Obwohl man seine engsten Freunde in Corona-Zeiten nicht so oft sieht, muss das nicht bedeuten, dass die Freundschaft leidet (Foto: Annie Spratt/Unsplash.com) Obwohl man seine engsten Freunde in Corona-Zeiten nicht so oft sieht, muss das nicht bedeuten, dass die Freundschaft leidet (Foto: Annie Spratt/Unsplash.com)
5 Tipps

Freundschaften in Corona-Zeiten pflegen

Die Corona-Krise hat dafür gesorgt, dass wir einige unsere Freunde und Kommilitonen im letzten Jahr nur über den Bildschirm gesehen haben. Auch wenn man sich zwischenzeitlich vielleicht einmal zum Spaziergang getroffen hat, ist das Beisammensein mit vielen anderen zur Zeit nicht möglich. Bei vielen Menschen hat inzwischen eine "Pandemie-Müdigkeit" eingesetzt, die dafür sorgt, dass der Kontakt zu Bekannten einschläft. Pointer hat fünf Tipps, wie du jetzt trotz allem deine Freundschaften pflegst.
 


1. Keinen Druck aufbauen

Während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 waren viele Leute von Vorschlägen wie "Zoom"-Spieleabenden und digitalen Kochabenden noch begeistert. Die Situation war neu und man wusste nicht, wie lange sie anhalten würde. Heute ist man nach einem Homeoffice-Tag vor dem Bildschirm schon so müde, dass man die virtuellen Zusammenkünfte nicht mehr so leicht zelebriert. Horche in dich hinein und beachte, was du gerade brauchst. Wenn du mit deinen Freunden lieber über Sprachnachrichten kommunizierst, die du in Ruhe abhören kannst, und dann später antwortest, ist das völlig okay. Frage außerdem nach, wie es deinem Gegenüber gerade geht und wie derjenige am liebsten Kontakt hält.
 


2. Lass sie wissen, dass du an sie denkst

Wenn du an die Person denkst oder etwas siehst, das dich an sie erinnert, solltest du es sie wissen lassen. Das können Nachrichten mit niedlichen Hunde-Videos oder Memes sein, die deinen Freund oder deine Freundin aufheitern. Ohne einen gemeinsamen Alltag vergisst man manchmal, sich zwischendurch bei einigen Freunden zu melden.

3. Feste Verabredungen einhalten

Viele brauchen im unsicheren Pandemie-Alltag zuhause eine Struktur. Wenn du also mit deinen Freunden telefonieren oder videochatten möchtest, planst du das am besten wie eine normale Verabredung am Ende des Tages ein. Dann hat jeder etwas, auf das er sich freuen kann.
 


4. Auch Belangloses aus dem Alltag teilen

Wenn dir etwas belanglos vorkommt, kannst du es trotzdem mit deinen Freunden teilen. Schließlich erleben die wenigsten Menschen momentan spannende Abenteuer. Wenn das witzige Gespräch mit deiner Nachbarin am Briefkasten das Coolste war, was in dieser Woche passiert ist, solltest du deine Freunde auch daran teilhaben lassen.

5. Post schicken

Bei all der digitalen Kommunikation, die uns momentan begleitet, freuen sich die meisten besonders über Post in ihrem Briefkasten. Schick doch einmal eine Karte oder einen Brief an deine Freunde. Du bereitest ihnen auch mit einem "Corona-Care-Paket" mit Snacks oder Blumen eine Freude.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.