Bei Vorlesungen nicht nur aufzupassen, sondern sie auch richtig nachzubereiten, hilft dir, den Überblick über den Stoff zu behalten (Foto: Vadim Bozhko/Unsplash.com) Bei Vorlesungen nicht nur aufzupassen, sondern sie auch richtig nachzubereiten, hilft dir, den Überblick über den Stoff zu behalten (Foto: Vadim Bozhko/Unsplash.com)
Notizen ordnen

Vorlesungen richtig nachbereiten

Wenn man seine Notizen richtig organisiert, kann das auch die Gedanken ordnen. Besonders in Vorlesungen, in denen man viele Informationen aufnehmen und Zusammenhänge verstehen soll, sind Mitschriften wichtig. Pointer erklärt, wie du Vorlesungen richtig nachbereitest und so bei der Prüfungsvorbereitung Zeit sparst.

Mitschreiben will gelernt sein

Das richtige Mitschreiben bildet die Basis der erfolgreichen Nachbereitung. Wenn du schon während der Vorlesung darauf achtest, deine Mitschriften ordentlich zu halten, und direkt notierst, welchen Aspekten der Dozent besonders viel Aufmerksamkeit schenkt, kannst du später Zeit sparen. Außerdem bist du so direkt motivierter, dich mit dem Stoff zu beschäftigen, wenn es später an die Prüfungsvorbereitung geht. Am Ende des Semesters kannst du dich fokussiert an die Wiederholung setzen und muss nicht noch lange rekonstruieren, welche Inhalte überhaupt behandelt wurden.
 


Den passenden Stil finden

Wenn die spätere Prüfung eher darauf ausgelegt ist, dass du Zusammenhänge verstanden hast und erklären kannst, solltest du nicht wortwörtlich mitschreiben und lieber eigene Formulierungen verwenden. Wenn du aber eher Inhalte auswendig lernen musst, kann es sogar sinnvoll sein, bei wichtigen Erklärungen Wort für Wort mitzuschreiben. Dadurch gehst du sicher, dass dir keine Informationen verloren gehen, weil dein Dozent sie in einem Nebensatz erwähnt hat. Es ist aber auch von Vorteil, eine Balance zwischen beiden Methoden zu finden. Je nachdem, was dir besser gefällt, kannst du die Infos abtippen oder handschriftlich Notizen machen.

Nachbereitung einplanen

Die Nachbereitung sollte auf jeden Fall ein fester Teil in deinem Zeitplan sein. Lege fest, ob du sofort nach der Vorlesung deine Notizen überprüfen möchtest oder ob du dir zum Beispiel am Ende einer Woche die Zeit dafür nehmen möchtest. Der erste Schritt ist dabei, die Notizen auf Kohärenz und Leserlichkeit zu überprüfen und sie an einem festen Ort zu verstauen oder abzuspeichern. Wenn in der Vorlesung Folien verwendet wurden, die du herunterladen kannst, solltest du diese ebenfalls dort sichern.
 


Inhalte strukturien

Die Informationen aus der Vorlesung kannst du in eine neue Form bringen, um sie besser zu verstehen und zu wiederholen. Das kann zum Beispiel eine Mindmap oder ein Diagramm sein, das du kontinuierlich mit neuen Aspekten erweiterst. Visuelle Darstellungen helfen oft beim Durchdenken des Inhalts und führen zwangsläufig dazu, das Gehörte für sich selbst zusammenzufassen.
 


Das Thema einordnen

Im Hinblick auf den Semesterplan solltest du das Gelernte thematisch einordnen und mit den vorhergehenden Vorlesungen in Verbindung setzen. Wurde ein Themenkomplex neu begonnen oder abgeschlossen? Mit dieser Ordnung sorgst du dafür, dass Zusammenhänge direkt klar werden und du beim späteren Lernen den Überblick behältst.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.