Solidarität ist jetzt besonders wichtig. Pointer hat fünf Tipps, wie du dich als Studentin oder Student selbst aktiv für andere einsetzt (Foto: WAYHOME studio/Shutterstock.com) Solidarität ist jetzt besonders wichtig. Pointer hat fünf Tipps, wie du dich als Studentin oder Student selbst aktiv für andere einsetzt (Foto: WAYHOME studio/Shutterstock.com)
5 Tipps

So kannst du jetzt als Student anderen helfen

Gerade in Zeiten einer Pandemie, wo wir räumlich voneinander getrennt sind, ist es umso wichtiger, in der Gesellschaft näher zusammen zu rücken. Wenn wir andere unterstützen, fühlen wir uns auch selbst besser und gehen optimistischer durch die Welt. Aber wo sollte man anfangen? Pointer hat fünf Tipps, wie du jetzt als Student anderen helfen kannst.

1. Aufmerksam durch den Alltag gehen

Als ersten Schritt bietet es sich an, im engsten Kreis anzufangen. Während der Corona-Pandemie sind einige Kontakte eingeschlafen oder oberflächlicher geworden, weil man sich nicht mehr automatisch ständig sieht. Vielleicht leiden einige deiner Bekannten oder Verwandten unter Einsamkeit. Melde dich telefonisch, per Textnachricht oder Videochat und frage nach, wie es ihnen geht.

Auch in deiner WG hat Corona das Zusammenleben verändert: Hier verbringst du nun wegen Online-Studium und Homeoffice mehr Zeit. Trotzdem kann es sein, dass man zunehmend nebeneinander her lebt. Wie klappt es bei deinen Mitbewohnern mit dem digitalen Studium? Haben sie finanzielle Sorgen oder Liebeskummer? Meistens hilft es schon, wenn du anderen ein offenes Ohr schenkst und ihnen signalisierst, dass du bei Problemen für sie da bist.

Versuche zudem, im Alltag aufmerksam zu sein. Biete deine Hilfe an und sei feundlich. Halte jemandem die Tür auf und nimm in der Hektik der Supermarktschlange auf ältere Menschen Rücksicht. Ein freundliches Grüßen, ein "Dankeschön" sowie ein Lächeln - auch unter der Maske - kann andere glücklich machen.
 


2. Engagement funktioniert auch virtuell

Mittlerweile läuft viel Engagement über das Internet. Bei Instagram, Twitter, Facebook und Co. kannst du erfahren, wofür sich deine Freunde engagieren. Auch bekannte Persönlichkeiten teilen dort Aktionen, die man unterstützen oder für die man spenden kann, wie zum Beispiel Viva con Agua. Die Organisation setzt sich für einen besseren Zugang zu sauberen Trinkwasser auf der ganzen Welt ein.
 


Eine andere Möglichkeit, Initiativen voranzubringen, sind Online-Petitionen: Der Petitionsausschuss des Bundestags hat 2020 allein zur Corona-Pandemie 1800 Beschwerden oder Bitten erhalten. Deine Unterschrift hinzuzufügen, kann helfen, dass die Aspekte im Bundestag diskutiert werden. Hier findest du die aktuellsten Petitionen.

3. Nachhilfe geben

Als Student hast du die Möglichkeit, Schüler in ihrem akademischen Werdegang zu unterstützen. Wegen der Corona-Pandemie und des Homeschoolings ist besonders seit Corona bei vielen Kindern Stoff verloren gegangen. Nicht wenige Schüler haben den Anschluss verloren. Über ehrenamtliche Online-Plattformen wie Corona School kannst du dich als digitaler Nachhilfelehrer bewerben. Oder höre dich in deinem Freundes- und Bekanntenkreis um! Alternativ hilft ein Aushang im Supermarkt oder im Treppenhaus deines Wohnhauses. Dort können interessierte Eltern auf dein Angebot stoßen.
 


4. Auch digital Zivilcourage zeigen

Wer viel Zeit auf Social Media verbringt, kann schnell den Eindruck gewinnen, dass Missgunst und Hass Überhand nehmen. Die Facebook-Gruppe #ichbinhier wurde nach dem schwedischem Vorbild #jagärhär im Dezember 2016 von Hannes Ley mit dem Ziel gegründet, die Diskussionskultur auf Facebook zu verbessern. Der Gründer hatte damals wie viele andere Facebook-Nutzer die immer gereiztere Stimmung in der Gesellschaft beobachtet, die im Kommentarbereich der sozialen Medien zum Ausdruck kam. Die Community von #ichbinhier filtert systematisch die Reaktionen auf die Beiträge der bekanntesten Nachrichtenseiten. In Deutschland gibt es rund 44.000 Gruppenmitglieder, die sich tagtäglich gegen Hatespeech einsetzen. Du kannst entweder der Gruppe beitreten oder selbst in deinem Insta-, Facebook- und Twitter-Feed darauf achten, dass Diskussionen nicht in Beleidigungen ausarten und Nutzer melden.
 


5. Von anderen inspirieren lassen

Du hast immer noch keine Idee, wie du helfen kannst? Die Kampagne "Gemeinsam sind wir stark" der Techniker stellt tolle Aktionen vor, die sich für mehr Miteinander und solidarisches Verhalten im Alltag einsetzen. #ichbinhier und Viva con Agua sind nur zwei Beispiele von vielen. Du kannst dich von diesen Menschen zu eigenen Aktionen inspirieren lassen oder dich ihnen anschließen.

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.