Mit deiner aussortierten Kleidung kannst du online Geld verdienen (Foto: Sarah Brown/Unsplash.com) Mit deiner aussortierten Kleidung kannst du online Geld verdienen (Foto: Sarah Brown/Unsplash.com)
Schrank ausmisten

Ebay, Vinted & Co.: Wie du online deine aussortierte Kleidung verkaufst

Wenn die Sonne brennt und die warmen Pullis in der Kommode bleiben, ist es ein guter Zeitpunkt, den Inhalt seines Kleiderschrank unter die Lupe zu nehmen. Doch bevor du den Stapel ausgemisteter Kleidung, die dir nicht mehr passt oder nicht mehr gefällt, zum Altkleidercontainer bringst, freut sich vielleicht jemand anderes noch darüber. Welche Second-Hand-Plattformen es außer dem Klassiker "Ebay" online gibt, wie du vorgehen und worauf du beim Verkauf achten solltest, erfährst du hier.

1. Bestandsaufnahme

Der erste Schritt ist das Durchsehen deiner Klamotten. Was möchtest du loswerden? Gut erhaltene Kleidung kannst du auf einen Stapel zum Verkaufen oder Verschenken sortieren. Teile mit Rissen oder Löchern kannst du als Putzlappen verwenden, bevor sie in den Müll wandern. Die erste Anlaufstelle für ausgemistete Kleidung können auch Freunde oder Geschwister sein, von denen du weißt, dass sie an bestimmten Teilen interessiert sind.
 


2. Profil erstellen

Zunächst musst du dich für eine Plattform entscheiden, auf der du die Sachen verkaufen möchtest. Bei "Vinted" kann man Klamotten nicht nur kaufen und verkaufen, sondern auch tauschen und verschenken oder sich im Forum mit anderen austauschen. Durch die App funktioniert das Verkaufen mittlerweile auch ganz easy übers Smartphone.

Bei "Mädchenflohmarkt" hat man vor allem mit hochwertigen Klamotten Erfolg. Neben Stylingtipps gibt es auch einen Concièrge-Service. Dabei übernehmen die Mitarbeiter das Fotografieren und Einstellen deiner Keldungsstücke, die du vorher hingeschickt hast. "Mädchenflohmarkt" eignet sich also für Frauen, die vor allem ihre Fehlkäufe und Sachen aus der letzten Saison zu Geld machen wollen. Die Plattform verlangt für Selbsteinsteller zehn Prozent Provision, für den Concierge-Service zahlt man sogar 40 Prozent des Verkaufspreises.
 


Andere Möglichkeiten sind allgemeine Verkaufsplattformen wie "Ebay Kleinanzeigen", die Flohmarkt-App "Shpock" oder Facebook-Gruppen. Bei Instagram kannst du deine Klamotten deinen Freunden und Followern anbieten, wenn dir das am liebsten ist.

3. Artikel fotografieren und beschreiben

Nun musst du deine Artikel fotografieren und auf der Plattform deiner Wahl einstellen. Du kannst entweder Bilder benutzen, in denen du das Kleidungsstück trägst, was bei Vinted sehr beliebt ist, oder du machst ein Foto des Kleidungsstücks bei guten Lichtverhältnissen. Dann kann man Schnitt und Farbe des Teils am besten erkennen. In die Beschreibung trägst du Marke, Größe, eventuell die Maße und auf jeden Fall den Preis ein. Ein ansprechendes Profil mit schönen Bildern lädt eher zum Kauf ein als eine lieblos gestaltete Seite.
 


4. Mit Interessenten verhandeln

Sobald sich Interessenten für deine Kleidung gefunden haben, melden sich diese per Nachricht bei dir. Behalte also nach dem Einstellen der Ware dein Postfach im Blick. Überlege dir auch, bei welchen Artikeln du beim Preis Abstriche machen würdest und bei welchen nicht. Wenn du für die nie getragenen Sneaker noch einen Großteil des Kaufpreises erhalten willst, solltest du nicht das erste Angebot annehmen und erst einmal abwarten. Wenn du dich mit einem Interessenten geeinigt hast, musst du die Ware noch gut verpackt verschicken. Die Bezahlung erfolgt über die Plattform oder über die Methode, die du mit dem Käufer abgesprochen hast. Jetzt musst du nur noch dafür sorgen, dass dich der leere Kleiderschrank nicht dazu verleitet, ihn direkt wieder zu füllen.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.