Auch an den Osterfeiertagen kannst du ohne viel Aufwand auf Nachhaltigkeit achten. Pointer hat Tipps (Foto: Jira/Rawpixel.com) Auch an den Osterfeiertagen kannst du ohne viel Aufwand auf Nachhaltigkeit achten. Pointer hat Tipps (Foto: Jira/Rawpixel.com)
Ostern

Nachhaltige Ostern: 7 Tipps für faire Feiertage

Der Klimawandel macht keine Ferien. Auch an den Osterfeiertagen solltest du deshalb auf mehr Nachhaltigkeit achten. Ohne großen Aufwand kannst du mit kleinen Veränderungen die Osterzeit umweltfreundlich gestalten. Pointer hat sieben Tipps für dich, mit denen nachhaltige und faire Ostern möglich werden.

1. Nachhaltige Osterdeko

Zu einem richtigen Osterfest gehört auch die passende Deko. Statt mit bunten Plastik-Ostereiern, knallgrünem Kunstgras und anderer herkömmlicher Osterdeko könntest du dieses Jahr deine Wohnung mit selbstgemachten Dingen dekorieren. Die Natur hat wunderschöne Deko zu bieten. Mit ein wenig Geschick werden dir deine Basteleien viel besser gefallen als die gewohnten Kaufartikel. Du peppst mit selbstgemachter, nachhaltiger Deko dein Studentenzimmer auf und tust gleichzeitig der Umwelt einen Gefallen.
 


2. Fairtrade-Osterhasen

Zu Ostern sind die Supermarkt-Regale voll mit süßen Leckereien. Besonders die vielen Schoko-Osterhasen lächeln dich beim Einkaufen verführerisch an. Doch für ein nachhaltiges Osterfest solltest du auf die herkömmliche Schokolade verzichten. Greife stattdessen lieber auf Schoko-Osterhasen mit Bio- und Fairtrade-Siegel zurück. So kannst du sicher sein, dass die Schokolade beispielsweise kein Palmöl enthält oder mithilfe von Kinderarbeit gefertigt wurde. Auch die faire Bezahlung der Kakao-Bauern wird von Herstellern mit entsprechenden Siegeln garantiert. Damit trägst du dazu bei, dass nicht nur du und deine Familie ein schönes Osterfest verbringt. Neben fair gehandelter Schokolade können auch vegane Osterhasen eine nachhaltige Alternative sein.
 


3. Vegetarisches Ostermenü

In vielen Familien dürfen das traditionelle Osterlamm und der Fisch an Karfreitag nicht fehlen. Für ein vollkommen nachhaltiges Osterfest solltest du allerdings an den Feiertagen auf Fisch und Fleisch verzichten. Auch mit vegetarischen oder sogar veganen Zutaten lässt sich ein leckeres Ostermenü zaubern. Dank nachhaltiger Ersatzprodukte oder anderer Alternativen merkt deine Familie vielleicht gar keinen großen Unterschied. Wenn du trotzdem nicht ganz auf Fisch und Fleisch verzichten möchtest, greife zumindest auf regionale Produkte in Bio-Qualität zurück und beachte besonders beim Fisch die Herkunft und entsprechenden Siegel.
 


4. Bio-Ostereier

Bunt gefärbte Ostereier dürfen bei keinem Osterbrunch fehlen. Diese gibt es fertig im Supermarkt zu kaufen - leider so gut wie nie in Bio-Qualität und von Hühnern in Freilandhaltung. Auch die Herkunft bleibt bei diesen bereits hart gekochten Eier meist ungewiss. Kaufe deswegen lieber Bio-Eier und kümmere dich selber um die bunte Färbung. Mit natürlichen Zutaten wie roter Beete, Spinat oder Kurkuma bekommst du farbenfrohe Bio-Ostereier hin und kannst dabei auf künstliche Lebensmittelfarben verzichten.
 


5. Natürliche Osternester

Damit deine selbst gefärbten Bio-Eier auf dem Ostertisch richtig zu Geltung kommen, drapiere sie in einem süßen Osternest. Blöd nur, dass diese Körbe meist mit giftgrünem, künstlichem Ostergras gefüllt und damit alles andere als nachhaltig sind. Anstelle der herkömmlichen Osternester sammelst du dieses Jahr einfach natürliche Materialien wie Moos, abgebrochene Zweige und Sträucher zusammen und bastelst dir dein eigenes, umweltfreundliches Osterkörbchen. Diese nachhaltige Alternative macht sich ganz hervorragend auf der festlich gedeckten Tafel beim Osterbrunch.
 


6. Auf Osterfeuer verzichten

Ein weiterer Brauch zu Ostern, der leider nicht zu nachhaltigen Feiertagen beiträgt, ist das beliebte Osterfeuer. Wegen dieser Tradition erreichen an Ostern die Feinstaubwerte häufig traurige Rekorde. Neben den verheerenden Folgen für die Umwelt sind Osterfeuer auch für viele Tiere lebensgefährlich. Diese verstecken sich gerne im aufgetürmten Holzhaufen und werden dann vom Feuer überrascht. Verzichte deswegen am besten ganz auf diesen Osterbrauch oder erfreue dich nur an den kleinen Flammen in der Feuerschale im Garten oder einer Kerze in deiner Wohnung.
 


7. Keinen Krimskrams verschenken

Ostern ist normalerweise kein Fest der großen Geschenke. Doch auch kleiner Krimskrams, der nach den Feiertagen in irgendeinem Schrank verschwindet, ist alles andere als nachhaltig. Statt materieller Dinge verschenke zu Ostern lieber Zeit mit deinen Liebsten - egal ob ein virtueller Spielenachmittag über Zoom oder ein gemütlicher Filmabend zu zweit. Auch natürliche DIY-Deko, Fairtrade-Schokolade oder ein selbstgebackener Osterzopf eignen sich perfekt als kleines Ostergeschenk. Damit machst du deinen Liebsten garantiert eine Freude.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter
Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.