Da sich im Kühlschrank schnell Keime sammeln, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Pointer erklärt, wie du den WG-Kühlschrank richtig sauber machst  (Foto: Iakov Filimonov/Shutterstock) Da sich im Kühlschrank schnell Keime sammeln, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Pointer erklärt, wie du den WG-Kühlschrank richtig sauber machst (Foto: Iakov Filimonov/Shutterstock)
Frühjahrsputz

Den WG-Kühlschrank reinigen

Bei einem gemeinsamen Kühlschrank in der Wohngemeinschaft kann man schnell den Überblick verlieren: Wem gehört was? Was kann man wegschmeißen? Und wann wurde der Kühlschrank zum letzten Mal richtig gereinigt? Wenn sich niemand daran erinnern kann, ist es höchste Zeit. Es lauern nämlich eine Menge Bakterien im Kühlschrank. Diese kommen zum Beispiel herein, wenn noch Erde an frischem Gemüse haftet oder wenn Milchprodukte und Fleisch bei einer Temperatur von über 8 Grad lagern. Ist die Rückwand des Kühlschranks feucht, können sich die Keime besonders gut vermehren. Pointer erklärt, wie du eine Grundreinigung durchführst.

1. Bestandsaufnahme

Als erstes solltest du abgelaufene Lebensmittel aussortierten, die nicht mehr genießbar sind. Achte dabei nicht nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Wenn das nur ein paar Tage zurückliegt und das Produkt noch normal aussieht und riecht, sollte es nicht direkt in die Mülltonne wandern. Von einer leeren Senftube oder Ketchup-Flasche kann man sich jetzt ebenfalls trennen. Danach sollten alle Mitbewohner "ihre" Lebensmittel checken: Gibt es etwas, das jemand nicht mag und das noch getauscht oder verschenkt werden könnte? Bei dieser Bestandsaufnahme könnt ihr auch gleich planen, was man mit den Produkten, die demnächst ablaufen, noch kochen kann. Auch interessant: Einige Lebensmittel sollten gar nicht in den Kühlschank. Tomaten zum Beispiel verlieren dort ihr Aroma und schimmeln schneller.
 


2. Reinigungsmittel bereitstellen

Da im gereinigten Kühlschrank wieder Lebensmittel gelagert werden, solltest du auf aggressives Reinigungsmittel möglichst verzichten. Putzmittel selber zu machen, ist außerdem nachhaltiger und günstiger. Für die Kühlschrank-Reinigung eignet sich ein Essigreiniger aus 50 Milliliter Essigessenz. gemischt mit 500 Milliliter heißem Wasser. Wen der beißende Essiggeruch stört, kann stattdessen den Saft einer Bio-Zitrone in 500 Milliliter Wasser geben. Das sorgt für frischen Zitrusduft.

3. Einsätze herausnehmen und säubern

Wenn alles aus dem Kühlschrank ausgeräumt ist, sollte das Gerät ausgeschaltet werden. Dann kannst du die einzelnen Einsätze aus dem Kühlschrank herausnehmen und mit heißem Wasser und Spülmittel abwaschen und trocknen lassen. Nun die Innenseite der Tür und die Wände mit dem Reiniger abwischen. Vergiss nicht, auch die Rückwand des Kühlschranks zu säubern. Mit einem Wattestäbchen kannst du die Öffnung, durch die das Kondenswasser abfließt, gründlich sauber machen. Die Dichtungen sollten auch abgewischt werden. In die Rillen kommst du gut mit dem Wattestäbchen oder einer alten Zahnbürste.
 


4. Den Kühlschrank richtig einräumen

Wenn die Einsätze getrocknet sind, kannst du sie wieder in den Kühlschrank verfrachten. Beim Befüllen solltest du nun auf die unterschiedlichen Temperaturzonen achten: Am kältesten ist es auf der Glasplatte über dem Gemüsefach. Dort lagern Fleisch, Wurst und Fisch am besten. Die Mitte ist für Käse und Milchprodukte geeignet und der obere Teil für zubereitete Speisen. In die Tür kommen Butter, Eier und Milch. Auf dem Kühlschrank solltet ihr übrigens keine Lebensmittel lagern. Durch die Wärme können sie schneller verderben. Es lohnt sich, ausgepackte Eier und angebrochene Gläser mit Ablauf- beziehungsweise Anbruchdatum zu beschriften.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.