Die Generation Z ist die erste Generation, die mit Smartphones aufgewachsen ist (Foto: Rawpixel.com) Die Generation Z ist die erste Generation, die mit Smartphones aufgewachsen ist (Foto: Rawpixel.com)
Merkmale und Eigenschaften

Generation Z: Was macht sie aus?

Jahrgänge lassen sich einer bestimmten Generation zuordnen. Auf die Baby Boomer in den 1950er und 60er Jahren folgten die Generationen X, Y und Z. Daran schließen die Generationen Alpha und Beta an. Jede Generation zeichnen besondere Merkmale und Eigenschaften aus, da sie von der jeweiligen Zeit, in der sie aufwächst, geprägt wird. Viele Studierende gehören der Generation Z an. Pointer erklärt dir, was du über deine Generation wissen solltest.

Wer gehört zur Generation Z?

Die Grenzen zwischen den einzelnen Generationen sollte man nicht als strikte Unterteilungen sehen. Vielmehr findet oft ein fließender Übergang von einer Generation in die nächste statt. Als Teil der Generation Z gelten alle Menschen, die in den Jahren 1995 bis 2012 geboren sind. Eine engere Definition der Gen Z schreibt nur den Jahrgängen 1997 bis 2010 eine Zugehörigkeit zu. Bezieht man sich jedoch auf die Jahre von 1995 bis 2012, gehört vermutlich ein Großteil der aktuellen Studierenden zur Generation Z. Geprägt wurde diese Generation insbesondere von der Digitalisierung des Alltags in ihrer Kindheit und Jugend, die für die meisten Studierenden ganz selbstverständlich zu ihrem Leben dazu gehört. Den Alltag ohne Smartphone kennt die Generation Z nicht mehr.
 


Was sind Eigenschaften und Merkmale der Generation Z?

Aus dem Umfeld, in dem die Generation Z aufgewachsen ist, lassen sich Eigenschaften und Merkmale der Generation ableiten. Ein großer Teil der Generation Z ist durchgehend online und dadurch immer und überall erreichbar. Eine zentrale Rolle spielen in dieser Welt die sozialen Medien und die Selbstdarstellung im Internet. Reale Kommunikation kommt bei den Gen Z hingegen oft zu kurz. Einen Ausgleich finden Angehörige der Generation Z bei ihren Familien und besten Freunden, zu denen sie oft eine deutlich engere Bindung haben als ihre Vorgänger-Generationen. Die Eltern dienen dabei häufig als Vorbild und Unterstützer statt als Feindbild wie in früheren Jahrzehnten.

Ebenfalls charakteristisch für die Generation Z ist ihre Weltoffenheit und kreative Art, mit Problemen umzugehen. Konfrontiert mit einer der größten Krisen der Menschheit - dem Klimawandel - setzt die Gen Z in ihrem Alltag auf Nachhaltigkeit und tritt auch öffentlich für den Klimaschutz ein. Während in früheren Generationen noch die Karriere im Zentrum des Lebens stand, schraubt die Gen Z ihre beruflichen Ansprüche zurück und legt den Fokus auf das Privatleben. Eine gute Work-Life-Balance reicht nicht mehr aus - die beiden Welten sollen möglichst deutlich voneinander getrennt sein.
 


Welche Ansprüche hat die Generation Z in der Arbeitswelt?

Da die Generation Z ihrem Privatleben und der Freizeitgestaltung eine große Bedeutung zumisst, müssen sich auch die Arbeitgeber auf einige Anpassungen im Berufsalltag einstellen. Viele wünschen sich eine strikte Trennung von Beruf und Privatem, was sich in den Arbeitszeiten widerspiegeln soll. Die Generation Z setzt im Job eher auf traditionelle Werte und möchte für ihre Arbeitgeber nicht mehr rund um die Uhr erreichbar sein, wie das etwa in der Generation Y der Fall war. Sicherheit und Stabilität sind auch im beruflichen Umfeld zentrale Werte für die Generation Z, die bereits in ihrer Kindheit und Jugend von der Schnelllebigkeit der digitalisierten Welt geprägt wurde. Diese Werte sind der Generation Z im Beruf weitaus wichtiger als ein hohes Gehalt oder eine Führungsposition. Hohe Ansprüche hat diese Generation jedoch an die möglichst moderne Ausstattung am Arbeitsplatz und an eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
 


Was ist der Generation Z wichtig?

Neben der Sicherheit und Stabilität ist der Generation Z die persönliche Entfaltung und Selbstverwirklichung sehr wichtig. Die abwechslungsreiche Freizeitgestaltung rückt in den Vordergrund und verbannt die Karriereleiter von der Bucket List. Während frühere Generationen ihre Wochenenden mit Arbeit verbrachten, schaltet die Gen Z in ihrer Freizeit richtig ab und blendet die Verpflichtungen aus. Den Sinn ihres Lebens sieht die Generation Z nicht mehr zwangsläufig in ihrem Job, sondern weitet die Sinnsuche auf Hobbies oder die Familie aus. Der Gen Z ist es wichtig, dass sie sich wohlfühlt bei dem, was sie tut - sei es beruflich oder privat. Vermittelt etwa ein Arbeitsplatz kein gutes Gefühl, erlaubt der Generation Z die weniger enge Bindung an den Arbeitgeber einen schnellen Wechsel.
 


Erkennst du dich in der Beschreibung der Generation Z wieder oder grenzt du dich eher von der Norm deiner Generation ab? Egal ob du dich selbst als Teil der Generation Z verstehst - vielleicht kannst du mit diesem Wissen deine Freunde, Kommilitonen und Kollegen besser verstehen und auch hin und wieder deine eigenen Wünsche und Ziele besser einordnen.

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.