Mit diesen fünf einfachen Tipps holst du dir mehr Wohlbefinden in deinen Alltag (Foto: Felix/Rawpixel.com) Mit diesen fünf einfachen Tipps holst du dir mehr Wohlbefinden in deinen Alltag (Foto: Felix/Rawpixel.com)
Winterblues

5 Tipps für mehr Wohlbefinden im Alltag

Stress, Müdigkeit, Überforderung, Langeweile - diese Stimmungen können deinen Tag negativ beeinflussen. Doch wenn der Alltagstrott einsetzt, du dich antriebslos und gereizt fühlst, ist es gar nicht so einfach, positiv und fröhlich zu bleiben. Pointer kennt fünf einfache Maßnahmen, die für mehr Wohlbefinden im Alltag sorgen.

1. Check-in mit dir selbst

Besonders in den kalten Monaten kommt es oft zu Phasen, in denen ein Tag in den nächsten rinnt, es gefühlt gar nicht richtig hell wird und sich alles wie ein grauer, düsterer Einheitsbrei anfühlt. Bist du auch manchmal schlecht drauf, ohne wirklich zu wissen, warum? Der erste Schritt zur Besserung ist bekanntlich die Erkenntnis. Das gilt auch für dein eigenes Befinden. Ein Check-in mit dir selbst kann für Klarheit sorgen und dir helfen, dich besser zu verstehen. Nimm dir dafür ein Blatt Papier, einen kleinen Post-it, ein Tagebuch oder eine leere Notiz auf deinem Handy. Dann fühle in dich hinein und mache eine kleine Checkliste: Wie geht es dir? Was fühlst du? Welche Gedanken sind andauernd in deinem Kopf? Wie fühlt sich dein Körper an? Worauf hast du im Moment Lust und worauf nicht? Denke in Ruhe über diese Fragen nach und notiere deine Antworten. Die Dinge vor dir auf Papier zu sehen, kann schon Wunder bewirken. Vielleicht schaffst du es auch, für Probleme und Sorgen eine Lösung zu finden, oder mehr von dem, was dich glücklich macht, in deinen Alltag zu integrieren.
 


2. Pausen als Produktivität sehen

Im Netz ist in den letzten Jahren eine Art Produktivitäts-Wahn ausgebrochen. Auf YouTube gibt es Study-with-me-Videos, in denen zehn Stunden am Stück gelernt wird, ganze Instagram-Accounts beschäftigen sich mit dem Posten von schönen Notizen, und immer wieder liest man, dass man seine Produktivität steigert, wenn man um fünf Uhr morgens aufsteht. Wenn du dich zu viel mit diesen Medien umgibst, kann das zu einer toxischen Einstellung führen. Du musst nicht so produktiv sein, wie die Influencer, die ihre irre langen To-do-Listen posten. Du musst nicht mal so produktiv sein wie deine Kommilitonen, die schon am Montag fragen, ob jemand die Hausaufgabe für Donnerstag vergleichen will. Vor allem aber musst du deinen Alltag nicht nach dieser Norm richten und dich womöglich schlecht fühlen, wenn du mal an einem Tag nicht so viel erledigst. Wenn du anfängst, Pausen und Entspannungszeiten ebenfalls als Produktivität anzusehen, ändert sich dein ganzes Mindset. Schließlich kannst du keine Hochleistungen erbringen, ohne auch mal zu ruhen. Entspannung gehört genauso dazu wie Phasen, in denen du viel schaffst. Finde also deine eigene Balance, vergleiche dich nicht mit allen und nimm dir mit gutem Gewissen auch mal Zeit für dich.
 


3. Bildschirmfreie Mahlzeiten

Beim Essen schnell eine Folge Netflix gucken, die dringende E-Mail beantworten oder durch den Insta-Feed scrollen - kommt dir das bekannt vor? Dann ist dies hier dein offizieller Reminder, den Bildschirm für deine Essenszeit einfach mal auszuschalten. Viel zu oft neigen wir dazu, uns selber mit Reizen zu überfluten. Wenn du stattdessen äußere Einflüsse minimierst, kannst du deine komplette Aufmerksamkeit auf eine einzige Tätigkeit richten. Versuch mal, den Geschmack deiner Mahlzeit in allen Facetten wahrzunehmen, jeden Bissen zu genießen und dankbar dafür zu sein, dass du genug Lebensmittel zur Verfügung hast. So entsteht mitunter ein neues Erlebnis, und du freust dich wieder auf deine Mittagspause. Essen sollte schließlich Spaß machen und nicht nur dem Stillen deines Hungers dienen.
 


4. Social-Media-Benachrichtigungen ausschalten

Social Media ist ein großer Teil des modernen Lebens. Gerade in Zeiten von Corona und im Lockdown verbringst du vielleicht noch mehr Zeit auf Instagram, Twitter und Co. Das kann etwas Schönes sein, wenn du über die Netzwerke Kontakt zu deinen Freunden hältst und sehen kannst, was deine Kommilitoninnen gerade machen. Neigst du aber dazu, ständig deinen Feed zu checken und bei jeder Nachricht erst mal eine Weile zu scrollen, kann es helfen, die Social-Media-Benachrichtigungen auszuschalten. So wirst du nicht dauernd abgelenkt und kannst selber entscheiden, wann du dir neue Posts ansehen möchtest. Vielleicht führst du auch eine Regel ein, zum Beispiel, dass du erst nach dem Frühstück auf Nachrichten antwortest oder nur nach 18 Uhr auf Instagram gehst.
 


5. Unproduktivität erkennen

Wenn du schon seit zwei Stunden auf das leere Dokument starrst oder einen Satz des Textes schon sieben-mal gelesen hast, dann ist wohl gerade nicht deine produktive Zeit. Das zu realisieren, ermöglicht es dir, für eine Weile Abstand zu nehmen. Beschäftige dich erst mal mit anderen Dingen. Vielleicht denkst du die ganze Zeit an eine neue Folge deiner liebsten Serie, die du unbedingt gucken möchtest. Wenn dich diese Gedanken ablenken, ist es oft besser, zuerst das zu machen, worauf du Lust hast. Im besten Falle hast du danach einen klareren Kopf und kannst effektiv mit deinen wichtigen Aufgaben starten, anstatt Zeit mit Prokrastination zu verschwenden. Manchmal reicht auch ein kurzer Spaziergang, um die Blockade zu überwinden. Zwinge dich nicht, so lange am Schreibtisch zu bleiben, bis du fertig bist, sondern erkenne Unproduktivität und unternehme etwas dagegen.

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Die Autorin: Hanna Kunst
Die Autorin: Hanna Kunst

Die Autorin: Hanna Kunst

Sonnenliebhaberin, Lockenkopf, Enthusiastin – Hanna wuchs am Rand von Hamburg auf und schätzt das Landleben ebenso wie den Trubel der Hansestadt. Seit 2020 studiert sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und findet dabei Medientechnik und Stadtplanung besonders spannend. In ihrer Freizeit hört sie gern Livemusik, probiert neue Rezepte aus, macht Yoga und fotografiert analog. Für Pointer schreibt Hanna über Lifestyle-Themen und führt als Reporterin Interviews.