Pointer stellt dir sieben Arten von Studierenden in Videokonferenzen vor, die dir bestimmt bekannt vorkommen (Foto: Jubjang/Rawpixel.com) Pointer stellt dir sieben Arten von Studierenden in Videokonferenzen vor, die dir bestimmt bekannt vorkommen (Foto: Jubjang/Rawpixel.com)
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7 Arten von Studenten in Online-Kursen

Online-Kurse gehören für die meisten Studierenden seit Beginn der Corona-Pandemie zur Normalität. Die regelmäßigen Videokonferenzen sind jedoch bei den Studenten mehr oder weniger beliebt - je nachdem, welche Rolle der- oder diejenige bei der Online-Uni einnimmt. Pointer stellt dir sieben Arten von Studierenden vor, die du bestimmt aus deinen Zoom-Meetings kennst.

1. Der schwarze Bildschirm

Diese Beschreibung trifft in vielen Online-Sessions auf einen großen Teil der Studierenden zu: Mehr als einen schwarzen Bildschirm bekommst du von ihnen nämlich nicht zu sehen. Sitzt da überhaupt jemand vor dem Laptop oder hat sich der Eigentümer nach erfolgreichem Einloggen wieder ins Bett verzogen? Viele Studenten der Fraktion "Schwarzer Bildschirm" schalten zumindest hin und wieder die Kamera ein, wenn sie etwas zu sagen haben. Doch eine Handvoll Studis bleibt hartnäckig und verzichtet darauf, ihr Gesicht zu zeigen. Vermutlich wirst du sie im gesamten Semester nicht ein einziges Mal persönlich sehen.
 


2. Der stille Beobachter

Ähnlich zurückhaltend, aber meist mit Bild, verfolgt der stille Beobachter das Geschehen im Zoom-Meeting. Ein zustimmendes Nicken oder ein pflichtschuldiges Lachen über den schlechten Witz des Dozenten - viel mehr bekommst du von ihm nicht zu Gesicht. Genau wie bei den schwarzen Bildschirmen die Kamera ist beim stillen Beobachter das Mikrofon durchgehend ausgeschaltet. Nur in den kleinen Gruppen im Breakout-Raum bleibt ihm häufig keine andere Wahl, als kurz aus seiner Rolle zu fallen und ein Statement zum Thema abzugeben. Zwar erfährst du so nicht sonderlich viel über ihn, erkennst ihn aber immerhin wieder, sollte Präsenzunterricht wieder möglich sein.

3. Die ständige Hand-Heberin

Das genaue Gegenteil des stillen Beobachters ist die ständige Hand-Heberin. Für sie wurde die Handhebe-Funktion bei Zoom quasi erfunden. Kannst du dich an einen Moment erinnern, in dem keine blaue Hand neben ihrem Namen auftauchte? Sowohl für die eher stilleren Kommilitonen als auch für die Dozierenden ist diese Art von Studi eine sichere Bank: Wenn niemand eine Antwort weiß, kann immer noch sie sich zur Frage äußern. Auf diese Weise erleichtert sie allen anderen, die vielleicht ein wenig verschlafen am Schreibtisch sitzen, den Online-Kurs.
 


4. Die Hungrige

Das Lunchbox-Mädchen vom Campus ist auch auf den Online-Unterricht vorbereitet. Die Hungrige nutzt den digitalen Kurs überwiegend zum Essen. Bei den leckeren Snacks, die du von deinem Schreibtisch aus in ihrem kleinen Bildausschnitt beobachten kannst, bekommst du immer selber Appetit. Wer hätte zum Morgen-Meeting um zehn Uhr nicht gerne eine leckere Frühstücksbowl oder einen frischen Obstteller? Damit lässt sich der Online-Kurs garantiert besser überstehen. Dank der Stummschaltung kann sich beim virtuellen Meeting auch niemand über raschelnde Verpackungen oder unappetitliche Kaugeräusche beschweren.

5. Das Präsentationsgenie

Diese Art von Studi ist der Liebling jedes Breakout-Raumes - irgendwer hat schließlich immer die Ehre, die Ergebnisse der angeregten Diskussion oder die bearbeiteten Aufgaben in der großen Zoom-Runde vorzustellen. Während sich der Großteil der Studierenden vor dieser Pflicht drückt, ist auf das Präsentationsgenie Verlass. Wenn dieser Typ Kommilitone in deinem Breakout-Raum auftaucht, fällt dir bestimmt jedes Mal ein Stein vom Herzen. In vielen Kursen ist es im Laufe des Online-Semesters schon fast Tradition geworden, dass immer dieselbe Handvoll Studierender die Ergebnisse der Gruppenarbeit vorstellt. Jetzt ist der richtige Moment gekommen, um dich zumindest im Stillen bei den Präsentationsgenies zu bedanken.
 


6. Der Technik-Profi

Zum Online-Studium in der Corona-Zeit gehören technische Probleme leider dazu - nervtötendes Rauschen im Hintergrund, von der schlechten Internetverbindung abgeschnittene Redebeiträge oder nicht funktionstüchtiges Equipment. Während die meisten Studierenden immer wieder mit diesen Problemen zu kämpfen haben, ist der Technik-Profi stets hervorragend ausgestattet. Mit seinem 300-Euro-Headset, dem professionellen Mikrofon und den drei Bildschirmen vor sich auf dem Schreibtisch ist er bestens auf jegliche Form von Online-Kurs vorbereitet. Zum Glück für seine Kommilitonen und die Dozierenden hat der Technik-Profi immer einen gut gemeinten Rat für alle, die mit ihren technischen Voraussetzungen mehr zu kämpfen haben.

7. Die Verschlafene

Von all dem Trubel im Zoom-Meeting bekommt die Verschlafene nur sehr wenig mit. Sie ist vom Bett direkt an den Schreibtisch gewandert und sitzt nun in ihre Decke gehüllt und mit einem frischen Kaffee in der Hand vor dem Laptop. Mehr als hin und wieder ein müdes Gähnen bekommst du bis zum Nachmittag von ihr nicht zu sehen. So kaputt wie du dich nach anderthalb Stunden Videokonferenz fühlst, sieht die Verschlafene schon zu Beginn der Online-Session aus. Achte besser genau darauf, was sich in ihrem Bildausschnitt tut: Vor dem zweiten Kaffee möchtest du nicht mit dieser Art von Studi in einen Breakout-Raum gesteckt werden - auch wenn du die Erschöpfung nur zu gut nachempfinden kannst.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.