Genauso wie bei Literaturangaben gibt es bei Bildverweisen einiges zu beachten (Foto: Romain V/Unsplash.com) Genauso wie bei Literaturangaben gibt es bei Bildverweisen einiges zu beachten (Foto: Romain V/Unsplash.com)
Tipps und Anleitung

Bildquellen in Hausarbeiten richtig angeben

Nicht nur bei der Verwendung fremder Texte sind Quellenangaben unerlässlich. Wenn du in deiner Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit ein Bild nutzt, musst du stets angeben, aus welcher Quelle das Bild stammt. Der Verweis gibt an, wer der Eigentümer oder die Eigentümerin des Bildes ist. Darüber hinaus verdeutlicht sie, wo du das Bild entnommen hast. Pointer erklärt dir, worauf du achten musst, wenn du Bildquellen in der Hausarbeit angibst.
 


Bilder für deine wissenschaftliche Arbeit findest du in verschiedenen Quellen. Das kann eine Internetquelle oder ein wissenschaftlicher Artikel sein. Du kannst auch Bilder von lizenzfreien Bildplattformen nutzen, wenn das im Kontext deiner Arbeit Sinn ergibt. In den Medien- oder Filmwissenschaften kommt es außerdem vor, dass du Fotos aus einer Filmszene oder einen YouTube-Clip analysieren möchtest.

Wenn du ein Bild in deine wissenschaftliche Arbeit einfügst, nummerierst du es und gibst dem Bild einen Titel. Dann folgt in Klammern die vollständige Quellenangabe. Wenn du eine eigene Aufnahme in deiner wissenschaftlichen Arbeit verwendest, gibst du in der Quellenangabe "Quelle: eigene Aufnahme" an. Wie die Quellenangabe konkret aussehen muss, richtet sich nach der Zitierweise deines Studienganges.
 


Ein Abbildungsverzeichnis erstellen

Alle Bildquellen tauchen zusätzlich im sogenannten Abbildungsverzeichnis auf. Das Abbildungsverzeichnis steht in der Regel hinter dem Inhaltsverzeichnis und vor der Einleitung deiner Arbeit. Dort findet der Leser deine Bilder mit der Nummerierung und der Überschrift geordnet wieder. Dein Dozent hat so die Möglichkeit, ein Bild in deiner Arbeit wiederzufinden, ohne es im Text suchen zu müssen. Mit Word kannst du dir ein automatisches Abbildungsverzeichnis erstellen.

Abbildungen nachbauen und richtig kennzeichnen

Bei kleineren Diagrammen ist es sinnvoll, die Abbildung nachzubauen und nicht einfach aus der Quelle zu übernehmen. So kannst du außerdem sichergehen, dass die Abbildung ins Format passt, nicht verpixelt ist und sie sich sinnvoll mit deinen eigenen Untersuchungsergebnissen vergleichen lässt. Im Video von "shribe!" erfährst du, wie du deine Abbildungen in Word nachbaust, einfügst und richtig zitierst.

Abbildungen zitieren und hochauflösend in wissenschaftlichen Arbeiten einfügen (Word)

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Genug Zeit einplanen

Genau wie für Literaturangaben und Fußnoten solltest du für das Abbildungsverzeichnis und die richtige Beschriftung und Formatierung der Bilder genug Zeit einplanen. Am besten machst du beim abschließenden Korrekturlesen einen Durchgang, bei dem du dich nur auf die Bildangaben konzentrierst. Auch ein nützlicher Tipp: Die Arbeit von hinten nach vorne durchgehen. So stellst du sicher, nichts einfach zu überfliegen.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.