Mit einem strukturierten Lernplan fällt dir die Klausurvorbereitung viel leichter (Foto: Roungroat/Rawpixel.com) Mit einem strukturierten Lernplan fällt dir die Klausurvorbereitung viel leichter (Foto: Roungroat/Rawpixel.com)
Klausurenphase

So erstellst du den perfekten Lernplan

Die Klausurenphase steht bevor. Mit ihr beginnen die endlos scheinenden Tage am Schreibtisch, an denen du nur mit Lernen beschäftigt sein wirst. Bei all der Zeit, die du der Klausurvorbereitung widmest, macht es Sinn, dir dafür eine Struktur zu überlegen. Denn die Fülle an Informationen überfordert viele Studierende. Pointer zeigt dir, wie du einen strukturierten Lernplan erstellst, mit dem du den Überblick über deine anstehenden Prüfungen nicht verlierst.

1. Überblick verschaffen

Noch bevor du mit dem Lernplan anfängst, solltest du dir einen genauen Überblick über deine Klausuren verschaffen. Wann steht welche Prüfung an? Wie viel Zeit bleibt dir zum Lernen? Welche Themen sind besonders wichtig und welche kannst du vielleicht schon ganz gut? Wenn du dir überlegt hast, was genau zu tun ist, fällt es dir leichter, einen Lernplan zusammenzustellen. In diesem ersten Schritt fällt dir auch auf, wenn sich zwei Prüfungen und damit auch die Lernphasen überschneiden. Diese Besonderheit musst du unbedingt in deinem Lernplan berücksichtigen.
 


2. Material raussuchen

Als nächstes machst du dich daran, das Material für die Klausurvorbereitung zusammenzusuchen. Das können Vorlesungsfolien, deine eigenen Mitschriften, verschiedene Literaturquellen oder Erklärvideos deiner Dozenten sein. Wenn du dir auch bei den Materialien einen Überblick verschafft hast, wählst du alle wichtigen Dokumente und Dateien aus und ordnest sie deinen Prüfungen zu. Jetzt siehst du, mit was du in den nächsten Wochen arbeiten musst und zu welchen Themen es besonders viel Material gibt. Damit du einen strukturierten Lernplan erstellen kannst, musst du nun das vorhandene Material genauer sichten und prüfungsrelevante Informationen herausfiltern.

3. Themenblöcke ausarbeiten

Beim Sichten der Materialien bekommst du eine Übersicht über die Klausurthemen und kannst dir auf dieser Grundlage Themenblöcke überlegen. Diese Themenblöcke arbeitest du anhand der Informationen im Material und der Vorgaben zur Klausur weiter aus. Als Hilfe können dir dabei die Struktur der Vorlesungsfolien, Kapitel in Fachbüchern oder Übungsaufgaben dienen. Jetzt ordnest du deine Materialien den verschiedenen Themenblöcken zu, sodass du auf den ersten Blick siehst, welche Vorlesung und welche Übungsaufgabe zu welchem Thema gehört.
 


4. Methoden überlegen

Im nächsten Schritt legst du fest, wie du mit dem Themenblock und vor allem mit dem dazugehörigen Material umgehst. Welche Lernmethoden für welche Bereiche besonders geeignet sind, musst du für dich selber entscheiden. Ob du zum Beispiel besser mit Texten oder Audio-Beiträgen lernst, hängt schließlich von deinem Lerntyp ab. Du solltest dementsprechend in deinen Lernplan eintragen, ob du etwa eine Vorlesung zusammenfassen, deine Notizen auswendig lernen oder ein Thema noch weiter recherchieren willst. Wenn du die Vorgehensweise ganz genau in deinem Lernplan notierst, weißt du die nächsten Wochen immer, was zu tun ist, und verlierst keine wertvolle Zeit mit unnötigen Aktionen.

5. Zeitangaben hinzufügen

Neben der genauen Methode solltest du auch Zeitangaben zu den einzelnen Abschnitten deines Plans hinzufügen. Wenn du bereits einige Klausurenphasen hinter dir hast, kannst du sicherlich ganz gut einschätzen, wie lange du brauchst, um einen Text zu lesen oder eine Mitschrift zusammenzufassen. Stehst du noch am Anfang deines Studiums, plane lieber etwas mehr Zeit für diese Dinge ein. Konkrete Zeitangaben helfen dir dabei, konzentriert zu bleiben und beim Lernen nicht zu trödeln. Bei besonders aufwändigen Lerneinheiten kannst du die Aufgaben zeitlich aufteilen und damit den Stress ein wenig reduzieren.
 


6. Ablauf planen

Wenn du bereits die Themen, Methoden und Zeitangaben zu deinem Lernplan hinzugefügt hast, musst du nun den Ablauf bis zur Klausur planen. Du legst fest, welche Themen du an welchem Tag erarbeitest. Bei diesem Teil der Planung siehst du auch, wie viel Tage oder Wochen du insgesamt benötigst, um bis zur Klausur fertig zu werden. Bedenke bei deiner Tages- und Wochenplanung, dass du zwischendurch auch mal ein wenig Ruhe brauchst. Nimm dir also nicht zu viel vor. Dank deiner Sichtung des Materials und des Überblicks über die Themen kannst du ja bereits ungefähr abschätzen, wie umfangreich die Inhalte sind und wie viele Tage du dementsprechend fürs Lernen eintragen musst.

7. Etappensiege markieren

Nach diesen sechs Schritten hast du nun einen ausführlichen Lernplan für die Zeit bis zu deinen Prüfungen. Für jeden Tag stehen die Themen, Methoden und Zeiten in deinem Plan, sodass du direkt mit dem Lernen beginnen kannst. Um deine Motivation zu steigern, könntest du in deinem Lernplan noch Etappensiege markieren. Das können Ziele sein wie eine Zusammenfassung zu beenden, einen gesamten Themenblock endlich auswendig zu können oder Übungsaufgaben fertig zu bekommen. Wenn du diese Meilensteine in deinen Lernplan integrierst, kommt dir das große Ziel der Klausur gar nicht mehr so weit weg vor, und du wirst beim Lernen zuversichtlicher.
 

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