In einer stressigen Zeit ist es wichtig, dir auch mal eine Auszeit zu gönnen (Foto: Rawpixel.com) In einer stressigen Zeit ist es wichtig, dir auch mal eine Auszeit zu gönnen (Foto: Rawpixel.com)
Entspannung

Uni-Auszeit: So bekommst du den Kopf frei

Das Vorurteil des faulen Studenten entspricht nur selten der Realität. Die meisten Studierenden haben im Studium vielmehr mit Stress zu kämpfen - es warten schließlich Abgabetermine und Klausuren auf sie. Zusätzlich müssen sie sich um Nebenjobs, Referate und die allgemeine Organisation ihres Studiums kümmern. Wenn dir all diese Aufgaben mal über den Kopf wachsen, solltest du dir eine kurze Auszeit vom Uni-Alltag nehmen. Pointer hat sechs Aktivitäten für dich, bei denen du den Kopf frei bekommst und nicht mehr an deine Pflichten denkst.

1. Inliner fahren

Spazierengehen ist besonders in der Corona-Zeit zum Volkssport geworden. Wenn dir die Decke auf den Kopf fällt - ab nach draußen! Doch oft denkst du beim stumpfen Spaziergang erst recht über all die Punkte auf deiner To-do-Liste nach. Etwas anspruchsvoller und daher besser geeignet, um dich abzulenken, ist Inlinerfahren. Kram deine alten Inline-Skates aus dem Keller und such dir eine asphaltierte Route durch die Natur. Besonders bei tollem Frühlingswetter macht diese vernachlässigte Sportart richtig Spaß. Falls du keine Inliner mehr zuhause hast, tut es auch das alte Skateboard - Hauptsache, du peppst den klassischen Spaziergang ein wenig auf. Beim Inlinerfahren oder Skateboarden musst dich stärker konzentrieren und das räumt deinen Kopf automatisch von deinen Aufgaben frei.
 


2. In Erinnerungen schwelgen

Bei all dem Uni-Stress hast du bestimmt manchmal das Bedürfnis, der Situation zu entfliehen oder zu einer entspannteren Phase vorzuspulen. Da das nicht geht, bleibt dir der Blick in die Vergangenheit. Es gibt wohl kaum eine bessere Taktik, um deine To-dos zu vergessen, als in Erinnerungen zu schwelgen. Schnapp dir deine beste Freundin aus Kindheitstagen oder ruf deinen Papa mal wieder an. Gemeinsam lasst ihr die vergangene Zeit aufleben: Weißt du noch: der Griechenland-Urlaub vor sieben Jahren? Kannst du dich noch an deinen Abiball erinnern? Und wann sind eigentlich die kleinen Cousinen so groß geworden? Im Gespräch erinnerst du dich an tolle Momente und fühlst dich fast wie in einer Zeitmaschine. Vielleicht wird dir dadurch auch bewusst, wie schnell die Zeit vergeht, und dass auch die aktuell stressigen Wochen oder Monate bald vorbeigehen.
 


3. Fantasy-Roman lesen

Wenn du statt in die Vergangenheit lieber in eine ganz andere Welt reist, kannst du es mit einem Fantasy-Roman versuchen. Ob in einer dystopischen Zukunft oder einer märchenhaften Parallelwelt - deinen Alltag vergisst du dabei schnell und tauchst voll und ganz in die Geschichte ein. Die anstehenden Klausuren und der Abgabetermin deiner Hausarbeit begegnen dir dort bestimmt nicht. Mit einem Roman, der nichts mit der realen Welt zu tun hat, fällt es dir vermutlich am leichtesten, deine Gedanken von den real anstehenden Aufgaben zu lösen. Brummt dein Kopf von den vielen Uni-Texten, erfüllt aber oft auch ein Science-Fiction-Film diesen Zweck.




 


4. Frühjahrsputz

Möchtest du eine Pause vom Uni-Kram und gleichzeitig etwas Produktives tun, bietet sich ein gründlicher Frühjahrsputz an. Bei schönem Frühlingswetter juckt es dir bestimmt schon in den Fingern, endlich deine Wohnung oder dein Studentenzimmer auf Vordermann zu bringen. Fenster putzen, Balkon für den Frühling herrichten und den Kühlschrank reinigen - bei diesen vielen Aufgaben denkst du bald gar nicht mehr an deine Klausuren und Hausarbeiten. Wenn du dabei noch ein spannendes Hörbuch oder einen lustigen Podcast hörst, macht der Frühjahrsputz sogar richtig Spaß.
 


5. Einen Ausflug machen

Damit du richtig abschalten kannst und gar nicht erst in Versuchung kommst, dich doch noch kurz an den Schreibtisch zu setzen, mache einen kleinen Ausflug. In deiner Stadt gibt es bestimmt viele tolle Orte in der Natur, die du noch nicht gesehen hast. Vielleicht findest du einen idyllischen Park oder ein ruhiges Naturschutzgebiet, in dem du dich vom Uni-Stress erholen kannst. Schnapp dir einen Freund, die richtigen Klamotten und einen Picknickkorb und genieße die Ruhe in der Natur. Weit genug entfernt vom Schreibtisch kannst du die Seele baumeln lassen und deine Aufgaben auf morgen schieben. In dieser stressigen Zeit wird dir selbst der kleine Ausflug vorkommen wie ein erholsamer Kurztrip.
 


6. Ein neues Rezept ausprobieren

In der Klausurenphase oder der stressigen Hausarbeiten-Zeit kommen andere Dinge häufig zu kurz. Nach einer langen Lern-Session erscheint der Lieferservice einfach praktischer als die Vorstellung, dich noch lange in die Küche zu stellen und selber zu kochen. Wenn du aber abschalten möchtest, solltest du deine Auszeit nutzen, um ein neues Rezept auszuprobieren. Ein leckeres, selbstgekochtes Frühlingsgericht mit frischen Zutaten hebt bestimmt deine Stimmung. Wenn dir das allein zu langweilig ist, veranstalte einen Kochabend mit deinen Mitbewohnern oder hör währenddessen einen Podcast oder ein Hörbuch. Sieh das Kochen nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance, dich auf etwas anderes als deinen Uni-Kram zu konzentrieren.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.