Vor der Abgabe deiner Hausarbeit solltest du dir die Checkliste von Pointer angucken (Foto: Rawpixel.com) Vor der Abgabe deiner Hausarbeit solltest du dir die Checkliste von Pointer angucken (Foto: Rawpixel.com)
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Vor der Abgabe: Checkliste für deine Hausarbeit

Die Abgabe einer Hausarbeit ist immer ein wichtiger Schritt. Oft hast du mehrere Wochen an der Arbeit gesessen und willst, dass das Ergebnis so gut wie möglich ausfällt. Damit du in der Aufregung vor dem Abgabetermin nichts vergisst, hat Pointer eine Checkliste für deine Hausarbeit für dich. Diese Punkte solltest du noch einmal genau durchgehen, bevor du die Hausarbeit final einreichst.

1. Formalitäten überprüfen

Nachdem du deine Hausarbeit beendet hast und grundsätzlich mit dem Inhalt zufrieden bist, solltest du die Formalitäten prüfen. Dazu gehört zum Beispiel das Deckblatt. Stelle sicher, dass du auf dieser ersten Seite alle wichtigen Angaben zu dir selbst, also deinen Namen, deine Matrikelnummer, deinen Studiengang und dein Fachsemester, vermerkt hast. Auch Kontaktdaten wie Email-Adresse und Telefonnummer solltest du auf dem Deckblatt angeben, damit deine Dozentin dich kontaktieren kann. Außerdem aufs Deckblatt gehören Infos zu dem Kurs, in dem du die Hausarbeit schreibst, der Name deiner Dozentin sowie der korrekte Titel deiner Arbeit. Im Rahmen der Formalia solltest du auch überprüfen, ob du überall die richtige Textart und -größe, den passenden Zeilenabstand sowie Blocksatz mit automatischer Silbentrennung verwendet hast. An letzter Stelle steht ein Blick ins Inhaltsverzeichnis und auf die Seitenzahlen. Die Angaben müssen selbstverständlich übereinstimmen und die Nummerierung der Seiten sollte erst nach dem Inhaltsverzeichnis beginnen.
 


2. Literaturverweise checken

Noch wichtiger als die grundlegenden Formalitäten sind das Literaturverzeichnis und die Quellenverweise im Text. Prüfe unbedingt vor der Abgabe, ob jede Quelle, die du für deine Hausarbeit verwendet hast, auch im Literaturverzeichnis auftaucht. Etwas genauer musst du als nächstes prüfen, ob die Literaturverweise in der gesamten Arbeit einheitlich sind, also immer demselben Zitationsstil folgen. Dasselbe gilt für den Aufbau deines Literaturverzeichnisses. Beachten solltest du dabei, dass du die Namen der Autorinnen und Autoren sowie die Titel der Bücher oder Artikel richtig schreibst. Vergiss auch die Orts- und Verlagsangabe nicht. Nach jedem Eintrag im Literaturverzeichnis und jeder Fußnote muss außerdem ein Punkt stehen. Neben diesen formellen Regeln solltest du prüfen, ob du zu jeder Aussage, die nicht von dir selber stammt, eine Quelle angegeben hast, um einen Plagiatsvorwurf auszuschließen.
 


3. Aufgabenstellung anschauen

Wenn du dich jetzt schon seit mehreren Wochen mit dieser Hausarbeit beschäftigst, kann es sein, dass du die Aufgabenstellung oder deine Fragestellung nicht mehr genau im Kopf hast. Damit du das Ziel der Arbeit nicht verfehlst, solltest du vor der Abgabe noch mal einen Blick auf die Aufgabenstellung werfen. Stell dir die Frage, ob du spätestens im Fazit eine direkte Antwort auf die Fragestellung gibst, die du zu Beginn vorgestellt hast. Sollte dieser Bezug fehlen, reichen meist wenige Sätze, um den Bogen von deinen Ausführungen zurück zur Ausgangsfrage zu spannen. Wichtig ist einfach, dass deine Dozentin die Aufgabenstellung auf den ersten Blick in deinen Ausführungen wiederfindet und du alle ihre Anforderungen aus der Aufgabe erfüllst.
 


4. Roten Faden suchen

Wenn du dich regelmäßig auf deine Fragestellung zurückbeziehst, hast du im Idealfall bereits den roten Faden deiner Arbeit ausgearbeitet. Alternativ könntest du Zitate oder aktuelle Begebenheiten, die du in die Einleitung eingebaut hast, im Laufe deiner Arbeit immer mal wieder aufgreifen. So machst du bei jedem Kapitel deutlich, warum die Ausführungen zielführend und notwendig sind, um dein Thema zu erfassen. Ein roter Faden ist sehr wichtig für das Verständnis der Leser. Deswegen solltest du vor der Abgabe überprüfen, ob der rote Faden wirklich erkennbar ist. Lass dafür am besten jemanden über die Hausarbeit drüberschauen, der keine Ahnung von deinem Thema hat. So prüfst du direkt, ob alles verständlich ist und ob jeder deinen Ausführungen folgen kann, ohne den Faden zu verlieren.
 


5. Korrektur lesen

Wenn du jemanden gefunden hast, der deinen roten Faden überprüft, könnte derjenige vielleicht ebenfalls direkt deine Arbeit Korrektur lesen. Denn nicht nur die Verständlichkeit deiner Ausführungen ist entscheidend: Auch Rechtschreibung und Grammatik in deiner Hausarbeit sollten stimmen. Je länger du selbst vor dem Bildschirm sitzt, desto weniger fallen dir Tippfehler und schiefe Satzkonstruktionen auf. Du solltest deswegen einmal selbst Korrektur lesen und danach einen Freund ranlassen. Je wichtiger die Arbeit ist, desto mehr Personen sollten sich deinen Text angucken.
 


6. Eigenständigkeitserklärung nicht vergessen

Wenn die finale Korrektur beendet ist, bist du so gut wie fertig mit deiner Hausarbeit. Das letzte Detail, das bei keiner Hausarbeit fehlen darf, ist die Eigenständigkeitserklärung ganz am Ende des Dokuments. Darin versicherst du, dass du diese Arbeit alleine angefertigt und nur die Quellen verwendet hast, die im Literaturverzeichnis stehen. Ansonsten kann die Hausarbeit als "nicht bestanden" bewertet werden. Meist musst du diese Erklärung nicht selbst formulieren, sondern findest auf der Internetseite deiner Uni einen Vordruck. Unter die Eigenständigkeitserklärung setzt du dann das aktuelle Datum und deine Unterschrift. Solltest du für deine Hausarbeiten immer dieselbe Vorlage verwenden, achte unbedingt darauf, dass wirklich das aktuelle Datum unter deiner Erklärung steht und du die Spalte nicht einfach von der letzten Arbeit übernimmst.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.