im Grünen verborgen sind. Darin befinden sich oft ein Logbuch, in das du dich eintragen kannst, und manchmal auch kleine Tauschgegenstände von anderen Findern. Suchen kannst du die Caches, die einen Sender enthalten, mit der GPS-Funktion in der App. In der Mittagspause aus dem Home-Office oder nach der letzten Online-Vorlesung an die frische Luft zu gehen tut gut, also warum den täglichen Spaziergang nicht mit einer aufregenden kleinen Suche verbinden? Achte dabei aber auf Abstand zu anderen Fußgängern.
 


Kendama

Das Kendema ist ein beliebtes Geschicklichkeitsspielzeug aus Japan. Es besteht aus einem Holzgriff, der auch Schwert genannt wird, mit einer Spitze und zwei tellerförmigen Mulden. Am Schwert ist eine Schnur befestigt, an deren Ende eine Kugel hängt. Es gibt unzählige Tricks, die du mit dem Kendama ausführen kannst, vorausgesetzt, du meisterst sie. Denn der Umgang mit dem Geschicklichkeitsspielzeug ist ziemlich knifflig und erfordert Geduld. Das Ziel ist es stets, die Kugel durch einen Ruck am Griff hochzuziehen und sie in einem der Teller oder auf der Spitze aufzufangen. Alternativ kann man auch die Kugel festhalten und das Schwert auffangen. Kombinationen verschiedener Tricks, bei denen auch das ganze Kendama geworfen werden kann, erhöhen die Schwierigkeit weiter. Dadurch bleibt die Motivation groß, immer neue Sachen lernen zu wollen. Das Kendema ist also der ideale Zeitvertreib für Herbst-Tage zuhause.
 


Batiken

Vielleicht kennst du Batiken von früher und verbindest damit Kindergeburtstage und knallig bunte T-Shirts. Wer den Dreh raus hat, kann mit dieser Technik alte Klamotten in echte Lieblingsstücke verwandeln. Batiken ist eine tolle Aktivität für einen Nachmittag im Lockdown und bringt etwas Farbe in das triste Novemberwetter. Batikfarbe gibt es für wenige Euro im Internet zu kaufen. Dann brauchst du noch Gummibänder und das Textil, das du färben willst. Tob dich aus: Du kannst Farben mischen, verdünnen und verschiedene Muster ausprobieren. Im Netz findest du eine Menge Vorlagen. Achte aber darauf, den Boden oder Tisch sorgfältig abzudecken und dich an die Anleitung auf der Verpackung der Farbe zu halten.
 


Analoge Fotografie

Jetzt mal ehrlich: Die vielen schönen Fotos, die du in der Galerie deines Smartphones gespeichert hast, schaust du dir nicht oft an. Vielleicht liegt das daran, dass du ohne viel nachzudenken beinahe alles im Alltag ablichtest. Wenn dir das Fotografieren Spaß macht, probiere es doch mal auf die klassische, analoge Art. Dabei kannst du nicht unendlich viele Fotos von einer Sache machen, sondern hast nur eine begrenzte Anzahl an Bildern auf dem Film. Das führt dazu, dass du vor jedem Foto genau überlegst, wie es aussehen soll und ob dir der Moment wert erscheint, ihn zu fotografieren. Vielleicht haben deine Eltern noch eine Analogkamera von früher im Keller. Ist das nicht der Fall, findest du in der Drogerie Einwegkameras. Bei ihnen kannst du zwar nicht so viele Einstellungen vornehmen, aber die Überraschung beim Abholen des entwickelten Films ist genauso groß. Als Motive können deine Mitbewohner herhalten, deine Haustiere oder ein schöner, herbstlicher Baum, den du auf einem Spaziergang entdeckst. Aus dem richtigen Winkel fotografiert, kann quasi alles zu einem tollen Bild werden.
 


Erinnerungsvideos schneiden

Zugegeben, dieser Sommer war vielleicht nicht der aufregendste, was das Reisen angeht. Aber bestimmt hast du trotzdem ein paar schöne Augenblicke mit deinen besten Freunden oder deiner Familie erlebt. Du nimmst neben Fotos auch ab und zu kleine Videoclips mit deinem Smartphone auf? Dann hast du jetzt im Lockdown die Zeit, etwas damit anzufangen. Schnapp dir ein kostenloses Schnittprogramm, beispielsweise Shotcut, Lightworks oder iMovie, und kreiere ein schönes Erinnerungsvideo von deinem Sommer, einem besonderen Tag oder einem tollen Ausflug. Wer weiß, vielleicht macht dir das Bearbeiten und Schneiden Spaß und du entdeckst so ein tolles neues Hobby. Deine Freunde werden sich sicher über das Erinnerungsvideo freuen und auch du schaust es dir im Nachhinein bestimmt lieber an als die einzelnen Aufnahmen in deiner Galerie.




 

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