Mit den Tipps von Pointer bleibst du in der Prüfungsphase fokussiert (Foto: McKinsey/Rawpixel.com) Mit den Tipps von Pointer bleibst du in der Prüfungsphase fokussiert (Foto: McKinsey/Rawpixel.com)
Prüfungsphase

Vermeide diese 8 Fehler bei der Klausur­vorbereitung

Wieder einmal steht die Klausurenphase vor der Tür, und die Prüfungen rücken unaufhaltsam näher. Nur mit der richtigen Organisation kannst du diese stressige Zeit erträglich gestalten. Pointer nennt dir acht typische Fehler, die du bei deiner Klausurvorbereitung vermeiden solltest.

1. Verfehltes Zeitmanagement

Du weißt genau, wann du welche Klausur schreibst und welche Wochen besonders stressig werden. Mit diesen Infos solltest du so früh wie möglich einen Zeitplan für deine Klausurenphase vorbereiten. Wann musst du mit welchem Fach anfangen? Hast du Zeit für eine Wiederholung der Inhalte kurz vor der Klausur? Musst du vielleicht zwei Fächer parallel vorbereiten? All diese organisatorischen Kleinigkeiten sind wichtig für dein Zeitmanagement in der Prüfungsphase und helfen dir, den Stress wirksam zu reduzieren.
 


2. Keine Prioritäten setzen

Oft stehst du vor einem riesigen Berg an Materialien und Mitschriften und sollst dir nun all die Infos so schnell wie möglich draufschaffen. Wenn du sehr viele Klausuren in kurzer Zeit schreibst, ist das nicht immer realistisch. Setze deswegen Prioritäten bei der Prüfungsvorbereitung. Überleg genau, in welchem Fach dir eine gute Note besonders wichtig ist und wo du vielleicht einfach nur bestehen willst. In manchen Fällen gibt es auch Klausuren, die überhaupt nicht benotet werden, sondern die du nur bestehen musst. Entsprechend deiner Prioritäten kannst du dann den Lernaufwand auf deine unterschiedlichen Fächer aufteilen.

3. Ohne Plan lernen

Neben einem organisierten Zeitplan ist auch ein Lernplan sehr hilfreich. Ohne Plan verlierst du schnell den Überblick über deine Fächer und Materialien und weißt am Ende gar nicht mehr, was du eigentlich alles lernen musst. Schau dir am besten jedes Fach einzeln an und überleg dir, welche Themen für die Klausur besonders wichtig sind und was du am dringendsten wiederholen solltest. So bekommst du eine detaillierte Übersicht über die vielen Gebiete und kannst besser überblicken, wie viel Zeit du für deine Fächer einplanen musst.
 


4. Zu viel Druck aufbauen

"Dieses Mal muss aber mindestens eine 1,7 in der Matheklausur drin sein!" Es ist immer gut, wenn du dir Ziele setzt, die auch mal ein wenig ehrgeiziger sein dürfen. Sollte sich aber durch diese Erwartung zu viel Druck aufbauen, bist du beim Lernen und auch in der Prüfung wie blockiert. Achte deswegen darauf, dir realistische Ziele zu setzen und ihnen nicht zu verbissen hinterherzujagen. Die Hauptsache ist, dass du während der Vorbereitung und in jeder Klausur dein Bestes gibst. Wenn es dann nicht ganz zur Wunschnote gereicht hat, solltest du nicht zu streng mit dir sein.

5. Falsche Einstellung

Neben einem zu hohen Erwartungsdruck kann auch eine zu entspannte Haltung gegenüber den Klausuren ein Problem sein. Es ist zwar gut, wenn du dich nicht zu sehr stressen lässt, aber wenn du die Prüfung nicht ernst nimmst, bereitest du dich wahrscheinlich auch nicht ausreichend darauf vor. Am Tag der Prüfung kannst du Glück haben und wie erwartet eine einfache Klausur vorfinden. Oder du erlebst eine unschöne Überraschung, die sich dann auch in deiner Note zeigt. Versuch deswegen einen Mittelweg zwischen zu viel Stress Druck und damit, die Prüfung auf die leichte Schulter nehmen, zu finden, mit dem du dich auf Dauer wohlfühlst.
 


6. Nur auswendig lernen

Die Vorlesungsfolien und deine Mitschriften fassen im Idealfall die Fülle an Informationen bereits passend zusammen, sodass du eine gute Grundlage zum Lernen hast. Das verleitet leider oft dazu, all die Zusammenfassungen einfach auswendig zu lernen. In vielen Fächern reicht das jedoch nicht aus. Du musst die Themen wirklich verstehen, um das Gelernte in der Klausur auch anwenden zu können. Stumpfes Auswendiglernen hindert dich meist sogar daran, die Informationen in einem größeren Kontext zu sehen. Überleg deswegen genau, welche Themen du auswendig lernen kannst und welche Inhalte du dir lieber etwas genauer anschauen solltest.

7. In Panik geraten

Schon in wenigen Tagen ist die Klausur, und so langsam macht sich Panik in dir breit? Hast du alle wichtigen Inhalte gelernt? Wird die Klausur sehr schwierig sein? Solltest du die Prüfung vielleicht doch lieber schieben, um noch mehr Vorbereitungszeit zu haben? All diese Unsicherheiten sind vor einer wichtigen Klausur normal und sollten dich nicht aus der Bahn werfen. Vertrau auf deinen Lernerfolg. Wenn du trotzdem unsicher bist, denk an das tolle Gefühl, das du nach der Klausur haben wirst. Darauf müsstest du noch ewig warten, wenn du die Prüfung schiebst und deswegen noch weitere Wochen am Schreibtisch sitzen musst.
 


8. Zu wenig Schlaf

Klausurvorbereitung bedeutet für viele Studierende endlose Nächte am Schreibtisch kurz vor dem Prüfungstermin. Doch mit zu wenig Schlaf kannst du dich nicht gut konzentrieren und deine eigentliche Leistung gar nicht abrufen. Damit dein Gehirn das Gelernte auch verarbeiten und abspeichern kann, braucht es Ruhephasen. Ein guter Zeit- und Lernplan hilft dir dabei, diesen Fehler zu vermeiden. Denn wenn du früh genug mit dem Lernen anfängst, musst du dir am Ende der Vorbereitungszeit nicht deine Nächte um die Ohren schlagen.

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.