Zwei Studenten aus Dresden haben ein Kartenspiel entwickelt. Die erste Auflage von "Du bist das Radio!" wollen sie mit einer Fundraising-Kampagne finanzieren (Foto: Jonas Meintschel) Zwei Studenten aus Dresden haben ein Kartenspiel entwickelt. Die erste Auflage von "Du bist das Radio!" wollen sie mit einer Fundraising-Kampagne finanzieren (Foto: Jonas Meintschel)
Online-Fundraising

Studenten entwickeln Kartenspiel

Alles fing im Geografie-Unterricht in der Schule an: Damals erstellten Jonas Meintschel und Philipp Hänicke als Projekt ein Monopoly-Spiel mit den US-Nationalparks. Heute studieren die beiden in Dresden Verfahrenstechnik und Architektur und haben sich ihr ganz eigenes Gesellschaftsspiel ausgedacht. "Du bist das Radio!" ist ein Kommunikationsspiel, bei dem man mit Hilfe von Begriffskarten seinen Mitspielern eine möglichst lustige Geschichte erzählt. Damit die Studenten das Projekt realisieren können, haben sie eine Fundraising-Kampagne auf der Plattform "Startnext" eingerichtet.

"Während des Lockdowns im November haben wir uns daran erinnert, wie cool das damals in der Schule war", sagt Jonas im Gespräch mit Pointer. Von Anfang an sei klar gewesen, dass die beiden Freunde ein Spiel entwickeln wollen, bei dem die Kommunikation im Vordergrund steht. Sie entwickelten ein Spiel-Konzept, sammelten Begriffe und legten fest, wie die Karten aussehen sollten. Dann stand das Projekt: Jonas und Philipp konnten bei einer Druckerei Prototypen des Spiels erstellen lassen.
 


Die Regeln sind schnell erklärt: In jeder Runde ist ein Spieler "das Radio" und nimmt sich eine Karte, auf der neun verschiedene Begriffe stehen. Er "sendet" dann eine möglichst interessante Geschichte. Die Mitspieler müssen nun erraten, welche Begriffe auch auf der Karte auftauchen. Alternativ kann man auch in der Runde abstimmen, wer die lustigste Story erzählt hat. "Uns war wichtig, dass das Gewinnen zweitrangig ist", meint Jonas. Deswegen könne man das Spiel auch mit eigenen Regeln personalisieren. Je nachdem, was den Spielenden am meisten Spaß macht. Alternativ kann man mit den Karten auch Quartett spielen.

Bis zum 28. Februar müssen die beiden Studenten ihr Funding-Ziel von 2.000 Euro erreichen. Mit dem Geld können sie dann die erste Auflage des Spiels finanzieren. Den Unterstützern winken verschiedene Pakete: Bei einem Unterstützungsbetrag von 20 Euro zum Beispiel bekommt man das Kartenspiel zugeschickt, für 100 Euro gibt es ein T-Shirt. Momentan fehlen zum Ziel noch knapp 700 Euro. Für Updates zum Projekt und zukünftigen Spielen haben sie für "John & Phil Games" auch einen Instagram-Account eingerichtet.

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